Backmatten Hundekekse mit Erdbeeren und Amaranth

Über unser Backmatten-Hundekeks-Rezept mit Erdbeeren und Amaranth
Diese Erdbeer-Amaranth-Hundekekse sind ein fruchtiges Backmatten-Rezept für alle, die Hundekekse gerne selber backen und dabei auf eine einfache, gut streichfähige Teigmasse setzen möchten. Die Erdbeeren bringen Feuchtigkeit und eine leichte Süße in den Teig, während Amaranthflocken, Buchweizenmehl und Hanf für eine etwas kernigere, nussige Note sorgen.
Gerade für Backmatten ist dieses Rezept praktisch, weil der Teig nicht ausgerollt werden muss. Er wird fein püriert, in die Vertiefungen gestrichen und anschließend gebacken. Wichtig ist hier vor allem die richtige Konsistenz: Der Teig sollte cremig und streichfähig sein, aber nicht so flüssig, dass er aus der Matte läuft.
Die fertigen Hundekekse sind ideal als kleine Belohnung zwischendurch. Durch die Erdbeeren enthalten sie allerdings etwas mehr Feuchtigkeit als sehr trockene Hundekekse ohne Obst. Deshalb lohnt sich die anschließende Trocknungszeit besonders, wenn die Kekse etwas knuspriger und länger haltbar werden sollen.
Warum dieses Rezept gut für die Backmatte geeignet ist
Bei Backmatten-Rezepten kommt es weniger darauf an, dass der Teig formbar ist. Viel wichtiger ist, dass er sich gleichmäßig verstreichen lässt und beim Backen stabil genug wird, um sich später sauber aus der Matte zu lösen.
In diesem Rezept übernehmen die Eier und das Buchweizenmehl die Bindung. Die eingeweichten Amaranthflocken geben dem Teig zusätzlich Struktur, ohne ihn zu schwer zu machen. Die Erdbeeren sorgen für Feuchtigkeit und Geschmack, können den Teig aber auch weicher machen. Deshalb ist es wichtig, die Amaranthflocken vorher quellen zu lassen und die trockenen Zutaten erst nach dem Pürieren unterzurühren.
Wenn der Teig nach dem Anrühren kurz steht, zieht er noch etwas nach. Das macht ihn meistens genau richtig für die Backmatte: weich genug zum Verstreichen, aber fest genug, damit die Kekse nach dem Backen ihre Form behalten.
Die Zutaten im Rezept kurz erklärt
Erdbeeren
Erdbeeren bringen eine natürliche Fruchtigkeit in den Teig. Für Hunde sollten sie reif, frisch und frei von Schimmelstellen sein. Das Grün wird vor der Verarbeitung entfernt. Du kannst auch tiefgekühlte Erdbeeren verwenden, solange sie ungesüßt sind. Lasse sie vorher antauen und gieße überschüssige Flüssigkeit bei Bedarf ab, damit der Teig nicht zu nass wird.
Amaranthflocken
Amaranth ist kein klassisches Getreide, sondern ein Pseudogetreide. Die Flocken quellen im warmen Wasser auf und machen den Teig etwas sämiger. Dadurch lassen sich die Hundekekse später besser aus der Backmatte lösen. Wichtig ist, die Amaranthflocken nicht trocken in den Teig zu geben, weil sie sonst erst während des Backens Feuchtigkeit ziehen und die Konsistenz ungleichmäßig werden kann.
Buchweizenmehl
Buchweizenmehl bringt Bindung und eine leicht herzhafte, nussige Note in den Teig. Es passt gut zu fruchtigen Zutaten wie Erdbeeren, weil es die Feuchtigkeit etwas auffängt und den Teig stabiler macht. Obwohl der Name es vermuten lässt, gehört Buchweizen nicht zu den klassischen Getreidemehlen.
Hanfsamen und Hanfmehl
Geschälte Hanfsamen sorgen für kleine, feine Stückchen im Teig. Hanfmehl bindet zusätzlich und macht die Masse etwas kompakter. Wichtig ist, ausschließlich lebensmitteltaugliche Hanfprodukte aus geschälten Hanfsamen beziehungsweise Hanfmehl zu verwenden. CBD-Produkte, Hanföl-Mischungen oder aromatisierte Produkte gehören nicht in Hundekekse.
