Halloween Hundekeks Rezept ohne Ei
Für diese Halloween-Hundekekse brauchst Du kein Ei. Muskatkürbis, Hundeleberwurst und Apfelmark bilden die feuchte Basis, dazu kommen fein gemahlene Flocken und Mehl. Der Teig wird ausgerollt und ausgestochen – ob als Kürbis, Geist oder mit Deinem normalen Keksausstecher.
Bevor Du den Teig anrührst
Verwende einen Speisekürbis aus dem Lebensmittelhandel, keinen Zierkürbis. Bitter schmeckender Kürbis gehört nicht in den Teig; auch Kochen macht ihn nicht geeignet. Schäle und entkerne den Muskatkürbis und gare das Fruchtfleisch ohne Salz oder Gewürze.
Bei der Leberwurst nimmst Du ein ausdrücklich für Hunde vorgesehenes Produkt und prüfst die Zutatenliste. Für dieses Rezept soll sie ohne Zwiebeln und Knoblauch auskommen. Das Apfelmark besteht aus Apfel, ohne Zuckerzusatz und ohne Süßungsmittel. Xylit, auch Birkenzucker genannt, darf nicht enthalten sein.
Das Rezept ist als gelegentlicher Snack gedacht. Ohne Ei bedeutet nicht automatisch, dass es bei jeder Allergie oder für jeden empfindlichen Hund passt. Prüfe alle Zutaten, einschließlich der Bestandteile der Hundeleberwurst. Bei einer Erkrankung, einer Ausschlussdiät oder Medikamentengabe klärst Du die Eignung vorher mit Deiner Tierarztpraxis – das gilt hier auch für Kurkuma und die fetthaltigen Zutaten. Zu Einschränkungen informieren Tierarzt Dr. Hölter über Kurkuma und das Gesundheitszentrum für Kleintiere Lüdinghausen über Kokosöl.

Halloween Hundekeks Rezept ohne Ei mit Kürbis und Leberwurst
Zubehör
- einen Kochtopf
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- eine Rührschüssel
- ein Blatt Backpapier
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- eine Ausrollmatte (optional)
Zutaten
- 175 gr Muskatkürbis
- 75 gr Hundeleberwurst
- 2 EL Apfelmark, ungesüßt
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kokosöl
- 125 gr Buchweizenflocken
- 250 gr Hafermehl
Anleitung
- Kürbis Vorbereiten: Schäle den Muskatkürbis, entkerne ihn und schneide ihn in kleinere Stücke. Koche diese Stücke dann in einem kleinen Kochtopf mit Wasser gar. Das sollte in etwa 15 Minuten erledigt sein. Kleiner Tipp: Das Kochwasser kannst du als natürliche Brühe für spätere Rezepte aufbewahren.
- Kürbis Abkühlen: Lass den gekochten Kürbis vollständig abkühlen, bevor du ihn weiterverarbeitest. Das ist wichtig, damit die anderen Zutaten nicht vorzeitig kochen oder schmelzen.
- Zutaten Mischen: Gib alle abgemessenen Zutaten, einschließlich des abgekühlten Kürbisses, in eine Rührschüssel. Püriere dann alles mit einem Stabmixer fein, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
- Trockene Zutaten Hinzufügen: Nun fügst du die gemahlenen Buchweizenflocken sowie das entsprechende Mehl hinzu. Falls der Teig zu trocken wirkt, kannst du etwas Wasser hinzufügen. Knete den Teig danach zu einer geschmeidigen Masse.
- Teig Ausrollen: Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder einer speziellen Ausrollmatte aus. Eine Dicke von etwa 0,5 cm ist ideal.
- Kekse Ausstechen: Steche mit einem oder mehreren Halloween-Ausstechern deiner Wahl den Teig aus.
- Backen: Lege die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Backe sie im vorgeheizten Ofen bei 160°C Umluft (oder 180°C Ober-/Unterhitze) für etwa 10–15 Minuten, oder bis die Ränder der Kekse leicht braun sind.
- Trocknen: Verteile die Hundekekse wieder auf dem Backblech und lass sie im Backofen bei ca. 50°C weiter trocknen. Dabei solltest du die Backofentür einen Spalt breit offen lassen, um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen. So werden die Kekse richtig hart und halten länger.
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Auf die Teigkonsistenz kommt es an
Kürbispüree kann unterschiedlich viel Wasser enthalten. Deshalb lohnt es sich, die gegarten Stücke gut abtropfen zu lassen und das Mehl portionsweise einzuarbeiten. Gröbere Flockenstücke machen feine Konturen schwieriger; mahle die Flocken möglichst fein. Bei schmalen Ausstechmotiven löst Du den Teig vorsichtig aus der Form.
Aufbewahren und in kleinen Portionen anbieten
Eine feste Haltbarkeit über mehrere Wochen lässt sich für diese selbstgebackenen Kekse ohne Prüfung nicht zusagen. Entscheidend sind unter anderem Restfeuchte, Hygiene und Lagerung. Verpacke sie erst vollständig ausgekühlt. Feuchte oder weiche Kekse gehören in den Kühlschrank und sollten zeitnah verfüttert werden; für einen Vorrat bietet sich portionsweises Einfrieren an. Bei Schimmel, verändertem Geruch oder anderen Verderbzeichen verfütterst Du sie nicht mehr.
Biete zunächst nur ein kleines Stück an, wenn Dein Hund die Kombination noch nicht kennt. Berücksichtige die Kekse bei seiner täglichen Futtermenge. Eine feste Stückzahl pro Tag wäre bei unterschiedlich großen Hunden und Ausstechern wenig hilfreich.
Häufige Fragen zu den Halloween-Hundekeksen
Kürbispüree, Apfelmark und Hundeleberwurst bringen Feuchtigkeit in den Teig. Zusammen mit den gemahlenen Flocken und dem Mehl entsteht eine Masse zum Ausrollen. Gib das Mehl schrittweise dazu, damit der Teig nicht zu trocken wird.
Für dieses Rezept verwendest Du Hundeleberwurst mit einer passenden Zutatenliste, ohne Zwiebeln oder Knoblauch. Eine Leberwurst für Menschen ist kein pauschal geeigneter Ersatz. Achte auch bei einem Hundeprodukt darauf, dass Dein Hund die enthaltenen Zutaten verträgt.
Arbeite bei klebrigem Teig wenig Mehl nach und nach ein. Bei einem bröseligen Teig hilft etwas Wasser, ebenfalls in kleinen Schritten. Gut abgetropfter Kürbis und fein gemahlene Flocken erleichtern das Ausrollen.
Ja, friere sie nach dem vollständigen Auskühlen portionsweise ein. Taue nur die benötigte Menge im Kühlschrank auf und verfüttere sie zeitnah. Eine feste Haltbarkeit von mehreren Wochen bei Raumtemperatur lässt sich für diese selbstgebackenen Kekse nicht zusagen.
Fazit
Bei diesen Halloween-Keksen stehen Kürbis, Hundeleberwurst und das Ausstechen im Mittelpunkt. Für einen gut verarbeitbaren Teig sind fein pürierter, abgetropfter Kürbis und die schrittweise Mehlzugabe besonders wichtig. Wähle die Zutaten passend zu Deinem Hund und behandle die Kekse als kleine Belohnung.





