Backmatten Hundekekse mit Karotte

Nina Rottig
Zubereitet von Nina Rottig · aktualisiert am
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Von Dog Bakery
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Manchmal braucht es gar kein kompliziertes Rezept, um Deinem Hund eine Freude zu machen. Diese Backmatten Hundekekse mit Karotte gehören zu den Rezepten, die Du auch dann noch backen kannst, wenn wenig Zeit ist, aber trotzdem etwas Selbstgemachtes in die Keksdose soll.

Karotten sind für Hundekekse besonders praktisch, weil sie dem Teig Feuchtigkeit, eine leichte natürliche Süße und eine schöne Farbe geben. Gleichzeitig machen sie den Teig etwas weicher, weshalb die Konsistenz bei diesem Rezept besonders wichtig ist. Für die Backmatte sollte der Teig nicht fest wie ein Ausstechteig sein, sondern eher dickflüssig und streichfähig. So lässt er sich sauber in die kleinen Mulden verteilen und die Kekse lösen sich nach dem Backen besser aus der Form.

Dieses Rezept ist bewusst schlicht gehalten. Es kommt ohne klassische Getreidemehle aus und basiert auf Buchweizenmehl und etwas Kartoffelstärke. Dadurch entsteht ein Teig, der sich gut verarbeiten lässt, nach dem Backen stabil wird und beim Trocknen schön fest werden kann.

Warum Karotte so gut in Backmatten Hundekekse passt

Karotten bringen von Natur aus Feuchtigkeit mit. Das ist bei Backmattenrezepten ein großer Vorteil, weil der Teig nicht trocken oder krümelig werden soll. Werden die Karotten fein geraspelt und anschließend püriert, verteilen sie sich gleichmäßig im Teig. So entstehen keine groben Stückchen, die später aus der Matte herausstehen, schneller dunkel werden oder die kleinen Formen ungleichmäßig füllen.

Gerade bei kleinen Backmattenformen ist das wichtig. Je glatter der Teig ist, desto sauberer werden die Kekse. Wenn Du also eine Matte mit sehr kleinen Noppen oder feinen Motiven verwendest, solltest Du Dir beim Pürieren ruhig etwas mehr Zeit lassen.

Die richtige Teigkonsistenz für die Backmatte

Der Teig sollte am Ende nicht wie ein klassischer Keksteig wirken. Für dieses Rezept ist eine cremige, dickflüssige Masse ideal. Sie sollte sich mit einem Teigschaber gut über die Matte ziehen lassen, aber nicht so flüssig sein, dass sie sofort aus den Formen läuft.

Wenn der Teig zu fest ist, gibst Du nach und nach etwas mehr Wasser dazu. Wenn er zu weich geworden ist, kannst Du ihn mit etwas Buchweizenmehl wieder andicken. Wichtig ist, immer nur kleine Mengen zu verändern, denn Backmattenteige reagieren schnell auf zusätzliche Flüssigkeit oder Mehl.

Warum die Kekse nach dem Backen noch getrocknet werden sollten

Direkt nach dem Backen sind die Karottenleckerlis meist noch leicht weich, besonders wenn Deine Backmatte etwas tiefere Formen hat. Das ist ganz normal. Damit daraus haltbarere, knusprigere Hundekekse werden, sollten sie nach dem Lösen aus der Matte noch einmal bei niedriger Temperatur trocknen.

Beim Trocknen entweicht die restliche Feuchtigkeit aus den Keksen. Dadurch werden sie fester und lassen sich später besser aufbewahren. Die Backofentür sollte dabei einen kleinen Spalt geöffnet bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dafür kannst Du zum Beispiel einen Holzlöffel in die Tür klemmen.

Backmatten Hundekekse mit Karotte

Diese Backmatten Hundekekse mit Karotte sind perfekt, wenn Du ein unkompliziertes Rezept für kleine, knusprige Hundeleckerlis suchst. Der Teig ist schnell angerührt, lässt sich gut in die Backmatte streichen und bekommt durch fein pürierte Karotten eine natürliche Süße sowie eine schöne orange Farbe. Durch das anschließende Trocknen werden die Kekse fester und eignen sich gut als kleine Belohnung für zwischendurch.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Backzeit 35 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Hundekekse
Küche Backmatte
Portionen 1 – 2 Backmatten

Zubehör

  • Große Rührschüssel
  • Raspel
  • Pürierstab
  • Silikon-Backmatte
  • Teigschaber
  • Backblech
  • Küchenwaage

Zutaten
  

  • 300 gr Karotten
  • 200 gr Buchweizenmehl
  • 50 gr Braunhirsemehl
  • 1 ganzes Ei
  • 2 EL Öl (z.B.Kokosöl)
  • 100-150 ml Wasser