Magerquark
Magerquark macht den Teig cremiger und rundet die Erdbeeren geschmacklich ab. Wenn Dein Hund empfindlich auf Milchprodukte reagiert, kannst Du bei diesem Rezept auf eine laktosefreie Variante ausweichen. Die Konsistenz kann sich dadurch leicht verändern, deshalb sollte der Teig vor dem Einfüllen kurz geprüft werden.
Kokosöl
Kokosöl wird hier nur in einer kleinen Menge verwendet. Es macht den Teig etwas geschmeidiger und hilft, dass die Kekse nach dem Backen nicht zu trocken-bröselig wirken. Da Kokosöl sehr energiereich ist, bleibt die Menge bewusst klein.

Backmatten Hundekekse mit Erdbeeren und Amaranth
Zubehör
- Küchenwaage
- Esslöffel
- Rührschüssel
- Stabmixer
- Backmatte / Backform
- Teigschaber
- Schneebesen
- Küchenmesser
- Schneidebrett
Zutaten
- 200 gr Erdbeeren (frisch oder tiefgekühlt ohne Zuckerzusatz)
- 2 ganze Eier, ohne Schale
- 2 EL Magerquark
- 50 gr Amaranthflocken
- 150 ml warmes Wasser
- 30 gr Hanfsamen, geschält
- 1 EL Hanfmehl
- 100 gr Buchweizenmehl
- 1 TL Kokosöl
Anleitung
- Gib die Amaranthflocken zusammen mit dem warmen Wasser in eine kleine Schüssel und lasse sie etwa 15 Minuten quellen. Die Flocken sollen die Flüssigkeit aufnehmen und weicher werden. Dadurch verbindet sich der Teig später besser und lässt sich gleichmäßiger in die Backmatte streichen.
- Wasche in der Zwischenzeit die Erdbeeren gründlich und entferne das Grün. Wenn Du tiefgekühlte Erdbeeren verwendest, lasse sie vorher antauen. Sehr viel austretende Flüssigkeit kannst Du abgießen, damit der Teig später nicht zu dünn wird.
- Heize den Backofen auf 160 °C Umluft oder 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege die Backmatte auf ein stabiles Backblech, damit Du sie später leichter in den Ofen schieben kannst.
- Gib die gequollenen Amaranthflocken, die Erdbeeren, das Ei, den Magerquark und das Kokosöl in eine Rührschüssel. Püriere alles mit dem Stabmixer, bis eine möglichst gleichmäßige Masse entsteht. Kleine Erdbeerstückchen sind nicht schlimm, der Teig sollte aber keine großen Stücke mehr enthalten.
- Rühre nun die geschälten Hanfsamen, das Hanfmehl und das Buchweizenmehl unter. Lasse den Teig anschließend etwa 5 Minuten stehen. In dieser Zeit ziehen Buchweizenmehl und Hanfmehl noch etwas Feuchtigkeit. Der Teig sollte danach cremig, dickflüssig und gut streichfähig sein.
- Streiche den Teig mit einem Teigschaber sorgfältig in die Vertiefungen der Backmatte. Ziehe den überschüssigen Teig von der Oberfläche ab, damit die einzelnen Hundekekse später sauberer werden und nicht zu stark miteinander verbunden sind.
- Backe die Hundekekse je nach Größe der Backmattenform etwa 20 bis 30 Minuten. Kleine Vertiefungen sind schneller fertig, größere Formen brauchen etwas länger. Die Kekse sollten sich nach dem Backen vorsichtig aus der Matte lösen lassen. Wenn sie noch stark kleben, verlängere die Backzeit um einige Minuten.
- Löse die Hundekekse behutsam aus der Backmatte und verteile sie auf einem mit Backpapier belegten Backblech. Trockne sie anschließend bei 50 bis 70 °C für etwa 3 bis 4 Stunden nach. Klemme dabei einen Holzlöffel in die Backofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
- Lasse die Kekse vollständig auskühlen, bevor Du sie verpackst oder lagerst.
Notizen
So sollte der Teig aussehen
Der Teig für diese Erdbeer-Hundekekse sollte nicht so fest sein wie ein Ausrollteig. Er ist eher cremig und erinnert an einen sehr dicken Pfannkuchenteig. Genau diese Konsistenz ist für Backmatten ideal.
Ist der Teig zu flüssig, läuft er aus den Vertiefungen oder bleibt nach dem Backen sehr weich. Dann kannst Du ihn kurz stehen lassen, weil Buchweizenmehl, Hanfmehl und Amaranth noch Feuchtigkeit aufnehmen. Wird er trotzdem nicht fester, kannst Du etwas mehr Buchweizenmehl einarbeiten.
