Hundekeks Rezept mit Banane und Hüttenkäse
Knusprig, fruchtig und herrlich einfach: Diese Hundekekse mit Banane und Hüttenkäse sind perfekt, wenn Ausstechformen im Schrank schon ungeduldig klappern. Banane bringt natürliche Süße und eine weiche Teigbasis, Hüttenkäse sorgt für eine angenehm milde Note – und zusammen entsteht ein Teig, der sich super ausrollen und ausstechen lässt. Das Beste: Durch das anschließende Trocknen werden die Kekse richtig kross und halten (gut gelagert) deutlich länger.
Hinweis: Dog Bakery ist weder Tierarzt noch Hundeernährungsberater. Alle Infos sind als Inspiration gedacht und ersetzen keine individuelle Beratung.
Warum Banane & Hüttenkäse so gut zusammenpassen
Banane ist beim Hundekekse backen ein echter Allrounder: Sie bindet, macht den Teig geschmeidig und bringt eine leichte, natürliche Süße mit, die viele Hunde lieben – ganz ohne Zuckerzusatz. Hüttenkäse ergänzt das Ganze mit einer milden Cremigkeit und macht das Püree schön streichfähig. Dadurch lässt sich das Öl gleichmäßig einarbeiten und der Teig wird beim Kneten weniger „bröselig“.
Damit das Ergebnis am Ende knusprig wird, kommt es aber auf einen Punkt besonders an: Feuchtigkeit muss raus. Banane und Hüttenkäse enthalten beide Wasser – und genau deshalb ist die Kombination ideal für einen formbaren Teig, braucht aber im Anschluss das Trocknen im Ofen für die typische Keks-Konsistenz.
Backeigenschaften und Teiggefühl
Dieser Teig ist ein kleiner „Mitmach-Teig“: Je nach Banane (sehr reif vs. noch fest) und je nach Hüttenkäse (cremig vs. körniger) kann er etwas mehr oder weniger Mehl brauchen. Das Ziel ist immer gleich:
- glatt und geschmeidig
- nicht klebend
- gut ausrollbar
- sauber ausstechbar
Deshalb wird das Buchweizenmehl nach und nach eingearbeitet. Reis- und Buchweizenmehl sind dabei eine tolle Kombi: Reismehl macht den Teig fein und leichter, Buchweizen gibt Struktur und „Keks-Biss“. Wenn der Teig beim Ausrollen noch klebt, hilft eine leichte Mehlschicht auf der Arbeitsfläche – aber bitte sparsam, damit die Oberfläche nicht staubtrocken wird.
So werden die Kekse richtig knusprig (und nicht weich)
Wenn die Kekse am Ende weich wirken, liegt das fast immer an Restfeuchte. Damit sie zuverlässig kross werden, helfen diese drei Stellschrauben:
1) Dünn ausrollen
Für knusprige Kekse funktioniert 3–5 mm besonders gut. Dickere Kekse brauchen deutlich länger, bis die Feuchtigkeit raus ist.
2) Goldene Ränder als Signal
Backen, bis die Ränder leicht bräunen – nicht nur „fest werden lassen“. Diese leichte Bräunung ist ein guter Marker, dass die Oberfläche genug Hitze bekommen hat.
3) Trocknen ist der Gamechanger
Das Trocknen bei niedriger Temperatur macht aus „gebacken“ erst „knusprig“. Wichtig dabei:
- Ofentür einen Spalt offen (z. B. Holzlöffel einklemmen), damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
- Kekse zwischendurch einmal wenden, wenn sie sehr dick sind oder der Ofen ungleichmäßig trocknet.
- Erst komplett auskühlen lassen, bevor sie in die Dose kommen – sonst wird’s innen wieder weich.
Kreativ-Tipp: Natürliche Farben, die wirklich funktionieren
Wenn es optisch ein bisschen „Wow“ sein darf, sind natürliche Farbpulver genial. Damit die Farben schön bleiben, gilt: lieber sanfter backen. Bei zu hoher Hitze verblassen viele Pigmente.