Anleitung
 

  • Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor. Lege die Backmatte auf ein Backblech, damit sie stabil steht und sich später leichter in den Ofen schieben lässt.
  • Wasche und schäle die Karotten. Rasple sie möglichst fein, damit sie sich gut pürieren lassen und später keine groben Stücke im Teig bleiben.
  • Gib die Karottenraspel zusammen mit dem Ei und dem Öl in eine Rührschüssel. Püriere alles mit dem Stabmixer, bis eine möglichst gleichmäßige Karottenmasse entsteht.
  • Füge nun Buchweizenmehl und Braunhirsemehl hinzu. Gib zunächst nur etwa 100 g Wasser dazu und verrühre alles zu einem glatten Teig. Wenn die Masse noch zu fest ist, gib nach und nach weiteres Wasser dazu, bis der Teig gut streichfähig ist.
  • Streiche den Teig mit einem Teigschaber in die Backmatte. Arbeite gründlich über die Oberfläche, damit alle Mulden gefüllt sind und überschüssiger Teig entfernt wird.
  • Backe die Hundekekse je nach Größe der Backmattenform etwa 20 bis 45 Minuten. Die Kekse sind fertig, wenn sie sich leicht aus der Matte lösen lassen. Kleben sie noch fest, brauchen sie noch ein paar Minuten.
  • Löse die Kekse aus der Backmatte und verteile sie locker auf dem Backblech. Trockne sie anschließend bei etwa 80 °C weiter, bis sie richtig fest sind. Das kann je nach Größe der Kekse etwa 5 bis 6 Stunden dauern. Lasse die Backofentür dabei einen Spalt geöffnet, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lasse die Karottenleckerlis vollständig auskühlen, bevor Du sie lagerst.

Notizen

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
Keyword Backmatten Hundekekse

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Die Haltbarkeit hängt stark davon ab, wie gut die Hundekekse getrocknet sind. Solange sie innen noch weich oder feucht wirken, sollten sie nicht luftdicht verpackt werden. Sonst kann sich Restfeuchtigkeit sammeln und die Kekse verderben schneller.

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Richtig gut durchgetrocknete Karottenleckerlis kannst Du kühl, trocken und luftig aufbewahren. Wenn Du Dir unsicher bist, ob sie komplett trocken sind, lagere sie lieber im Kühlschrank und verbrauche sie zeitnah. Alternativ kannst Du sie portionsweise einfrieren.

Für welche Hunde eignen sich die Karottenleckerlis?

Die Karottenleckerlis eignen sich als kleine Belohnung für viele Hunde. Durch die Backmatte werden sie schön klein und lassen sich gut dosieren. Gerade beim Training ist das praktisch, weil Dein Hund nicht jedes Mal eine große Portion bekommt.

Für Hunde mit empfindlichem Magen solltest Du neue Kekse immer langsam testen. Gib beim ersten Mal nur eine kleine Menge und beobachte, wie Dein Hund sie verträgt.

Fragen aus der Dog Bakery Community

Kann ich die Karotten auch gekocht verwenden?

Ja, das ist möglich. Gekochte Karotten lassen sich besonders fein pürieren und machen den Teig sehr geschmeidig. Du solltest dann aber mit der Wassermenge vorsichtiger sein, weil gekochte Karotten meist mehr Feuchtigkeit in den Teig bringen.

Warum muss der Teig streichfähig sein?

Backmatten funktionieren am besten mit einem Teig, der sich gut in die Vertiefungen streichen lässt. Ist der Teig zu fest, bleiben kleine Formen oft ungleichmäßig gefüllt. Ist er zu flüssig, läuft er über die Matte und die Kekse werden unsauber.

Warum kleben die Kekse noch in der Backmatte?

Wenn die Kekse noch kleben, sind sie meistens noch nicht lange genug gebacken. Schiebe die Backmatte einfach für ein paar Minuten zurück in den Ofen. Die Kekse sollten sich ohne starkes Ziehen aus der Matte lösen lassen.

Kann ich das Rezept auch zum Ausstechen verwenden?

Dieses Rezept ist für die Backmatte gedacht. Der Teig ist dafür bewusst weicher und streichfähiger. Für Ausstechformen wäre er zu weich und müsste deutlich fester gemacht werden.

Werden die Karottenleckerlis knusprig?

Ja, aber erst durch das Trocknen nach dem Backen. Direkt aus der Backmatte sind sie oft noch etwas weicher. Wenn Du sie anschließend bei niedriger Temperatur trocknest, werden sie deutlich fester und knackiger.

Kann ich die Hundekekse im Dörrautomaten nachtrocknen?

Ja, das geht sehr gut. Nach dem Backen kannst Du die Kekse aus der Matte lösen und im Dörrautomaten weiter trocknen. Das ist besonders praktisch, weil die Feuchtigkeit gleichmäßig entweichen kann.

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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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