Backmatten Hundeleckerli für Welpen mit Hühnerherzen und Amaranth
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Kleine Welpenleckerlis, die sich im Alltag wirklich gut einsetzen lassen
Wenn ein Hund noch jung ist, braucht man beim Belohnen oft keine großen Kekse, sondern eher viele kleine, praktische Happen. Genau deshalb mag ich Backmatten-Rezepte für Welpen so gern. Die Leckerli werden schön klein, lassen sich gut portionieren und sind im Alltag einfach unkompliziert. Gerade beim ersten Training, unterwegs oder für kurze Übungseinheiten sind solche Mini-Snacks oft viel praktischer als große Ausstechkekse.
Dieses Rezept kombiniert Hühnerherzen mit Amaranth, Buchweizenmehl, Ei und Quark zu einer Masse, die sich gut in der Backmatte verstreichen lässt. Das Ergebnis sind kleine Hundeleckerli, die sich gut trocknen lassen und sich dadurch deutlich angenehmer lagern als viele weichere Snacks.
Warum dieses Rezept für Welpen so praktisch ist
Backmatten-Leckerlis haben einen großen Vorteil: Du bekommst viele gleichmäßige, kleine Stücke auf einmal. Das ist besonders hilfreich, wenn Du für einen Welpen trainierst und nicht bei jeder Belohnung einen zu großen Snack geben möchtest.
Dazu kommt, dass sich die Masse bei diesem Rezept nicht ausrollen und ausstechen lässt, sondern einfach in die Matte gestrichen wird. Das spart Zeit und ist gerade dann angenehm, wenn es schnell gehen soll. Außerdem kannst Du die Trocknung gut steuern. So entscheidest Du selbst, ob die Leckerli eher etwas weicher bleiben oder trockener und fester werden sollen.
Die Zutaten im Rezept erklärt
Hühnerherzen
Hühnerherzen bringen einen kräftigen Geschmack mit, den viele Hunde sehr gern mögen. Für Backmatten-Rezepte sind sie praktisch, weil sie sich gekocht und fein püriert gut in eine glatte Masse einarbeiten lassen. Wichtig ist, dass wirklich fein gemixt wird, damit später nichts in der Matte hängen bleibt.
Amaranth
Gepuffter Amaranth lockert die Masse etwas auf und bringt Struktur hinein. In Backmatten-Rezepten ist das besonders hilfreich, weil reine Fleischmassen schnell zu kompakt oder schmierig werden können. Amaranth nimmt außerdem Feuchtigkeit auf, was die Konsistenz besser steuerbar macht.
Buchweizenmehl
Buchweizenmehl ist in diesem Rezept die Zutat, die der Masse mehr Stabilität gibt. Es hilft dabei, dass die Leckerli nach dem Backen besser zusammenhalten und sich sauberer aus der Matte lösen lassen. Gerade bei kleinen Backmattenformen macht das einen deutlichen Unterschied.
Ei
Ei sorgt dafür, dass sich die Zutaten besser verbinden. In Backmatten-Rezepten ist das oft ein wichtiger Punkt, weil die Masse sonst nach dem Backen leicht bröseln oder beim Herauslösen zerfallen kann.
Quark
Quark macht die Masse geschmeidiger und hilft dabei, dass sich Fleisch, Ei und trockene Zutaten besser verbinden. Gleichzeitig sollte man ihn nicht zu hoch dosieren, weil die Masse sonst schnell zu weich wird.
Hühnerbrühe
Ungesalzene und wirklich ungewürzte Hühnerbrühe bringt zusätzliche Feuchtigkeit und Geschmack in den Teig. Sie sollte immer nur nach und nach eingearbeitet werden, weil die Masse schneller flüssig wird, als man denkt.
