Hundekeks Rezept mit Birne und Kokosjoghurt

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Manche Rezepte fühlen sich direkt nach „Keksdose auf, Glück raus“ an – und genau so sind diese Ausstech-Kekse mit Birne und Kokosjoghurt. Fruchtig-mild, angenehm weich im Teig und nach dem Trocknen schön knackig. Und das Beste: Dieses Rezept ist komplett vegan – es kommt also ohne Ei, ohne Milchprodukte und ohne tierische Zutaten aus. Perfekt, wenn beim Backen bewusst pflanzlich geblieben werden soll oder wenn einfach ein unkompliziertes, mildes Rezept gesucht wird, das trotzdem nach „Wow, selbst gebacken!“ aussieht.

Birnenmark bringt eine sanfte Süße und Feuchtigkeit, Kokosjoghurt macht die Masse geschmeidig, und die Kombi aus Kokosmehl und Buchweizenflocken sorgt für Biss – ohne Weizen, ohne Dinkel, ohne „Teig klebt an allem außer da, wo er soll“. Mit ein paar kleinen Tricks wird der Teig richtig ausrollbar und die Kekse werden gleichmäßig.

Das erwartet Dich bei diesem Rezept

  • Vegan & hundefreundlich: ohne Ei, ohne Milch, ohne tierische Zutaten
  • Ausstech-Teig, der mitmacht: lässt sich gut ausrollen, ohne zu bröseln (wenn ein kleiner Profi-Tipp beachtet wird)
  • Knusper-Upgrade durch Trocknen: für längere Haltbarkeit und diesen „Keks-muss-knacken“-Moment
  • Milde Zutaten: ideal, wenn’s im Napf lieber sanft statt würzig sein soll

Vorbereitung: Diese 3 Mini-Entscheidungen machen den Unterschied

1) Buchweizenflocken – grob lassen oder kurz mixen?

  • Grob lassen: rustikaler Look, mehr Struktur, „knuspriger Crunch“
  • 2–3 Sekunden mixen: glatterer Teig, sauberere Kanten beim Ausstechen, weniger Bruch bei filigranen Formen

2) Birnenmark – frisch oder aus dem Glas?

Beides klappt. Wichtig ist: ungesüßt und möglichst ohne Zusätze. Je flüssiger das Mark, desto eher braucht der Teig später eine Prise mehr Kokosmehl.

3) Kokosjoghurt – cremig ist Trumpf

Sehr wässrige Joghurts machen den Teig anfangs „zu weich“, werden aber durch Kokosmehl oft noch stabil. Trotzdem gilt: lieber ungesüßt und cremig wählen.

Schritt-für-Schritt Anleitung: Ausstech-Kekse mit Birne & Kokosjoghurt

1) Cremige Basis rühren (das vegane Bindeglied)

Birnenmark, Kokosjoghurt und Kokosöl in eine Schüssel geben und gründlich verrühren, bis eine homogene, glatte Creme entsteht.

Warum dieser Schritt so wichtig ist:
Bei veganen Teigen übernimmt diese cremige Basis später die Rolle, die in anderen Rezepten oft ein Ei spielt. Wenn hier Klümpchen bleiben (z. B. festes Kokosöl), wird der Teig später ungleichmäßig.

Schnellhilfe:
Ist das Kokosöl hart, kurz handwarm werden lassen (nicht heiß!), dann lässt es sich sauber einrühren.

2) Trockene Zutaten einarbeiten (und zwar ohne Hektik)

Buchweizenflocken und Kokosmehl dazugeben. Mit einem Teigschaber mischen und drücken, bis keine trockenen Inseln mehr sichtbar sind. Der Teig wirkt jetzt manchmal noch etwas „unentschlossen“ – das ist normal.

Achtung, Kokosmehl-Moment:
Kokosmehl saugt Feuchtigkeit wie ein Schwamm. Deshalb gilt:

3) Quellzeit: 3–5 Minuten stehen lassen

Den Teig kurz ruhen lassen. Danach fühlt er sich oft plötzlich fester und besser formbar an.

Teig-Check nach der Quellzeit:

  • Zu trocken/krümelig: 5 g Birnenmark oder Kokosjoghurt einkneten, 1 Minute warten, nochmal prüfen.
  • Zu weich/klebrig: 3 g Kokosmehl ergänzen, kurz einarbeiten, 1 Minute warten.
  • Perfekt: Er lässt sich zu einer Kugel formen, klebt kaum an den Fingern, ist aber nicht bröselig.

Profi-Tipp:
Lieber in kleinen Schritten nachjustieren. Kokosmehl „arbeitet“ nach.

4) Ofen vorheizen & Blech vorbereiten

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft: 160 °C). Blech mit Backpapier auslegen.

5) Ausrollen ohne Frust: so bleiben die Formen hübsch

Arbeitsfläche leicht bemehlen. Zum Bemehlen eignen sich Kokosmehl oder fein gemahlene Buchweizenflocken besonders gut, weil sie geschmacklich zum Teig passen.

