Leberwurst Rezept für Hunde

Nina Rottig
Zubereitet von Nina Rottig · aktualisiert am
Leberwurst Rezept für Hunde
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Hundeleberwurst ist so ein echter „Geht-immer“-Joker: ein Klecks auf die Schleckmatte, ein Löffel in die Futtertube fürs Training oder als aromatische Geheimzutat im Hundekeks-Teig. Und das Beste: Selbstgemacht lässt sich die Rezeptur ganz easy anpassen – ohne unnötige Zusätze, dafür mit Zutaten, die du kennst.

Hinweis: Die Infos dienen als Inspiration rund ums Backen & Selbermachen. Dog Bakery ist weder Tierarzt noch Hundeernährungsberatung – bei Erkrankungen, speziellen Diäten oder Unsicherheiten bitte tierärztlich abklären.

Das macht diese Hundeleberwurst so praktisch

  • Extrem gut portionierbar: ideal für Tube, LickiMat & Co.
  • Super Aroma: Leber liefert den typischen „Wurst“-Geschmack, den viele Hunde lieben
  • Backtauglich: lässt sich in kleinen Mengen in Teige einarbeiten, ohne alles zu trocknen
  • Anpassbar: fettärmer, ohne Milchprodukt, andere Fleischsorten – alles möglich

Leberwurst für Hunde

Vorbereitungszeit 2 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 17 Minuten
Gericht Backzutaten

Zubehör

  • ein kleiner Kochtopf
  • eine kleine Rührschüssel
  • ein Stabmixer
  • eine Küchenwaage
  • ein Teelöffel

Zutaten
  

  • 80 gr Leber, roh vom Rind oder Geflügel
  • 160 gr Muskelfleisch, mager vom Rind, Geflügel oder Wild
  • 40 gr reines Fett vom Rind
  • 60 gr Frischkäse, Natur
  • 0,5 TL Petersilie (Bitte nicht bei trächtigen Hündinnen)

Anleitung
 

  • Leber und Muskelfleisch in den Topf geben und mit Wasser bedecken. Einmal aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 8–12 Minuten sanft garen, bis alles durch ist.
    Tipp: Nicht zu lange kochen – Leber wird sonst schnell krümelig und trockener.
  • Fleisch und Leber abgießen. Etwas Kochwasser aufheben (das ist später dein Cremigkeits-Regler).
    Kurz abkühlen lassen, damit der Mixer keine Hitzewolke abbekommt.
  • Leber, Fleisch, Fett, Frischkäse und (optional) Petersilie in den Mixbecher geben. Alles fein pürieren.
    Zu fest? Schluckweise Kochwasser dazugeben.
    Zu flüssig? Kurz kalt stellen – durch das Fett wird sie beim Abkühlen oft fester.
  • In saubere Gläser/Dosen füllen, direkt verwenden oder kalt stellen.

Die perfekte Hundeleberwurst hängt davon ab, wofür sie gedacht ist:

Für die Futtertube (sehr glatt)

  • besonders fein mixen
  • eher 40–60 g Kochwasser einarbeiten
  • optional durch ein feines Sieb streichen, wenn die Tube schnell verstopft

Für die Schleckmatte (streichzart, aber standfest)

  • nur wenig Kochwasser (20–30 g) verwenden
  • nach dem Mixen 30 Minuten kühlen, dann auftragen

Als Backzutat (kompakt, aromatisch)

  • möglichst wenig Wasser
  • eher fest pürieren, damit der Teig nicht zu weich wird

Portionierung: Wieviel ist sinnvoll?

Hundeleberwurst ist sehr aromatisch – kleine Mengen reichen meistens völlig. Als Faustregel fürs Training oder für Beschäftigung:

  • kleine Hunde: 5–10 g pro Einsatz (z. B. Schleckmatte/Trainingseinheit)
  • mittelgroße Hunde: 10–20 g
  • große Hunde: 20–30 g

Bei sehr sensiblen Mägen lieber mit Mini-Portionen starten und schauen, wie der Hund es verträgt.

Haltbarkeit & Aufbewahrung

  • Kühlschrank: gut verschlossen bis zu 2 Tage
  • Einfrieren: super geeignet, am besten portionsweise
    (Eiswürfelform = perfekte „Trainingswürfel“)

Auftauen-Tipp: Im Kühlschrank auftauen lassen, danach einmal gut durchrühren. Bitte nicht mehrfach einfrieren.

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3 Varianten, falls dein Hund besondere Bedürfnisse hat

1) Fettärmere Variante (leichter, aber weniger „wurstig“)

  • Rinderfett auf 20 g reduzieren
  • dafür Frischkäse auf 80 g erhöhen
    Ergebnis: cremig, mild – ideal für Schleckmatten.

2) Ohne Milchprodukt (für sensible Hunde)

  • Frischkäse ersetzen durch 60–80 g pürierten Kürbis (gekocht)
    oder 60 g Zucchini (gedünstet, gut ausgedrückt)
    Ergebnis: etwas weniger „wurstig“, dafür oft besser verträglich.

3) Geflügel-Variante (milder Geschmack)

  • Geflügelleber + Hähnchen-/Putenfleisch
  • statt Rinderfett Gänseschmalz
    Ergebnis: weich, aromatisch, häufig bei mäkeligen Hunden beliebt.

Backen mit Hundeleberwurst: So klappt’s ohne matschigen Teig

Wenn Hundeleberwurst in Keksteig soll, gilt: Aroma ja, Flüssigkeit nein.
Praktisch sind diese Tipps:

  • Hundeleberwurst vorher gut kühlen (wird fester)
  • im Teig erst am Ende unterkneten
  • wenn der Teig zu weich wird: mit Kartoffelmehl oder Kokosmehl (beides getreidefrei) ganz vorsichtig binden
    Tipp: Kokosmehl bindet stark – lieber grammweise testen.

Fragen aus der Dog Bakery Community

Kann rohe Leber verwendet werden?

Für dieses Rezept ist Garen die sichere, einfache Variante – die Konsistenz wird zuverlässiger und die Leber lässt sich fein pürieren.

Warum ist Fett überhaupt drin?

Fett trägt Aroma und sorgt für die typische „Wurst“-Textur. Ohne Fett wird das Ergebnis oft krümelig oder „pastetenartig“. Für eine leichtere Variante einfach reduzieren (siehe oben).

Mein Hund hat einen empfindlichen Magen – was tun?

Mit einer milden Variante starten (Geflügel, weniger Fett, ohne Milchprodukt) und sehr klein portionieren. Bei bekannten Erkrankungen oder Unverträglichkeiten bitte tierärztlich abklären.

Mini-Checkliste für ein sauberes Ergebnis

  • Arbeitsfläche & Dosen sauber (wie bei normalem Kochen)
  • schnell abkühlen lassen und zügig in den Kühlschrank
  • portionsweise einfrieren statt „großes Glas“ (praktischer & hygienischer)

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👤 von Nina Rottig
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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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