Hundekekse mit Backmatten backen
Backmatten wirken auf den ersten Blick unscheinbar.
Ein Stück Silikon, viele kleine Mulden, fertig. Und trotzdem bekomme ich zu kaum einem Thema so viele Rückfragen wie genau zu diesem:
Warum werden meine Kekse weich?
Warum kleben sie fest?
Warum sehen sie bei mir anders aus als auf Fotos?
Die gute Nachricht vorweg:
Backmatten sind kein Mysterium – aber sie funktionieren anders als klassische Hundekeksrezepte mit Ausstechern oder Backblech. Wenn man das verstanden hat, werden sie zu einem unglaublich praktischen Werkzeug.

Die richtige Backmatte – mehr als nur „Silikon ist Silikon“
Die Auswahl der richtigen Backmatte ist entscheidend für den Erfolg deiner selbst gebackenen Hundekekse. Eine qualitativ hochwertige Backmatte sollte aus lebensmittelechtem Silikon bestehen und vollständig BPA-frei sein. Die Mindestdicke sollte 0,5 mm betragen, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten.
Besonders wichtig ist die Hitzebeständigkeit der Matte. Sie sollte Temperaturen von mindestens 230°C problemlos standhalten können. Eine spülmaschinengeeignete Matte erleichtert dir zudem die Reinigung nach dem Backen. Achte beim Kauf auch darauf, dass die Matte beim ersten Gebrauch geruchsneutral ist – ein chemischer Geruch deutet auf minderwertige Qualität hin.
Was Backmatten besonders macht – und warum klassische Rezepte oft scheitern
Eine Backmatte besteht aus flexiblem Silikon mit vielen gleichmäßigen Mulden. Diese Mulden geben dem Teig Form, aber sie nehmen ihm auch etwas, das beim Backen entscheidend ist: direkten Luftkontakt.
Während ein ausgestochener Keks von allen Seiten trocknen kann, liegt der Backmatten-Keks:
- unten vollständig im Silikon
- seitlich fast geschlossen
- oben oft glatt und kompakt
Das bedeutet:
Feuchtigkeit entweicht deutlich langsamer.
Und genau das ist der Punkt, an dem viele Probleme entstehen – nicht beim Rezept, sondern beim Trocknungsprozess.
Warum Backmatten trotzdem so beliebt sind
Trotzdem – oder gerade deshalb – schwören viele auf Backmatten. Und das aus gutem Grund.
Gleichmäßige Portionsgrößen
Ob Mini-Hund, Welpe oder Trainingseinheiten: Backmatten liefern immer die gleiche Größe. Kein Abwiegen, kein Abschätzen.
Zeitersparnis
Teig rein, glattziehen, backen. Keine Ausstechformen, kein Ausrollen, kein Teigrest.
Ideal für empfindliche Hunde
Gerade bei Hunden mit Unverträglichkeiten oder Allergien ist es ein riesiger Vorteil, winzige, exakt dosierte Kekse backen zu können.
Backtemperatur – warum heiß nicht besser ist
Backmatten mögen es tatsächlich eher „ruhig“. Nicht, weil Silikon empfindlich wäre – sondern weil die Kekse in den Mulden ganz anders backen als auf einem normalen Blech.
Wenn Du mit Ausstechern backst, hat der Keks rundherum Luft. Die Oberfläche kann trocknen, die Feuchtigkeit kann entweichen, und die Hitze kommt relativ direkt dran. Bei Backmatten ist das Gegenteil der Fall: Der Teig sitzt in kleinen Formen, ist unten und seitlich vom Silikon umgeben und hat viel weniger Kontakt zur Umluft. Genau deshalb führt „heißer = schneller fertig“ bei Backmatten sehr oft in die falsche Richtung.
Warum hohe Temperaturen bei Backmatten so oft Probleme machen
Wenn Du zu heiß backst, passiert meistens Folgendes:
Die Oberfläche wirkt schnell fertig, der Kern bleibt aber feucht.