So sollte die Masse für die Backmatte aussehen
Die richtige Konsistenz
Für Backmatten braucht dieses Rezept keine klassische Teigkonsistenz, sondern eher eine streichfähige Masse. Sie sollte deutlich dicker sein als ein dünner Pfannkuchenteig, aber weich genug, dass Du sie mit einem Teigschaber sauber in die Vertiefungen drücken kannst.
Wenn die Masse zu fest ist, lässt sie sich schlecht verteilen und die Formen werden nicht sauber ausgefüllt. Wenn sie zu flüssig ist, läuft sie über die Stege der Backmatte und die Leckerli werden ungleichmäßig.
So erkennst Du, dass die Masse passt
Die Masse ist richtig, wenn sie sich mit dem Schaber glatt verteilen lässt, dabei aber nicht von selbst verläuft. Ziehst Du den Schaber durch die Schüssel, sollte die Spur kurz sichtbar bleiben und sich nur langsam wieder schließen.
Tipps zu Backzeit, Trocknung und Gelingen
Backen in der Backmatte
Backmatten-Leckerlis backen meist nicht über starke Bräunung, sondern über Feuchtigkeitsverlust. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf die Uhr zu schauen. Entscheidend ist, ob die Oberfläche nach dem Backen nicht mehr nass wirkt und die Stücke sich grundsätzlich aus der Matte lösen lassen.
Trocknung ist der wichtigste Schritt
Gerade bei kleinen Fleischleckerlis ist die Trocknung fast wichtiger als das eigentliche Backen. Erst beim Nachtrocknen verlieren sie genug Restfeuchtigkeit, um fester zu werden. Wenn Du diesen Schritt zu kurz hältst, wirken die Leckerli erst passend und werden später im Glas oder in der Dose wieder weich.
Das hilft beim Gelingen
Die Masse sehr fein pürieren
Je feiner die Hühnerherzen püriert sind, desto sauberer wird das Ergebnis. Gröbere Stückchen machen das Verstreichen schwerer und können dazu führen, dass einzelne Leckerli ausbrechen.
Backmatte sauber ausstreichen
Zieh den Schaber mit etwas Druck über die Matte, damit die Masse wirklich in allen Vertiefungen sitzt. Überschüssige Masse solltest Du sauber abziehen, sonst hängen viele Stücke später zusammen.
Erst abkühlen lassen, dann lösen
Direkt nach dem Backen sind viele Backmatten-Leckerlis noch weicher. Wenn Du ihnen ein paar Minuten Zeit gibst, lassen sie sich meist deutlich besser herauslösen.
Mit geöffneter Ofentür trocknen
Beim Nachtrocknen darf Feuchtigkeit entweichen. Eine leicht geöffnete Ofentür hilft dabei deutlich.

Backmatten Hundeleckerli für Welpen mit Hühnerherzen und Amaranth
Zubehör
- Rührschüssel
- Stabmixer
- Küchenwaage
- Teigschaber
- Backmatte
Zutaten
- 75 gr Hühnerherzen, gekocht
- 1 Ei
- 55 gr Quark
- 100 gr Amaranth, gepufft
- 80 gr Buchweizenmehl
- ca. 100 ml Hühnerbrühe ungewürzt + ohne Zwiebeln
Anleitung
- Vorbereitung des Teigs: Starte mit den Hühnerherzen, dem Ei und dem Quark. Gib diese Zutaten in die Rührschüssel. Mit dem Stabmixer mixe die Inhalte zu einem glatten, feinen Brei. Sorge dafür, dass keine groben Stücke mehr zu finden sind, damit die Kekse eine gleichmäßige Konsistenz haben.
- Zugabe von Trockenzutaten: Nun füge den gepufften Amaranth und das Buchweizenmehl hinzu. Am besten gibst du diese Zutaten nach und nach hinzu, während du kontinuierlich rührst. Dies stellt sicher, dass sich alles gleichmäßig verteilt und keine Klumpen entstehen. Schrittweise die Hühnerbrühe einfließen lassen. Hier ist Geduld gefragt. Der Teig sollte am Ende die Konsistenz von dickflüssigem Pfannkuchenteig haben. Sollte der Teig zu flüssig sein, einfach noch ein wenig Buchweizenmehl hinzugeben.
