Backmatten Hundekeks Rezept mit Butternut Kürbis

Nina Rottig
Zubereitet von Nina Rottig · aktualisiert am

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Sobald es draußen wieder herbstlicher wird, landet bei uns auch beim Hundekekse-Backen öfter Kürbis in der Schüssel. Für Backmatten ist Butternut besonders praktisch: Gegart lässt er sich sehr fein pürieren und dadurch gut unter den Teig mischen.

Bei diesem Rezept kommt noch etwas Parmesan dazu. Dadurch bekommen die kleinen Kekse einen etwas kräftigeren Geschmack – und beim Backen riecht die Küche entsprechend interessant für alle Hunde, die gerade zufällig in der Nähe sind.

Das Rezept ist unkompliziert und besonders praktisch, wenn Du gleich eine größere Portion kleiner Hundekekse backen möchtest.

Das Rezept auf einen Blick

Backmethode: Backmatte
Konsistenz: weicher, streichfähiger Teig
Backtemperatur: 180 °C Umluft
Backzeit: etwa 15–35 Minuten, abhängig von der Größe der Mulden
Menge: etwa 2 Backmatten-Füllungen
Besonderheit: ohne Getreidemehl

So bereitest Du die Backmatten-Hundekekse zu

1. Kürbis vorbereiten

Den Butternut-Kürbis schälen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.

Die Kürbisstücke in wenig Wasser weich garen. Anschließend das Wasser abgießen und den Kürbis kurz abkühlen lassen.

2. Zutaten pürieren

Parmesan fein reiben.

Kürbis, Parmesan, Ei und Kokosöl in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer möglichst fein pürieren.

Je weniger Stückchen im Teig bleiben, desto einfacher lässt er sich später in kleine Backmatten-Mulden streichen.

3. Kartoffelmehl einarbeiten

Das Kartoffelmehl nach und nach unterrühren.

Am Ende sollte ein weicher, gleichmäßiger Teig entstehen, den Du mit einem Teigschaber gut über die Backmatte verteilen kannst.

Ist Dein Teig deutlich zu fest, kannst Du zunächst 10 g Wasser unterrühren. Lieber in kleinen Mengen arbeiten – zu flüssiger Teig lässt sich anschließend nur schwer wieder korrigieren.

Welche Konsistenz sollte Backmatten-Teig haben?

Bei Backmatten ist die richtige Konsistenz tatsächlich wichtiger als ein Teig, der grammgenau jedes Mal gleich aussieht.

Der Teig sollte weich genug sein, um sich mit dem Teigschaber über die Matte streichen zu lassen. Gleichzeitig sollte er nicht so dünn sein, dass er aus den Mulden läuft.

Gerade Kürbis kann hier ein kleiner Überraschungskandidat sein. Ein sehr weich gekochter Kürbis bringt deutlich mehr Feuchtigkeit mit als einer, der nach dem Garen eher trocken ist.

Deshalb: Erst die Grundmenge verwenden und die Konsistenz anschließend beurteilen.

Backmatte richtig befüllen

Verteile den Teig portionsweise auf Deiner Backmatte und streiche ihn mit einem Teigschaber gründlich in die Mulden.

Anschließend mehrmals in verschiedene Richtungen über die Matte streichen. Überschüssiger Teig sollte möglichst von den Zwischenräumen entfernt werden.

Das macht später tatsächlich einen Unterschied: Die einzelnen Kekse lassen sich sauberer aus der Matte lösen und hängen nicht über dünne Teigränder miteinander zusammen.

Backen

Die gefüllte Backmatte auf ein Backblech oder einen Backofenrost stellen.

Bei 180 °C Umluft je nach Größe der Formen ungefähr 15–35 Minuten backen.

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Sehr kleine Motive sind natürlich deutlich schneller fertig als große Knochen, Donuts oder andere tiefere Formen.

Ein guter Zeitpunkt zum Kontrollieren ist erreicht, wenn sich die Hundekekse problemlos aus den Mulden lösen lassen.

Lösen sie sich noch sehr weich oder klebrig aus der Backmatte, brauchen sie meistens einfach noch etwas Zeit.

Und danach? Hundekekse gut trocknen

Dieser Schritt ist bei einem Rezept mit Kürbis besonders wichtig.

Auch wenn die Hundekekse nach dem Backen fertig aussehen, steckt häufig noch einiges an Restfeuchtigkeit darin. Möchtest Du sie knuspriger haben oder länger aufbewahren, solltest Du sie deshalb nachtrocknen.

Nimm die Kekse dafür aus der Backmatte und verteile sie einzeln auf einem Backblech oder Gitter.

Lass sie anschließend bei niedriger Temperatur im Backofen weiter trocknen. Die Backofentür kannst Du dabei einen kleinen Spalt geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit besser entweichen kann.