Du siehst eine schöne Bräunung, vielleicht sogar schon eine feste Oberfläche – und denkst: passt. In Wahrheit hat die Hitze nur außen gearbeitet. Innen ist noch Restfeuchtigkeit, die später beim Abkühlen wieder nach außen wandert. Das ist der Moment, in dem Kekse nach ein paar Stunden plötzlich weich werden, obwohl sie „doch eigentlich durch“ waren.
Schnelle Bräunung ist bei Backmatten kein Qualitätszeichen.
Viele orientieren sich an „goldbraun = fertig“. Bei Backmatten ist das gefährlich, weil die Farbe schneller kommt als die Trockenheit. Du bekommst optisch perfekte Kekse, die sich später schlecht lösen, weich bleiben oder schneller verderben.
Zu hohe Temperatur kann die Unterseite problematisch machen.
Silikon leitet Hitze anders als Metall. Je nach Matte und Ofen kann es passieren, dass die Kekse unten schneller „anziehen“ und fester werden, während sie innen noch feucht sind. Dann kleben sie gern, brechen beim Lösen oder bekommen eine sehr harte Unterseite.
Der Bereich, der sich in der Praxis bewährt hat
Die meisten Backmatten-Teige laufen mit 160 °C bis 180 °C am zuverlässigsten.
Wenn ich einen Startpunkt wählen muss, ist 170 °C Ober-/Unterhitze für mich der sweet spot, weil Du damit eine stabile Trocknung bekommst, ohne dass Dir die Oberfläche zu schnell „zumacht“.
Wenn Dein Ofen eher stark backt oder Du kleine Mini-Mulden hast, kannst Du auch mit 165 °C starten. Bei größeren Mulden und dickeren Matten kann 175–180 °C funktionieren – aber eher, wenn Du die Kekse danach sowieso konsequent nachtrocknest.
Woran Du merkst, dass Du zu heiß backst (ganz typische Zeichen)
- Die Kekse sind außen schon gut gebräunt, lassen sich aber noch schwer lösen.
- Nach dem Abkühlen werden sie wieder weicher.
- Sie riechen schnell „röstig“, obwohl sie innen noch nicht trocken sind.
- Die Unterseite ist sehr fest, oben wirken sie aber noch leicht „gummiartig“.
Wenn Dir davon etwas bekannt vorkommt, ist die Temperatur meistens der erste Hebel.
Was Du stattdessen machst: „Ruhig backen“ + am Ende trocknen
Bei Backmatten ist das Ziel nicht „schnell Farbe“, sondern „Feuchtigkeit raus“.
Und das erreichst Du mit:
- etwas niedrigerer Temperatur
- längerer Backzeit
- und dem Nachtrocknen als festen Schritt (nicht nur optional)
Das ist der Grund, warum viele Backmatten-Rezepte erst richtig gut werden, wenn man sich mental vom „Keks ist fertig, sobald er Farbe hat“ verabschiedet.
Kleiner Praxis-Trick, der Dir viel Frust spart
Wenn Du unsicher bist:
Backe lieber 10 Minuten länger bei moderater Temperatur, statt 10 Grad höher zu gehen.
Mehr Hitze bringt Dir bei Backmatten oft nur Bräune – aber nicht die Trockenheit, die Du für knusprige, haltbare Kekse brauchst.
Wie verwende ich Backmatten, um Hundekekse zu backen?
Das Backen von Hundekeksen mit Backmatten ist eine praktische und einfache Methode, um gleichmäßig geformte Kekse herzustellen. Hier ist eine Anleitung, wie du Backmatten verwenden kannst, um Hundekekse zu backen:
- Teig vorbereiten: Bereite den Teig für die Hundekekse nach einem geeigneten Rezept deiner Wahl vor. Stelle sicher, dass der Teig die richtige Konsistenz hat, um gut in die Mulden der Backmatte zu fließen oder sich leicht formen zu lassen.