Teig auf 4–6 mm ausrollen.

Wenn der Teig am Nudelholz klebt:
Einfach ein Stück Backpapier auf den Teig legen und darauf ausrollen. Das ist der „Sauber-bleibt-sauber“-Trick und rettet viele Ausstechprojekte.

Wenn Kanten reißen:
Teig minimal dicker ausrollen oder 5 g Kokosjoghurt ergänzen.

6) Ausstechen, umsetzen, stabil halten

Formen ausstechen und die Rohlinge mit einem Teigschaber oder Messer anheben und aufs Blech setzen.

Für filigrane Motive (Sterne, Pfoten, kleine Knochen):

  • lieber 5–7 mm dick ausrollen
  • Rohlinge mit Teigschaber komplett „unterfahren“, nicht an einer Ecke hochziehen
  • ausgestochene Formen kurz auf dem Blech „nachdrücken“, damit sie flach aufliegen

7) Backen: 12–15 Minuten

Kekse 12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldig werden.

So wird’s gleichmäßig:
Wenn verschiedene Größen auf einem Blech sind, die kleineren Formen eventuell 2–3 Minuten früher rausnehmen.

8) Trocknen: der Knusper- und Haltbarkeits-Booster

Ofen auf 70 °C stellen. Kekse 2–4 Stunden trocknen. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Warum Trocknen bei Hundekeksen so sinnvoll ist:
Weniger Restfeuchte bedeutet:

  • knusprigeres Ergebnis
  • bessere Lagerfähigkeit
  • weniger Risiko, dass sie in der Dose weich werden

Knusper-Test:
Ein Keks fühlt sich komplett fest an und klingt beim gegeneinander Tippen „trocken“. In der Mitte darf nichts mehr weich sein.

9) Abkühlen & einziehen lassen

Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Wer die ultimative Knusperdose möchte, lässt sie danach noch 30 Minuten offen liegen, bevor sie verpackt werden.

Warum dieses Rezept vegan so gut funktioniert

Vegan zu backen heißt bei Hundekeksen nicht automatisch „komplizierter“. Hier bringen Birnenmark + Kokosjoghurt Feuchtigkeit und Bindung, während Kokosmehl alles stabilisiert und Buchweizenflocken Struktur geben. Das Ergebnis: ein ausstechbarer Teig ohne Ei – und Kekse, die nach dem Trocknen richtig schön knacken.

Variationen & Austauschmöglichkeiten (wenn mal etwas fehlt)

Kokosjoghurt ersetzen (weiterhin vegan)

  • Sojajoghurt (ungesüßt): meist sehr stabil, guter Ersatz
  • Haferjoghurt (ungesüßt): milder Geschmack, manchmal etwas weicher → eventuell 3 g mehr Kokosmehl nötig
  • Mandeljoghurt (ungesüßt): funktioniert oft, kann aber je nach Marke wässriger sein

Birnenmark ersetzen

  • Apfelmark (ungesüßt): sehr ähnlich, meist etwas neutraler
  • Banane (fein zerdrückt): macht süßer und weicher → trocknet manchmal etwas länger

Buchweizenflocken ersetzen (glutenfrei & ohne Getreidemehl)

Wenn Buchweizenflocken gerade nicht da sind:

  • Hirseflocken (milder, weniger „kernig“)
  • Haferflocken (nur wenn gut vertragen)
    Wichtig: Die Textur verändert sich, eventuell braucht der Teig minimal mehr oder weniger Feuchtigkeit.

Aufbewahrung & Haltbarkeit: so bleibt’s knusprig

  • vollständig abgekühlt in eine gut schließende Dose
  • kühl, trocken, dunkel lagern
  • bei guter Trocknung halten die Kekse meist mehrere Wochen

Wenn sie wieder weich werden:
30–60 Minuten bei 70 °C nachtrocknen (Tür mit Holzlöffel einen Spalt offen).

Extra-Tipp für feuchte Küchen:
Ein kleines Stück Küchenpapier in die Dose legen (nicht direkt auf die Kekse pressen), das nimmt Restfeuchte auf.

Hundekekse zum Ausstechen mit Birne & Kokosjoghurt (vegan)

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
10 Minuten
Gericht Hundekekse
Küche zum Ausstechen

Zubehör

  • 1 Rührschüssel
  • 1 Teigschaber
  • 1 Nudelholz
  • 1-2 Ausstechformen
  • 1 Backpapier
  • 1 Backblech
  • 1 Kuchengitter (optional)

Zutaten
  

  • 35 gr Birnenmark (pur, ungesüßt)
  • 60 gr Kokosjoghurt (pur, ungesüßt)
  • 10 gr Kokosöl
  • 25 gr Kokosmehl
  • 50 gr Buchweizenflocken