Wie lange das dauert, hängt stark von der Größe und Dicke Deiner Kekse ab.

Wie lange sind die Kürbis-Hundekekse haltbar?

Eine pauschale Angabe wie „4–8 Wochen“ finde ich bei selbst gebackenen Hundekeksen schwierig.

Entscheidend ist vor allem, wie viel Restfeuchtigkeit nach dem Backen noch in den Keksen steckt. Auch Größe, Trocknungszeit und Lagerung spielen eine Rolle.

Lass die Kekse deshalb immer vollständig auskühlen, bevor Du sie wegpackst.

Wenn Du eine größere Menge gebacken hast, kannst Du auch nur einen Teil aufbewahren und den Rest portionsweise einfrieren.

Hier passt ein interner Link zu Deinem Artikel über die richtige Aufbewahrung von Hundekeksen.

Warum Butternut-Kürbis für dieses Rezept?

Ich mag Butternut für Backmatten vor allem wegen seiner Verarbeitung.

Das Fruchtfleisch wird beim Garen schön weich und lässt sich sehr fein pürieren. Dadurch bleiben kaum Stückchen im Teig zurück – gerade bei Backmatten mit kleinen Motiven ist das praktisch.

Außerdem ist Butternut ein Speisekürbis, der sich gut mit herzhaften Zutaten wie Parmesan kombinieren lässt.

Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, welche Kürbissorten für Hunde geeignet sind und worauf Du bei der Zubereitung achten solltest, findest Du dazu einen eigenen Artikel in unserem Zutaten-Ratgeber.

Kann ich auch Hokkaido verwenden?

Grundsätzlich kannst Du das Rezept auch mit gegartem Hokkaido ausprobieren.

Allerdings kann sich dadurch die Teigkonsistenz etwas verändern. Deshalb würde ich das Kartoffelmehl nicht einfach blind erhöhen oder reduzieren, sondern zuerst den Teig fertig pürieren und anschließend schauen, wie gut er sich verstreichen lässt.

Genau das ist bei Backmatten-Rezepten ohnehin die sicherste Methode.

Welche Backmatte eignet sich?

Für dieses Rezept kannst Du sowohl kleine als auch größere Backmatten verwenden.

Wenn Du die Kekse hauptsächlich als kleine Belohnung für zwischendurch verwenden möchtest, finde ich kleine Mulden besonders praktisch. Für größere Hunde oder einfach etwas größere Kekse funktionieren natürlich auch größere Formen.

Behalte dann lediglich die Backzeit im Blick: Je größer und tiefer die Mulden sind, desto länger brauchen die Hundekekse normalerweise im Ofen.

Backmatten Hundekekse mit Butternut Kürbis

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 35 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Gericht Hundekekse
Küche Backmatte
Portionen 1 – 2 Füllungen

Zutaten
  

  • 200 gr Butternut Kürbis
  • 75 gr Parmesan
  • 2 Eier
  • 1 TL Kokosöl
  • 200 gr Kartoffelmehl

Anleitung
 

  • Den Butternut-Kürbis schälen, Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
    Die Kürbisstücke in wenig Wasser weich garen. Anschließend das Wasser abgießen und den Kürbis kurz abkühlen lassen.
  • Parmesan fein reiben.
    Kürbis, Parmesan, Ei und Kokosöl in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer möglichst fein pürieren.
    Je weniger Stückchen im Teig bleiben, desto einfacher lässt er sich später in kleine Backmatten-Mulden streichen.
  • Das Kartoffelmehl nach und nach unterrühren.
    Am Ende sollte ein weicher, gleichmäßiger Teig entstehen, den Du mit einem Teigschaber gut über die Backmatte verteilen kannst.
    Ist Dein Teig deutlich zu fest, kannst Du zunächst 10 g Wasser unterrühren. Lieber in kleinen Mengen arbeiten – zu flüssiger Teig lässt sich anschließend nur schwer wieder korrigieren.
  • Verteile den Teig portionsweise auf Deiner Backmatte und streiche ihn mit einem Teigschaber gründlich in die Mulden.
    Anschließend mehrmals in verschiedene Richtungen über die Matte streichen. Überschüssiger Teig sollte möglichst von den Zwischenräumen entfernt werden.
  • Die gefüllte Backmatte oder -form legst du auf ein Backblech und schiebst es in deinen vorgeheizten Backofen. Je nach Größe der Kekse backst du diese zwischen 15 und 35 Minuten. Fertig sind sie, wenn sie sich leicht aus der Form lösen lassen.
  • Für den finalen Crunch verteilst du alle Kekse wieder auf dem Blech und trocknest sie bei ca. 80°C im Backofen. Ein kleiner Tipp: Lass die Backofentür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Warte, bis die Kekse richtig hart sind.

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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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