- Rote Beete: Pink bis Rot
- Kurkuma: kräftiges Gelb
- Spirulina: Türkis bis Blaugrün
- Spinatpulver: grüne Töne
Faustregel: Eine kleine Menge reicht – und bei farbigem Teig lieber etwas niedriger backen, damit der Farbton erhalten bleibt.
Austauschmöglichkeiten, falls etwas nicht passt
Manchmal soll’s variieren – oder ein Hund verträgt etwas nicht so gut. Dafür sind diese Alternativen praktisch:
- Banane ersetzen: Apfelmus (100% Frucht, ungesüßt) oder fein pürierter Kürbis als ähnliche „Binder“-Basis.
- Hüttenkäse ersetzen: Quark (mild) oder laktosefreie Varianten, falls Milchprodukte sensibel sind.
- Rapskernöl variieren: Ein neutrales Öl (z. B. Rapsöl) funktioniert ebenfalls, Hauptsache hochwertig und in Gramm abgewogen.

Hundekeks Rezept mit Banane und Hüttenkäse
Zubehör
- 1 Rührschüssel
- 1 Ausstecher
- 1 Stabmixer
- 1 Küchenwaage
- 1 Backpapier
- 1 Backblech
Zutaten
- 75 gr Banane
- 75 gr Hüttenkäse
- 50 gr Reismehl
- ca. 150 gr Buchweizenmehl
- 10 gr Rapskernöl
Anleitung
- Bitte heize den Backofen auf ca. 160 Grad Umluft (175 Grad Ober-/Unterhitze) vor.
- Gib Banane, Hüttenkäse und Öl in eine Rührschüssel. Verarbeite diese Zutaten mit einem Stabmixer zu einem feinen Püree.
- Mische nach und nach beide Mehlsorten unter, bis ein geschmeidiger, nicht klebender Teig entsteht.
- Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig dünn aus und stich Formen deiner Wahl aus. Tipp: Mit einer Gabel kannst du die Kekse hübsch verzieren.
- Lege die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Backe sie im vorgeheizten Ofen, bis die Rander leicht gebräunt sind – etwa 8-12 Minuten pro Blech.
- Reduziere die Ofentemperatur auf 50-100 Grad und trockne die Kekse für 2-4 Stunden. Klemme einen Holzlöffel in die Ofentür, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
- Lasse die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen, bevor du sie deinem Hund anbietest.
Notizen
Aufbewahrung: So bleibt’s kross
Knusprige Hundekekse mögen es trocken. Ideal ist:
- komplett auskühlen lassen
- in eine gut schließende Dose geben
- bei Bedarf ein Stück Küchenpapier mit in die Dose legen (hilft bei Restfeuchte)
- wenn sie nach ein paar Tagen weicher werden: kurz nachtrocknen (z. B. 30–60 Minuten bei niedriger Temperatur, Ofentür einen Spalt offen)
Fragen aus der Dog Bakery Community
Weil Banane beim Backen richtig Aroma abgibt – und das in Kombi mit dem leicht milchigen Hüttenkäse super „kuchig“ duftet. Für Menschen nett, für Hunde meistens ein absoluter Volltreffer.
Pürieren lohnt sich: Der Teig wird gleichmäßiger, lässt sich besser ausrollen und bricht beim Ausstechen weniger. Körnig geht zwar auch, aber dann werden die Kekse oft unruhiger in der Oberfläche und können leichter reißen.
Doch, aber Banane + Hüttenkäse bringen ordentlich Feuchtigkeit mit. Ohne Trocknen schmecken sie eher wie „soft treats“ und werden schneller wieder weich. Mit Trocknen werden sie kross und deutlich lagerfreundlicher.
Hitze ist der Farb-Killer. Bei gefärbtem Teig lieber etwas niedriger backen und dafür minimal länger. Und: Farben wirken intensiver, wenn der Teig nicht zu dunkel gebräunt wird.
Ban