Anleitung
 

  • Zutaten vorbereiten: cremige Basis rühren

    Birnenmark, Kokosjoghurt und Kokosöl in eine Schüssel geben und zu einem feinen, glatten Brei verrühren.
  • Teig herstellen: erst mischen, dann „reifen lassen“

    Buchweizenflocken und Kokosmehl dazugeben. Mit dem Teigschaber so lange verarbeiten, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind.
  • Ofen vorheizen

    Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. (Umluft geht auch: dann eher 160 °C.)
  • Kekse formen: ausrollen, ausstechen, sauber abheben

    Arbeitsfläche leicht bemehlen (am besten mit Kokosmehl oder gemahlenen Buchweizenflocken). Teig auf ca. 4–6 mm ausrollen.
  • Ausstechen, Keksrohlinge mit einem Messer oder Teigschaber vorsichtig aufnehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  • Backen

    Die Kekse 12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht Farbe bekommen.
  • Trocknen für den Knusper-Faktor

    Ofen auf 70 °C stellen und Kekse 2–4 Stunden trocknen. Einen Holzlöffel in die Ofentür klemmen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Abkühlen lassen

    Kekse vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor sie in die Dose wandern.

Notizen

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. (Umluft geht auch: dann eher 160 °C.)

Fragen aus der Dog Bakery Community

Woran erkennst Du, ob Kokosjoghurt wirklich geeignet ist?

Am besten ist ein Kokosjoghurt, der ungesüßt ist und eine cremige Konsistenz hat. Manche Sorten sind sehr flüssig – die funktionieren zwar auch, aber dann wird der Teig anfangs weicher. Das ist nicht schlimm, weil Kokosmehl viel bindet. Wichtig ist nur: Nach der Quellzeit entscheiden, ob noch etwas Kokosmehl nötig ist. Und bitte immer prüfen, dass kein Zuckerzusatz drin ist.

Warum wird der Teig manchmal erst perfekt und dann plötzlich krümelig?

Das passiert häufig, wenn nach dem Mischen sofort weitergemacht wird. Kokosmehl bindet verzögert. Wenn der Teig schon ausgerollt wird, bevor er „zu Ende getrunken“ hat, wirkt er erst weich und später trocken. Lösung: Quellzeit einhalten und erst danach feinjustieren. Wenn er dann krümelig ist, in Mini-Schritten (5 g) Birnenmark oder Joghurt ergänzen.

Kann der Teig im Kühlschrank ruhen, damit er noch besser wird?

Ja – und das kann sogar praktisch sein. Im Kühlschrank wird Kokosöl fester, der Teig wirkt dadurch kompakter. Dann vor dem Ausrollen 10–15 Minuten liegen lassen, damit er nicht bricht. Wenn er zu hart ist, kurz mit den Händen kneten – Wärme macht ihn wieder geschmeidig.

Wie gelingen saubere Kanten beim Ausstechen?

Drei Dinge helfen enorm:
Buchweizenflocken kurz mixen (feinere Struktur)
Teig nicht zu dünn ausrollen (4–6 mm ist ideal)
Ausstecher zwischendurch leicht in Kokosmehl tauchen
Und: Nicht hin- und herschieben beim Ausstechen. Einmal drücken, hochziehen, fertig.

Warum klebt der Teig manchmal am Ausstecher?

Meistens ist die Oberfläche zu feucht oder zu wenig bemehlt. Abhilfe: Ausstecher kurz in Kokosmehl tupfen oder den Teig mit Backpapier ausrollen und ausstechen. Wenn er insgesamt sehr klebt, ist er eventuell zu weich – dann 3 g Kokosmehl nachlegen und 1 Minute warten.

Kann statt Kokosöl ein anderes Öl verwendet werden?

Ja, solange es für Hunde geeignet ist und mild bleibt. Kokosöl hat den Vorteil, dass es beim Abkühlen fester wird und den Keks schön „stabil“ macht. Ein neutrales Öl kann funktionieren, aber der Teig fühlt sich dann manchmal weicher an und braucht eventuell minimal mehr Kokosmehl.

Was tun, wenn der Hund Kokos nicht so feiert?

Dann lohnt sich ein Austausch: Kokosjoghurt durch ungesüßten Sojajoghurt ersetzen und das Kokosöl weglassen oder durch ein mildes Öl ersetzen. Kokosmehl ist dann der „kokosigste“ Teil – wer das auch ersetzen will, kann testweise mit einer kleinen Menge gemahlenen Buchweizenflocken nacharbeiten. (Die Textur wird dann etwas anders, aber oft trotzdem ausstechbar.)

Bonus: So wird daraus ein richtig schönes Mitbringsel

Kekse in ein Glas füllen, Etikett dran (Sorte + Datum), oben ein Band – fertig. Wer mag, packt zwei Größen in ein Glas: große Kekse als „Belohnung“, kleine als „Snack zwischendurch“. Sieht liebevoll aus und macht beim Verschenken richtig was her.

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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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