- Backmatte vorbereiten: Lege die Backmatte auf ein Backblech oder eine flache, hitzebeständige Oberfläche. Stelle sicher, dass die Backmatte sauber und trocken ist, bevor du den Teig darauf gibst.
- Teig in die Mulden geben: Wenn der Teig relativ fest ist, kannst du ihn mit einem Teigschaber oder einem kleinen Schöpflöffel in die Mulden der Backmatte geben. Fülle die Mulden gleichmäßig, sodass jeder Keks die gewünschte Form hat. Wenn der Teig flüssiger ist, kannst du alternativ einen Spritzbeutel verwenden, um den Teig präzise in die Mulden zu spritzen.
- Teig in der Backmatte verteilen: Nachdem du den Teig in die Mulden gegeben hast, kannst du vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem kleinen Spatel über die Oberfläche der Backmatte streichen, um den Teig gleichmäßig zu verteilen und eventuelle Luftblasen zu entfernen.
- Backen: Stelle das Backblech mit der Backmatte und dem Teig in den vorgeheizten Ofen gemäß den Anweisungen des Hundekeksrezepts. Beachte die empfohlene Backzeit und Temperatur, die für den Teig angegeben sind.
- Abkühlen und Entfernen der Kekse: Nachdem die Backzeit abgelaufen ist und die Kekse goldbraun gebacken sind, nimm das Backblech aus dem Ofen und lasse die Kekse in der Backmatte abkühlen. Sobald die Kekse abgekühlt sind, kannst du sie vorsichtig aus der Backmatte nehmen. Die meisten Backmatten sind flexibel und erleichtern das Entfernen der Kekse, ohne dass sie anhaften.
- Trocknung und Lagerung der Kekse: Sobald die Kekse vollständig abgekühlt sind, solltest du sie noch einmal im Backofen bei 50-70 Grad (mit leicht geöffneter Backofentür) für ca. 2-4 Stunden nachtrocknen lassen. So kann die Restfeuchtigkeit entweichen und deine Backmatten Hundekekse sind so deutlich länger haltbar. Anschließend kannst du die Hundekekse in einem luftdurchlässigen Behälter lagern.
Welche Rezepte sich besonders für Backmatten eignen
Backmatten sind keine „Abkürzung“, sondern ein eigenes System. Genau deshalb funktionieren manche Rezepte auf Anhieb – und andere gar nicht, obwohl sie auf dem Blech perfekt sind.
Was Backmatten wirklich mögen
Backmatten lieben Teige, die in sich ruhig sind. Damit meine ich keine flüssigen Massen, sondern Teige, die sich gleichmäßig verhalten und nicht ständig ihre Struktur verändern.
Fein pürierte Zutaten
Zutaten sollten möglichst fein verarbeitet sein. Je homogener die Masse, desto besser füllt sie die Mulden und desto gleichmäßiger backen die Kekse. Grobe Bestandteile erzeugen Hohlräume – und genau dort bleibt später Feuchtigkeit hängen oder die Kekse brechen beim Lösen.
Homogene Teige ohne „Bruchstellen“
Ein guter Backmatten-Teig wirkt wie aus einem Guss. Du solltest ihn verstreichen können, ohne dass er reißt, krümelt oder Lücken bildet. Das sorgt nicht nur für schöne Formen, sondern auch für eine gleichmäßige Trocknung.
Gleichmäßige Feuchtigkeit
Backmatten reagieren sehr sensibel auf Feuchtigkeitsunterschiede. Ein Teig, der an einer Stelle trocken und an einer anderen sehr feucht ist, backt ungleichmäßig. Das führt später zu Keksen, die außen hart und innen weich sind. Gut gemischte, ausgeglichene Teige funktionieren hier am zuverlässigsten.
Welche Rezepte oft Probleme machen
Rezepte mit groben Stücken
Große Gemüsestücke, Nüsse oder ungleichmäßig geschnittene Zutaten stören die Struktur. Sie verhindern, dass der Teig sauber in den Mulden liegt, und schaffen kleine „Feuchtigkeitsnester“, die das Nachtrocknen erschweren.
