Hundekekse zum Ausstechen mit Lachs und Kurkuma für Senioren
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Wenn Hunde älter werden, verändern sich oft auch die Ansprüche an selbstgebackene Hundekekse. Manche Senioren kauen nicht mehr so kräftig wie früher, andere mögen sehr harte Kekse nicht mehr so gern oder brauchen kleinere, gut portionierbare Leckerli. Genau dafür ist dieses Rezept gedacht.
Diese Hundeleckerli mit Lachs und Kurkuma sind herzhaft, aromatisch und lassen sich sehr gut zum Ausstechen vorbereiten. Der Teig bleibt durch den fein zerkleinerten Lachs angenehm formbar, während die Haferflocken für Struktur sorgen. Du kannst selbst entscheiden, ob Du die Kekse eher weich lässt oder sie länger nachtrocknest, damit sie fester und länger haltbar werden.
Wichtig ist nur: Auch wenn Kurkuma gerne in Hunderezepten verwendet wird, sollte es nicht übertrieben dosiert werden. In diesem Rezept wird es bewusst sparsam eingesetzt. So bekommen die Kekse ihre schöne goldene Farbe und eine besondere Note, ohne dass der Geschmack zu intensiv wird.
Warum dieses Rezept gut zu älteren Hunden passt
Bei Hundekeksen für Senioren geht es nicht nur um die Zutaten, sondern vor allem um die Textur. Ein sehr harter Keks ist für junge Hunde oft kein Problem, kann für ältere Hunde aber anstrengend werden – besonders dann, wenn Zähne fehlen oder das Kauen schwerer fällt.
Diese Lachs-Kurkuma-Leckerli kannst Du deshalb auf zwei Arten zubereiten:
Du kannst sie nur normal backen und danach gut abkühlen lassen. Dann bleiben sie etwas weicher und eignen sich besser für Hunde, die nicht mehr so hart kauen möchten.
Oder Du trocknest sie nach dem Backen zusätzlich im Ofen nach. Dann werden sie fester, knuspriger und besser haltbar. Diese Variante eignet sich eher für Senioren, die noch gut kauen können.
Für zahnlose Hunde oder Hunde mit deutlichen Kauproblemen würde ich die Kekse nicht komplett durchtrocknen, sondern lieber kleiner ausstechen, weicher lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
Was die Zutaten im Teig machen
Lachs
Lachs bringt einen intensiven, herzhaften Geschmack in den Teig. Gerade ältere Hunde, die bei Leckerli etwas wählerischer werden, nehmen Fischgeschmack oft gerne an. Verwende am besten ein Lachsfilet ohne Haut und ohne Gräten. Du kannst frischen oder bereits gegarten Lachs verwenden. Wichtig ist nur, dass keine Gewürze, kein Salz und keine Marinade enthalten sind.
Für den Teig wird der Lachs sehr fein zerkleinert. Dadurch verteilt er sich gleichmäßig und die Kekse bekommen keine groben Stückchen, die beim Ausrollen stören könnten.
Haferflocken
Zarte Haferflocken sorgen dafür, dass der Teig Bindung bekommt und sich gut ausrollen lässt. Für Senioren sind zarte Haferflocken angenehmer als kernige Haferflocken, weil der fertige Keks feiner wird.
Wenn Dein Hund noch gut kaut, kannst Du einen kleinen Teil kernige Haferflocken verwenden. Für sehr alte Hunde oder Hunde mit fehlenden Zähnen würde ich aber komplett bei zarten Haferflocken bleiben.
Ei
Das Ei hilft dabei, den Teig zusammenzuhalten. Gerade bei einem Ausstechrezept ist das wichtig, damit die Kekse beim Ausrollen und Ausstechen nicht auseinanderbrechen.
Kurkuma
Kurkuma gibt den Keksen ihre goldene Farbe und eine leicht würzige Note. Da Kurkuma geschmacklich recht intensiv sein kann, reicht eine kleine Menge vollkommen aus. Wenn Dein Hund einen empfindlichen Magen hat oder Kurkuma noch nicht kennt, starte lieber mit der kleineren Menge oder lass es beim ersten Backen weg.
Wasser
Das Wasser wird nur so weit zugegeben, bis ein formbarer Teig entsteht. Je nachdem, wie feucht der Lachs ist und wie stark die Haferflocken quellen, brauchst Du etwas mehr oder weniger Flüssigkeit.