- Backen: Die Backmatte sollte sauber und bereit sein. Mit dem Teigschaber verteilst du den Teig gleichmäßig in der Backmatte. Lass die Kekse im vorgeheizten Ofen für ca. 30-50 Minuten backen. Beachte: Die genaue Backzeit kann je nach Größe der Backmatte variieren. Um sicherzustellen, dass die Kekse perfekt sind, überprüfe sie nach etwa 25 Minuten und entscheide, ob sie mehr Zeit benötigen. Wenn die Kekse an der Backmatte kleben bleiben, keine Sorge. Reduziere einfach die Ofentemperatur ein wenig und verlängere die Backzeit um weitere 10-15 Minuten.
- Trocknungsprozess: Nach dem Backen sollten die Kekse abgekühlt und aus der Matte gelöst werden. Für den Trocknungsprozess stellst du den Ofen auf 70 Grad ein. Platziere die Kekse wieder im Ofen und lasse sie dort für 2 – 4 Stunden trocknen. Das Trocknen bei niedriger Temperatur stellt sicher, dass die Kekse ihre Form behalten und kross werden. Ein kleiner Trick: Klemme einen Holzlöffel in die Ofentür, damit überschüssige Feuchtigkeit entweichen kann. So erhalten die Kekse eine perfekte Kruste und bewahren ihre Frische.
Notizen
Sinnvolle Anpassungsmöglichkeiten
Wenn die Masse zu dick ist
Dann gib etwas mehr Brühe dazu, aber wirklich nur schrittweise. Schon wenige Gramm können bei Backmatten-Rezepten viel ausmachen.
Wenn die Masse zu flüssig ist
Dann helfen etwas mehr Buchweizenmehl oder etwas zusätzlicher gepuffter Amaranth. Beides sollte nach und nach eingerührt werden, damit die Masse nicht plötzlich zu fest wird.
Wenn Du kleinere Mengen backen möchtest
Du kannst das Rezept gut halbieren, wenn Du nur eine kleine Portion brauchst oder erst testen möchtest, ob Dein Hund die Kombination gern mag.
Wenn Du die Leckerli trockener möchtest
Dann verlängere eher die Trocknungszeit statt die eigentliche Backzeit stark zu erhöhen. So werden sie fester, ohne außen unnötig hart zu werden.
Häufige Fragen zu Backmatten Hundeleckerli für Welpen
Ja, das geht grundsätzlich, aber die Masse verändert sich dadurch. Quark bringt bei diesem Rezept etwas Geschmeidigkeit hinein. Lässt Du ihn weg, kann die Masse kompakter oder etwas trockener werden. Dann musst Du die Flüssigkeit meist neu anpassen, damit sie sich noch gut verstreichen lässt.
Das passiert oft, wenn die Masse noch zu feucht ist oder nicht lange genug nachgetrocknet wurde. Auch eine zu grobe Fleischmasse kann dazu führen, dass sich die kleinen Stücke schlechter lösen. Oft hilft es schon, die Leckerli erst leicht abkühlen zu lassen und anschließend noch einmal zu trocknen.
Das hängt von der Größe der Backmatte, der Dicke der Masse und der Restfeuchtigkeit ab. Bei solchen Mini-Leckerlis ist eine Trocknung von mehreren Stunden oft sinnvoll. Wichtig ist weniger die exakte Zeit als das Ergebnis: Die Stücke sollten sich trocken anfühlen und nicht mehr weich oder feucht wirken.
Für viele Alltagssituationen sind sie auf jeden Fall praktischer. Gerade bei Welpen willst Du oft klein belohnen und nicht mit jedem Snack schon eine große Menge geben. Backmatten-Leckerlis sind dafür einfach handlicher und gleichmäßiger portioniert.