Sehr trockene oder krümelige Teige
Was bei Ausstechformen manchmal noch funktioniert, scheitert in Backmatten oft. Trockene Teige lassen sich schlecht verteilen, schließen Luft ein und führen zu bröseligen Keksen, die sich nur schwer aus der Matte lösen lassen.
Klassische Ausstecher-Rezepte ohne Anpassung
Viele klassische Hundekeksrezepte sind darauf ausgelegt, ausgerollt zu werden. Sie sind stabil, fest und formbar – genau das ist bei Backmatten oft ein Nachteil. Ohne Anpassung an die andere Backweise werden sie schnell zu trocken oder backen ungleichmäßig.
Warum speziell entwickelte Backmatten-Rezepte fast immer besser funktionieren
Rezepte, die von Anfang an für Backmatten gedacht sind, berücksichtigen genau diese Punkte:
- sie sind streichfähig
- sie trocknen gleichmäßig
- sie lassen sich sauber lösen
- sie sind auf Nachtrocknen ausgelegt
Das macht sie nicht „besser“, sondern schlicht passender. Ein gutes Backmatten-Rezept nimmt Dir viel Frust ab, weil es nicht gegen das Material arbeitet, sondern mit ihm.
Wo finde ich passende Hundekeks Rezepte?




Weitere Rezepte für Backmatten-Kekse findest du bei uns im Web oder in unserer kostenlosen App für Android & iOS.
Das Nachtrocknen – der wichtigste Schritt überhaupt
Wenn ich einen einzigen Punkt nennen müsste, der bei Backmatten über Erfolg oder Frust entscheidet, dann ist es wirklich das Nachtrocknen.
Und ich meine das nicht dramatisch, sondern ganz pragmatisch:
Backmatten-Kekse sehen nach dem Backen oft fertig aus – sind es aber meistens nicht.
Warum Backmatten-Kekse nach dem Backen noch „zu feucht“ sind
Backmatten arbeiten wie kleine Formen. Der Teig liegt nicht offen auf einem Blech, sondern sitzt in Mulden, die ihn umschließen. Das verändert die Feuchtigkeitsabgabe enorm.
- Unten und an den Seiten liegt Teig direkt am Silikon an.
- Silikon saugt keine Feuchtigkeit auf und lässt sie auch nicht „durch“.
- Die Feuchtigkeit kann also fast nur über die Oberfläche nach oben entweichen.
Das ist der Grund, warum Backmatten-Kekse im Inneren oft noch deutlich mehr Restfeuchte haben, auch wenn sie oben schon fest wirken.
Und jetzt kommt der wichtige Punkt:
Restfeuchte wandert nach dem Backen nach außen.
Heißt: Du nimmst die Kekse raus, sie wirken stabil – und ein paar Stunden später werden sie wieder weicher. Nicht, weil Du „falsch gebacken“ hast, sondern weil die Feuchtigkeit aus dem Kern zurückkommt.
Was passiert, wenn Du nicht nachtrocknest?
Ohne Nachtrocknen hast Du meistens eins von zwei Ergebnissen:
1) Die Kekse bleiben weich oder werden wieder weich
Gerade bei kleinen Mulden wirkt das erstmal harmlos, aber es macht die Kekse:
- weniger knusprig
- weniger „trainings-tauglich“ (sie schmieren schneller)
- oft auch schwerer lagerbar, weil sie im Glas nachfeuchten
2) Die Haltbarkeit ist deutlich schlechter
Feuchtigkeit ist der Hauptgrund, warum Kekse schneller kippen. Nicht weil „Hafer“ oder „Ei“ böse sind, sondern weil ein Hundekeks schlicht ein Lebensmittel ist. Wenn er innen noch Feuchtigkeit hat und dann luftdicht gelagert wird, hast Du ein perfektes Mini-Klima, in dem sich unerwünschte Dinge entwickeln können.