Hundeleckerli mit Lachs und Kurkuma für Senioren
Zubehör
- Rührschüssel
- Handrührgerät mit Knethaken
- Küchenwaage
- Multi Zerkleinerer
- Teelöffel
- Nudelholz
- Ausrollmatte
- Backpapier
- Ausstecher
Zutaten
- 80 gr Lachsfilet (ohne Haut, ohne Gräten)
- 150 gr zarte Haferflocken, glutenfrei
- 50 gr kernige Haferflocken, glutenfrei
- 1 TL Kurkuma
- 1 Ei
- 100 ml Wasser
- etwas Hafer- oder Buchweizenmehl zum Ausrollen
Anleitung
- Beginne mit dem frischen Lachs und den robusten, kernigen Haferflocken. Mit dem Multi-Zerkleinerer oder einem Stabmixer zauberst du daraus im Handumdrehen eine harmonische Mischung voller Geschmack und Textur.
- In einer großzügigen Rührschüssel vereinigt sich das exotische Kurkuma, das Ei und die zarten Haferflocken mit der Lachs-Haferflocken-Mischung zu einer Fusion von Aromen und Texturen, die zum Träumen einladen.
- : Nun, mit dem Zauberstab – ich meine dem Handrührgerät – wird das Ganze zu einem wunderbaren Teig vermengt. Tropfen für Tropfen füge das Wasser hinzu, bis du einen geschmeidigen, elastischen Teig vor dir hast.
- Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche entfaltet der Teig sein wahres Potenzial. Roll ihn dünn aus und werde zum Künstler, indem du mit deinen Lieblings-Ausstechformen kreative Formen aus dem Teig schneidest.
- Platziere deine kunstvollen Keksrohlinge auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech. Lass sie im Ofen tanzen, bis die Ränder einen Hauch von Goldbraun annehmen. Etwa 12 bis 15 Minuten sollte der Tanz dauern.
- Damit die Kekse perfekt werden, lassen wir sie in der wohltuenden Wärme des Backofens (bei 50-100 Grad) für 2-4 Stunden entspannen. Aber nicht vergessen: Ein Holzlöffel in der Backofentür sorgt für frische Luft und lässt überschüssige Feuchtigkeit entweichen. Viel Spaß beim Genießen dieses kulinarischen Abenteuers!
Notizen
Weiche oder knusprige Hundekekse – welche Variante ist besser?
Das hängt stark von Deinem Hund ab.
Für Senioren mit guten Zähnen kannst Du die Kekse ruhig nachtrocknen lassen. Sie werden dadurch fester, lassen sich besser lagern und eignen sich gut als kleine Belohnung zwischendurch.
Für Hunde mit fehlenden Zähnen, empfindlichem Maul oder nachlassender Kaulust ist die weichere Variante besser. Dann solltest Du die Kekse aber nicht lange offen lagern, sondern im Kühlschrank aufbewahren und zügig verfüttern.
Du kannst den Teig auch etwas dicker ausrollen und die Kekse kürzer backen. Dadurch bleiben sie innen weicher. Wichtig ist dann nur, dass Du sie gut auskühlen lässt und nicht luftdicht verpackst, solange noch Restwärme oder Feuchtigkeit vorhanden ist.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Da dieses Rezept frischen Lachs enthält, solltest Du bei der Haltbarkeit vorsichtiger sein als bei rein trockenen Hundekeksen.
Weich gebackene Kekse halten sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Bewahre sie am besten in einer Dose auf, die nicht komplett luftdicht abschließt, damit sich keine Feuchtigkeit staut.
Gut durchgetrocknete Kekse halten sich je nach Restfeuchtigkeit etwa 5 bis 7 Tage. Auch hier ist eine kühle, trockene Lagerung wichtig.
Wenn Du mehr Kekse auf Vorrat backen möchtest, kannst Du sie sehr gut einfrieren. Im Tiefkühler halten sie sich etwa 2 bis 3 Monate. Nimm dann immer nur die Menge heraus, die Du in den nächsten Tagen verfüttern möchtest.
Für welche Hunde eignet sich das Rezept?
Dieses Rezept eignet sich für erwachsene Hunde und Senioren, die Lachs, Haferflocken, Ei und Kurkuma gut vertragen. Besonders praktisch ist es für Hunde, die herzhafte Leckerli lieber mögen als süße Varianten.
Wenn Dein Hund sehr empfindlich auf Fett reagiert, solltest Du die Kekse nur in kleinen Mengen testen, da Lachs von Natur aus fettreicher ist als viele magere Fleischsorten. (Das Rezept hat ungefähr 7 g Fett pro 100 g Teigmasse.)
Bei Hunden mit bekannten Erkrankungen, Unverträglichkeiten oder einer speziellen Diät solltest Du neue Zutaten immer vorsichtig einführen und im Zweifel vorher tierärztlich abklären lassen.
So kannst Du das Rezept anpassen
Wenn Dein Hund keine kernige Struktur mag, bleib komplett bei zarten Haferflocken. Das macht die Kekse feiner und angenehmer zu kauen.
Wenn Dein Hund Kurkuma nicht kennt, starte mit 1 g oder lasse es beim ersten Backen weg. Die Kekse funktionieren auch ohne Kurkuma.