Ist der Teig zu fest, lässt er sich schwer in kleine Backmattenformen streichen. Dann hilft eine kleine Menge Wasser. Gib die Flüssigkeit aber wirklich nur nach und nach dazu, damit der Teig nicht plötzlich zu weich wird.
Einfach selbst gemacht.
Backzeit und Trocknung richtig einschätzen
Die Backzeit hängt stark von der Größe Deiner Backmatte ab. Sehr kleine Formen sind oft nach 20 Minuten durchgebacken. Größere Pfoten, Knochen oder Herzen brauchen eher 25 bis 30 Minuten.
Nach dem Backen sind die Kekse durch die Erdbeeren noch nicht automatisch lange haltbar. Obst bringt immer zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig. Deshalb ist die Trocknungszeit bei diesem Rezept besonders wichtig. Je länger und gründlicher die Kekse nachtrocknen, desto fester werden sie.
Wenn Du eher weiche Hundekekse möchtest, kannst Du die Trocknungszeit verkürzen. Dann solltest Du die Kekse aber im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Tage verfüttern. Für knusprigere Hundekekse ist eine längere Trocknung bei niedriger Temperatur sinnvoll.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Lasse die Erdbeer-Amaranth-Hundekekse nach dem Trocknen vollständig auskühlen. Erst danach sollten sie gelagert werden, damit sich keine Restwärme und Feuchtigkeit in der Dose sammelt.
Gut durchgetrocknete Kekse kannst Du in einer Keksdose oder einem luftdurchlässigen Behälter an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren. Je trockener die Kekse sind, desto länger halten sie. Bei sehr knuspriger Trocknung sind etwa 2 bis 3 Wochen realistisch.
Wenn Du die Kekse bewusst weicher lässt oder sie sich nach dem Trocknen noch feucht anfühlen, bewahre sie lieber im Kühlschrank auf und verfüttere sie innerhalb von 3 bis 5 Tagen. Alternativ kannst Du sie portionsweise einfrieren.
Für welche Hunde eignen sich diese Hundekekse?
Diese Hundekekse eignen sich als kleine Belohnung für Hunde, die Erdbeeren, Ei, Magerquark, Buchweizen, Amaranth und Hanf gut vertragen. Durch die fruchtige Note sind sie besonders schön für Hunde, die nicht nur herzhafte Snacks mögen.
Bei sehr empfindlichen Hunden solltest Du neue Zutaten immer langsam testen. Das gilt besonders für Milchprodukte, Hanfsamen und fruchtige Zutaten. Auch wenn die Kekse aus hundetauglichen Lebensmitteln bestehen, bleiben sie ein Snack und ersetzen keine ausgewogene Hauptmahlzeit.
Für kleine Hunde sind besonders kleine Backmattenformen praktisch. Bei sehr gierigen Hunden solltest Du die Kekse trotzdem passend portionieren und beim Fressen im Blick behalten.
Fragen aus der Dog Bakery Community
Ja, Du kannst tiefgekühlte Erdbeeren verwenden, wenn sie ungesüßt sind. Lasse sie vorher antauen. Wenn dabei viel Flüssigkeit austritt, gieße einen Teil davon ab, damit der Teig nicht zu weich wird.
Durch das Einweichen werden die Amaranthflocken weicher und nehmen einen Teil der Flüssigkeit auf. Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und lässt sich besser in die Backmatte streichen. Gibst Du die Flocken trocken dazu, kann der Teig später ungleichmäßig quellen.
Dieses Rezept ist eher für die Backmatte gedacht. Der Teig ist cremig und nicht fest genug zum Ausrollen. Wenn Du Hundekekse ausstechen möchtest, brauchst Du einen deutlich festeren Teig mit anderer Flüssigkeitsmenge.
Das kann passieren, wenn die Kekse noch nicht lange genug gebacken wurden oder die Backmattenformen etwas größer sind. Lasse sie einige Minuten länger im Ofen und versuche sie erst nach kurzer Abkühlzeit vorsichtig herauszulösen.
Wenn Dein Hund Magerquark nicht gut verträgt, kannst Du eine laktosefreie Variante verwenden. Die Konsistenz kann dadurch etwas anders werden. Prüfe den Teig vor dem Einfüllen und passe ihn bei Bedarf mit etwas Buchweizenmehl oder Wasser an.