Und ja: Schimmel ist selten das, was sofort passiert – oft merkst Du vorher:
- muffiger Geruch
- klebrige Oberfläche
- Kekse werden zäh statt knusprig
Was Nachtrocknen eigentlich bedeutet (und was nicht)
Nachtrocknen ist kein „nochmal backen bis dunkel“.
Es geht nicht um Farbe, sondern um sanftes Entziehen von Restfeuchtigkeit.
Du machst die Kekse damit nicht „härter,ambo“, sondern einfach:
- stabiler
- knuspriger
- deutlich zuverlässiger in der Lagerung
So funktioniert Nachtrocknen in der Praxis wirklich gut
Bewährt hat sich:
- 50–70 °C im Ofen
- mehrere Stunden (je nach Größe und Rezept)
- Backofentür leicht geöffnet, damit die Feuchtigkeit raus kann
Warum Tür öffnen?
Weil sonst die Feuchtigkeit im Ofen stehen bleibt und Du im Grunde nur „warm hältst“. Du willst aber, dass die Feuchte entweicht.
Praktischer Alltagstipp:
Ein Holzlöffel in der Ofentür reicht oft schon als kleiner Spalt.
Wie lange ist „mehrere Stunden“?
Das hängt von drei Dingen ab:
- Größe der Mulden (Mini trocknet schneller als groß)
- Feuchtigkeit im Teig (viel Gemüse/Obst = längere Trocknung)
- gewünschte Konsistenz (Trainingssnack vs. „Keks zum Kauen“)
Als grober Praxisrahmen:
- sehr kleine Kekse: oft 2–3 Stunden
- mittlere Größen: eher 3–5 Stunden
- sehr feuchte Teige oder größere Mulden: auch 5–6 Stunden
Wichtig ist: Nicht die Uhr entscheidet, sondern das Gefühl beim Keks.
So erkennst Du, ob Nachtrocknen „fertig“ ist
Nimm 1–2 Kekse raus und lass sie kurz abkühlen (warm täuscht immer). Dann:
- Fühlen sie sich außen trocken an?
- Lassen sie sich gut zerbrechen, ohne innen teigig zu wirken?
- Wirken sie insgesamt leichter und nicht mehr „gummiartig“?
Wenn Du beim Brechen innen noch einen weichen Kern siehst oder spürst:
Dann brauchen sie einfach noch Zeit – nicht mehr Hitze.
Typische Fehler beim Nachtrocknen (und wie Du sie vermeidest)
Zu heiß nachtrocknen
Dann werden sie außen hart, innen bleibt aber ein Restkern. Lieber sanft und länger.
Tür nicht öffnen
Dann bleibt die Feuchtigkeit im Ofen und Du wunderst Dich, warum sich nichts verändert.
Zu früh luftdicht verpacken
Das ist ein ganz häufiger Punkt: Wenn Kekse noch Restwärme oder Restfeuchte haben und direkt ins Glas wandern, werden sie wieder weich. Deshalb: erst komplett auskühlen lassen.
Lagerung nach dem Nachtrocknen
Wenn die Kekse wirklich trocken sind, sind sie deutlich unkomplizierter. Trotzdem gilt:
- vollständig auskühlen lassen
- erst dann verpacken
- bei Bedarf lieber in Behältern lagern, die nicht komplett „klimadicht“ sind, wenn Du merkst, dass sie schnell nachfeuchten
Fragen aus der Dog Bakery Community
Um die Backmatten optimal zu lagern, kannst du sie flach oder aufgerollt an einem trockenen und sauberen Ort aufbewahren. Vermeide es, schwere Gegenstände darauf zu stapeln, um Verformungen oder Beschädigungen zu vermeiden.
