Schonkost Hundekekse mit Reis, Kartoffeln, Karotten und Hähnchen
Diese Schonkost Hundekekse sind eine schöne Möglichkeit, wenn Du für Deinen Hund eine besonders milde und einfach zusammengesetzte Belohnung backen möchtest. Das Rezept kombiniert Reis, Kartoffeln, Karotten und Hähnchen zu einem weichen Teig für die Backmatte. Nach dem Backen und Trocknen entstehen kleine, gut portionierbare Hundekekse, die sich wunderbar als bewusste Belohnung eignen.
Warum dieses Rezept für Schonkost Hundekekse gut funktioniert
Wenn ein Hund etwas empfindlich ist, möchten viele nicht irgendein Leckerli geben, sondern lieber etwas, das überschaubar zusammengesetzt ist. Genau dafür sind diese Schonkost Hundekekse gedacht.
Die Zutaten sind bewusst schlicht gewählt. Reis und Kartoffeln bringen eine eher milde Basis in den Teig. Karotten sorgen für etwas natürliche Bindung, Farbe und eine angenehme Konsistenz. Hähnchen macht das Rezept herzhafter und passt geschmacklich sehr gut zu den anderen Zutaten. So entstehen Hundekekse, die nicht überladen wirken und sich gut für kleine Portionen backen lassen.
Gerade bei selbst gebackenen Hundekeksen mag ich es, wenn man genau weiß, was drin ist. Du kannst die Zutaten selbst auswählen, frisch verarbeiten und die Konsistenz des Teigs passend für Deine Backmatte einstellen. Das macht dieses Rezept nicht nur praktisch, sondern auch alltagstauglich.
Wann Schonkost Hundekekse sinnvoll sein können
Solche milden Hundekekse sind keine Hauptmahlzeit, sondern eher eine bewusst gewählte kleine Belohnung. Sie passen gut, wenn Du für Deinen Hund etwas Schlichtes backen möchtest und auf stark gewürzte, sehr fettige oder unnötig komplizierte Snacks lieber verzichtest.
Viele backen Schonkost Hundekekse zum Beispiel dann, wenn sie für ihren Hund bewusst einfache Leckerlis suchen, die nur aus wenigen Zutaten bestehen. Auch für Hunde, die nicht jedes Leckerli gleich gut vertragen, sind klar aufgebaute Rezepte oft angenehmer im Alltag, weil Du schneller einschätzen kannst, was im Teig steckt.
Wichtig ist trotzdem: Wenn Dein Hund gerade akute Beschwerden hat oder sehr empfindlich reagiert, sollte ein Leckerli nie wichtiger sein als die eigentliche Abklärung. Dann ist es immer sinnvoll, zuerst tierärztlich draufschauen zu lassen.
Diese Zutaten stecken in den Hundekeksen
Hähnchen
Hähnchen passt sehr gut in dieses Rezept, weil es geschmacklich mild ist und sich nach dem Garen leicht pürieren lässt. Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und lässt sich besser in die Backmatte streichen.
Reis
Reis bringt Struktur in den Teig und sorgt zusammen mit den übrigen Zutaten für eine eher weiche, glatte Masse. Für Backmatten-Hundekekse ist das ideal, weil sich der Teig so gut in die kleinen Vertiefungen drücken lässt.
Kartoffeln
Kartoffeln machen die Mischung etwas sämiger und helfen dabei, dass der Teig nicht zu trocken wirkt. Gerade in Kombination mit Reis entsteht dadurch eine angenehme Grundkonsistenz.
Karotten
Karotten geben dem Rezept nicht nur Farbe, sondern auch etwas natürliche Feuchtigkeit. Fein gegart und püriert lassen sie sich sehr gut in Backmatten-Rezepte einarbeiten.
Ei
Ei ist in diesem Rezept ein wichtiger Binder. Es hält die Masse zusammen und sorgt dafür, dass die kleinen Kekse nach dem Backen stabiler werden.
Hüttenkäse
Hüttenkäse macht den Teig etwas cremiger und bringt zusätzlich Geschmack hinein. In kleinen Mengen passt er gut zu den übrigen Zutaten und lässt die Masse oft etwas geschmeidiger werden.
Kartoffelmehl
Kartoffelmehl hilft dabei, die pürierte Masse so weit zu binden, dass sie backfähig wird. Wie viel genau nötig ist, hängt ein bisschen davon ab, wie feucht Deine gekochten Zutaten am Ende sind. Deshalb ist es sinnvoll, das Kartoffelmehl nicht blind auf einmal einzurühren, sondern die Konsistenz im Blick zu behalten.