Wenn der Teig zu weich ist, gib nicht sofort große Mengen trockene Zutaten dazu. Warte zuerst ein paar Minuten, denn Haferflocken quellen nach. Oft wird der Teig von allein fester.
Wenn Du besonders kleine Senioren-Leckerli backen möchtest, rolle den Teig etwas dünner aus und verwende Mini-Ausstecher. Dadurch lassen sich die Kekse später besser portionieren.
Fragen aus der Dog Bakery Community
Für komplett zahnlose Hunde würde ich die Kekse nur dann empfehlen, wenn Du sie weich bäckst und nicht nachtrocknest. Außerdem solltest Du sehr kleine Formen verwenden oder die Kekse vor dem Füttern in kleine Stücke brechen. Wenn Dein Hund feste Snacks gar nicht mehr gut aufnehmen kann, ist eine weiche Leckmattenmasse oder ein Hundeeis oft besser geeignet.
Ja, aber nur, wenn der Lachs naturbelassen ist und keine Gewürze, kein Salz, kein Öl und keine Sauce enthält. Außerdem solltest Du ihn sehr gut abtropfen lassen. Für dieses Rezept ist frisches oder gegartes Lachsfilet meist einfacher, weil Du die Feuchtigkeit im Teig besser steuern kannst.
Wenn die Kekse brüchig werden, war der Teig oft zu trocken oder wurde zu dünn ausgerollt. Gib beim nächsten Mal etwas mehr Wasser dazu und rolle den Teig nicht zu dünn aus. Für Seniorenkekse sind 4 bis 6 Millimeter meist angenehmer als sehr dünne, harte Kekse.
Dieses Rezept ist eher für Ausstecher gedacht, weil der Teig ausrollbar ist. Für eine Backmatte müsste die Masse deutlich weicher und streichfähiger sein. Du kannst dafür etwas mehr Wasser verwenden und die Haferflocken feiner zerkleinern, musst dann aber die Back- und Trockenzeit anpassen.
Mein persönlicher Tipp
Wenn Du diese Hundeleckerli speziell für einen Senior backst, würde ich sie beim ersten Mal eher weich lassen und sehr klein ausstechen. So merkst Du schnell, ob Dein Hund mit der Konsistenz gut zurechtkommt. Werden die Kekse gut angenommen und kann Dein Hund noch problemlos kauen, kannst Du beim nächsten Backen einen Teil der Kekse nachtrocknen und einen Teil weich aufbewahren.
So hast Du beide Varianten: kleine weiche Belohnungen für zwischendurch und etwas festere Kekse für Hunde, die noch gerne knuspern.

Birgit
Wieviel Lachs kommt denn rein?
Oder hab ich was übersehen?
Gruss Birgit
Nina Rottig - Dog Bakery Team
Guten Morgen Birgit,
für dieses Hundekeks Rezept benötigst du 80gr frischen Lachs (ohne Gräten/ohne Haut).
Die Angabe hat tatsächlich im Rezept gefehlt. Ich habe das Rezept jetzt aktualisiert.
Liebe Grüße
Nina
Monika
Hallo, meine minis haben keine zähne mehr, sind die kekse weich?
Lg
Nina Rottig - Dog Bakery Team
Hallo liebe Monika,
vielen herzlichen Dank für Dein Interesse und Deine Frage zu unserem Rezept. Es freut mich sehr, dass Du mit so viel Begeisterung dabei bist!
Eine Möglichkeit wäre, die kernigen Haferflocken durch zarte Haferflocken zu ersetzen, um die Kekse weicher und zarter zu gestalten. Das gibt ihnen eine sanftere Textur, die bestimmt auch Deinem vierbeinigen Freund sehr gut schmecken wird.
Ein kleiner Tipp von mir: Um die Kekse noch weicher zu halten, empfehle ich, sie bei einer niedrigeren Temperatur zu backen. Und anstatt sie im Ofen nachtrocknen zu lassen, kannst Du sie einfach aus dem Ofen nehmen, sobald sie fertig sind. So bleiben sie schön saftig!
Bitte beachte, dass durch diese Zubereitungsart die Kekse nicht ganz so lange haltbar sind. Am besten bewahrst Du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie frisch und Dein Hund kann sie über einige Tage verteilt genießen.
Falls Du noch weitere Fragen hast oder ich Dir sonst irgendwie behilflich sein kann, zögere bitte nicht, uns eine E-Mail an [email protected] zu senden. Wir sind immer hier, um Dir zu helfen und freuen uns, von Dir zu hören!
Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Backen,
Deine Nina von Dog-Bakery 😊🐾
Isabel
Huhuu, wie lange kann ich die Kekse denn eigentlich aufbewahren?
P.S.: Unserer Senior-Hündin haben die Kekse super lecker geschmeckt! Danke für das Rezept!