Wenn deine Backmatte beschädigt, gerissen oder stark abgenutzt ist, solltest du sie ersetzen, da dies die Leistung und Sicherheit beim Backen beeinträchtigen kann. Achte auf Anzeichen von Verschleiß und folge den Empfehlungen des Herstellers bezüglich der Haltbarkeit der Backmatte.
Nein, wir empfehlen die Backmatten vor dem ersten Gebrauch mit warmen Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen. Anschließend solltest du mit einem Mehl-Wasser-Teig „Testkekse“ backen und diese nach dem Backen entsorgen. Für den Mehl-Wasser-Teig brauchst du lediglich 60% Wasser und 40% Mehl. Deinen Backofen stellst du auf ca. 180°C ein und backst die Hundekekse bis sie braun sind.
Die meisten Backmatten und Backformen aus Silikon können sowohl von Hand als auch in der Spülmaschine gereinigt werden.
Bitte achte auf die Angaben des Herstellers.
Unsere Empfehlung ist die Backmatte nach Gebrauch kurz in heißem
Wasser mit etwas
Spülmittel zu reinigen.
Anschließend nur noch mit kaltem Wasser abspülen und abtrocknen.
Hinweis: Bitte verwende zur Reinigung keine Bürsten oder scharfen Gegenstände.
Beim Befüllen einer Backmatte für Hundekekse kommt es darauf an, wie flüssig oder fest der Teig ist, den du verwenden möchtest. Je nach Konsistenz des Teigs benötigst du unterschiedliches Zubehör, um die Backmatte effizient zu befüllen.
Teigschaber: Ein Teigschaber ist ein vielseitiges Werkzeug, das beim Befüllen der Backmatte sehr nützlich sein kann. Mit dem Teigschaber kannst du den Teig aus der Schüssel oder dem Behälter nehmen und in die Mulden der Backmatte geben. Es ist praktisch, um den Teig gleichmäßig zu verteilen und Luftblasen zu entfernen.
Kleiner Schöpflöffel: Wenn dein Teig eine dickere Konsistenz hat, kannst du einen kleinen Schöpflöffel verwenden, um den Teig in die Mulden der Backmatte zu geben. Dies ermöglicht eine präzisere Dosierung und erleichtert das Auffüllen der Mulden ohne zu viel Teig zu verschwenden oder zu verschütten.
Spritzbeutel: Ein Spritzbeutel ist ideal, wenn dein Teig eine sehr flüssige oder geschmeidige Konsistenz hat, die sich leicht spritzen lässt. Du kannst den Teig in einen Spritzbeutel füllen und dann gezielt in die Mulden der Backmatte drücken. Dies ermöglicht eine genaue Dosierung und präzises Arbeiten.
Unabhängig von dem verwendeten Zubehör ist es wichtig, den Teig gleichmäßig in die Mulden zu verteilen, um sicherzustellen, dass die Kekse gleichmäßig geformt und gebacken werden. Ein sorgfältiges Vorgehen und die Verwendung des passenden Zubehörs erleichtern dir das Befüllen der Backmatte und führen zu besten Ergebnissen.
Mein persönliches Fazit
Backmatten sind kein schneller Trick, um Hundekekse „einfacher“ zu backen. Sie sind ein eigenes Backprinzip mit eigenen Regeln.
Wer sie wie ein normales Backblech behandelt, wird oft enttäuscht:
- Kekse bleiben weich
- lösen sich schlecht
- oder werden schneller wieder feucht
Wer sich aber auf ihre Eigenheiten einlässt, wird belohnt.
Du bekommst:
- gleichmäßige Kekse ohne Ausstechen
- perfekt dosierte Portionsgrößen
- maximale Kontrolle über Zutaten und Konsistenz
Und vor allem: Du lernst Deinen Teig wirklich kennen.
Du backst bewusster, ruhiger und mit deutlich mehr Gefühl für das Ergebnis.
Genau deshalb sind Backmatten aus meiner Backküche nicht mehr wegzudenken – nicht, weil sie „trendiger“ sind, sondern weil sie zuverlässig sind, wenn man sie versteht.