So wird der Teig für die Backmatte richtig
Bei Backmatten-Hundekeksen ist nicht nur das Rezept wichtig, sondern vor allem die Konsistenz. Der Teig sollte nicht flüssig sein, aber auch nicht so fest, dass er sich nur schwer in die Mulden drücken lässt.
Nach dem Pürieren wirkt die Masse oft erst relativ weich. Das ist normal. Das Kartoffelmehl kommt deshalb am besten nach und nach dazu, bis eine dicke, streichfähige Masse entsteht. Sie sollte sich mit dem Teigschaber gut verteilen lassen, ohne sofort wieder auseinanderzulaufen.
Wenn der Teig zu weich ist, bleiben die Kekse später oft länger in der Matte kleben oder trocknen ungleichmäßig. Wenn er zu fest ist, füllen sich die kleinen Mulden nicht sauber und die Oberfläche wird schnell uneben. Genau hier lohnt sich ein kurzer prüfender Blick mehr als ein starres Festhalten an einer einzigen Grammzahl.
Backen und Trocknen ohne Frust
Gerade bei Schonkost Hundekeksen aus der Backmatte entscheidet die Trocknung stark darüber, wie die Kekse am Ende werden. Direkt nach dem Backen sind sie oft noch weicher, als man erwartet. Das heißt nicht automatisch, dass etwas schiefgelaufen ist.
Wichtig ist zuerst, dass sich die Hundekekse sauber aus der Backmatte lösen lassen. Danach kommt der zweite Schritt: das gründliche Trocknen. Erst dadurch werden aus der weichen Masse wirklich lagerfähige kleine Leckerli.
Ich würde die Kekse nach dem Backen immer noch einmal locker auf dem Blech verteilen und bei niedriger Temperatur weitertrocknen. Dabei sollte die Ofentür einen kleinen Spalt offen bleiben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Genau das macht am Ende oft den Unterschied zwischen eher weich und wirklich trocken.

Schonkost Hundekekse
Zubehör
- Kochtopf
- Sparschäler
- Rührschüssel
- Pürierstab
- Backmatte
- Küchenwaage
- Teigschaber
Zutaten
- 150 gr Hähnchenbrust
- 100 gr Karotten
- 150 gr Reis
- 100 gr Kartoffeln
- 2 ganze Eier, ohne Schale
- 3 EL Hüttenkäse
- ca. 150 gr Kartoffelmehl
Anleitung
- Die Hähnchenbrust, die Karotte und die Kartoffel waschen/schälen. Anschließend das Fleisch, die Karotte, die Kartoffel, den Reis in einen mittelgroße Kochtopf geben und mit Wasser bedecken. Für ca. 30 Minuten gar bzw. weich kochen.
- Nach der Garzeit das Wasser abgießen und die Zutaten abkühlen lassen.
- Das Fleisch, das Gemüse, den Reis, die Eier und den Hüttenkäse in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten mit einem Stabmixer fein pürieren und das Mehl unterheben.
- Den Teig in die Vertiefungen füllen. (Bitte achte darauf, dass sich keine Luftblasen bilden.) Mit einem Teigschaber den überschüssigen Teig zurück in die Schüssel geben. Nun kann das Backblech mit der Backmatte in den Backofen.
- Die Backzeit pro Blech beträgt ca. 20 – 45 Minuten. ( Die Backzeit hängt von deinem Backofen, der Größe von deiner Backmatte und von den Zutaten ab.) Die Kekse sollten sich leicht aus der Backmatte lösen lassen wenn sie fertig sind. Wenn sie noch etwas festkleben, sollten sie noch ein paar Minuten länger backen. Ggf. die Temperatur etwas erhöhen oder senken, je nachdem wie braun die Kekse schon sind.
- Am Ende alle Hundekekse wieder auf dem Blech verteilen und so lange im Backofen bei ca. 80°C trocknen bis sie richtig hart sind. Das kann ca. 5-6 Stunden dauern, je nachdem wie dick die Kekse sind. Bitte die Backofentür einen Spalt breit offen lassen. Viel Spaß beim Backen!
Notizen
Aufbewahrung
Wenn die Hundekekse komplett durchgetrocknet sind, kannst Du sie in einem gut schließenden Glas oder in einer Dose aufbewahren. Wichtig ist wirklich, dass sie vorher nicht mehr weich oder feucht wirken. Restfeuchtigkeit verkürzt die Haltbarkeit deutlich.
Falls Du unsicher bist, trockne sie lieber etwas länger nach. Gerade bei Rezepten mit Fleisch, Ei und gekochtem Gemüse lohnt sich hier Sorgfalt.
Meine Tipps aus der Backpraxis
Wenn Deine Masse nach dem Pürieren sehr weich ist, liegt das oft nicht am Rezept selbst, sondern an der Feuchtigkeit der gekochten Zutaten. Gerade Kartoffeln und Karotten können je nach Sorte und Garzeit unterschiedlich viel Wasser mitbringen. Deshalb ist das schrittweise Zugeben vom Kartoffelmehl hier wirklich sinnvoll.
Achte außerdem darauf, dass der Reis nicht wässrig in die Schüssel kommt. Je trockener die gekochte Basis abgedampft ist, desto leichter bekommst Du später eine gute Backmatten-Konsistenz hin.
Und noch etwas: Diese Hundekekse müssen nicht stark gebräunt sein. Viel wichtiger ist, dass sie sich erst gut lösen und danach gründlich trocknen dürfen.
Mögliche Anpassungen
Kann ich Hähnchen durch Pute ersetzen?
Ja, das klappt in der Regel gut. Pute passt vom Charakter her sehr ähnlich in dieses Rezept und lässt sich genauso fein pürieren.
Kann ich den Hüttenkäse weglassen?
Ja, das ist möglich. Dann kann es sein, dass die Masse etwas weniger cremig wirkt. In dem Fall musst Du die Konsistenz beim Kartoffelmehl einfach etwas im Blick behalten.
Kann ich die Kekse auch weicher lassen?
Ja, für Hunde, die lieber weichere Stücke mögen, kannst Du die Trocknungszeit verkürzen. Dann solltest Du die Kekse aber schneller verbrauchen und nicht lange lagern.
Fragen aus der Dog Bakery Community
Das Ei übernimmt in diesem Rezept eine wichtige Aufgabe, weil es die pürierte Masse zusammenhält. Ohne Ei wird der Teig meist instabiler und die kleinen Kekse brechen schneller oder bleiben zu weich.
Wenn Du trotzdem ohne Ei backen möchtest, musst Du die Konsistenz bewusst neu ausgleichen. Gut geeignet sind zum Beispiel fein pürierte Kartoffel oder etwas mehr gekochter Reis als natürliche Stütze im Teig. Du solltest dann aber damit rechnen, dass die Struktur etwas anders wird und die Kekse oft länger trocknen müssen.
Beides kann gut funktionieren, aber im Teig verhalten sich die Zutaten unterschiedlich. Reis sorgt meist für eine etwas gleichmäßigere Grundmasse, während Kartoffeln eher Sämigkeit und Feuchtigkeit mitbringen. In Kombination ergänzen sich beide sehr gut.
Wenn Du merkst, dass der Teig schnell zu weich wird, hilft oft ein etwas höherer Reisanteil. Wenn er zu trocken oder stumpf wirkt, bringen Kartoffeln oft wieder mehr Geschmeidigkeit hinein. Genau deshalb ist die Mischung in solchen Rezepten oft praktischer als nur eine einzige Basiszutat.
Das kommt stark darauf an, wofür Du sie nutzen möchtest. Knusprigere Kekse lassen sich meist besser lagern und sauberer mitnehmen. Weichere Kekse können dagegen für manche Hunde angenehmer sein, vor allem wenn sie lieber softere Stücke mögen.
Wichtig ist nur, dass Du Dich beim Rezept bewusst für eine Richtung entscheidest. Wenn Du weichere Kekse möchtest, solltest Du sie schneller verbrauchen. Wenn Du eher lagerfähige Schonkost Hundekekse möchtest, führt an einer gründlichen Trocknung kaum ein Weg vorbei.
Diese Schonkost Hundekekse sind genau das Richtige, wenn Du für Deinen Hund eine bewusst einfache und milde Belohnung backen möchtest. Das Rezept ist unkompliziert, gut anpassbar und besonders praktisch für die Backmatte. Wenn Du gern selbst entscheidest, was in den Napf oder ins Leckerliglas kommt, ist dieses Rezept eine schöne Ergänzung für Deinen Alltag.
