Backmatten Hundekekse mit Makrele und Pastinake

Nina Rottig
Zubereitet von Nina Rottig · aktualisiert am
Hundeeis Rezeptkarten von Dog Bakery

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Es gibt Hunde, die bei Fischgeruch plötzlich ganz besonders aufmerksam werden. Für genau diese kleinen Fischfans sind diese Backmatten-Hundekekse mit Makrele und Pastinake gedacht.

Die Makrele sorgt für ein kräftiges Aroma, während die gekochte Pastinake geschmacklich deutlich milder bleibt. Gemeinsam mit Ei, Kartoffelmehl und Buchweizenmehl entsteht ein fein pürierter Teig, der sich gut in die Vertiefungen einer Backmatte streichen lässt.

Besonders praktisch ist das Rezept, wenn Du viele kleine Hundekekse auf einmal backen möchtest. Je nach Größe Deiner Backmattenformen erhältst Du kleine Trainingshappen oder etwas größere Knusperkekse für zwischendurch.

Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Dog Bakery Adventskalender 2022 und hat damit definitiv einen festen Platz in unserer Rezeptsammlung verdient.

Warum Makrele und Pastinake gut zusammenpassen

Makrele besitzt einen deutlich intensiveren Eigengeschmack als viele andere Fischsorten. Für Hundekekse ist das ein Vorteil, denn die fertigen Kekse duften auch nach dem Backen noch kräftig nach Fisch. Du brauchst deshalb keine zusätzlichen Gewürze oder künstlichen Aromen.

Die gekochte Pastinake bringt Feuchtigkeit in den Teig und lässt sich sehr fein pürieren. Ihr milder Geschmack drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern ergänzt die Makrele. Gleichzeitig macht sie die Fischmasse etwas cremiger und erleichtert das gleichmäßige Verteilen in der Backmatte.

Kartoffelmehl und Buchweizenmehl binden die feuchten Zutaten. Buchweizen gehört botanisch nicht zu den klassischen Getreidearten. Das Rezept kommt deshalb ohne Weizen-, Dinkel- oder Vollkornmehl aus.

Welche Makrele eignet sich für Hundekekse?

Verwende für dieses Rezept eine naturbelassene Makrele im eigenen Saft. Sie sollte möglichst wenig Salz und keine Gewürze, Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch oder andere Zusätze enthalten.

Makrele in Öl ist für dieses Rezept weniger geeignet. Sie bringt zusätzliches Fett mit und kann die Teigkonsistenz deutlich verändern. Geräucherte Makrele solltest Du ebenfalls nicht verwenden, da sie in der Regel stark gesalzen ist.

Achte außerdem darauf, dass keine harten Gräten enthalten sind. Fisch sollte für Hunde vollständig gegart, ungewürzt und grätenfrei angeboten werden.

Backmatten Hundekekse mit Makrele und Pastinake

Diese herzhaften Backmatten-Hundekekse verbinden aromatische Makrele mit milder Pastinake. Der fein pürierte Teig lässt sich gut in kleine und mittelgroße Backmattenformen streichen und wird durch die anschließende Trocknung angenehm knusprig.
Zubereitungszeit 10 Minuten
max. Backzeit 30 Minuten
Gesamtzeit 40 Minuten
Gericht Hundekekse
Küche Backmatte
Portionen 1 – 2 Backmatten

Zubehör

  • Rührschüssel
  • Küchenwaage
  • Stabmixer
  • Teigschaber
  • Teelöffel
  • Backmatte

Zutaten
  

  • 100 gr Makrele im eigenen Saft, gut abgetropft
  • 100 gr Pastinake, gekocht
  • 150 gr Eier, ohne Schale
  • 1 TL Rapskernöl
  • 75 gr Kartoffelmehl
  • 120 gr Buchweizenmehl

Anleitung
 

  • Schäle die Pastinake und schneide sie in kleine Stücke. Koche sie in Wasser weich und lasse sie anschließend vollständig abkühlen.
  • Heize den Backofen auf 160 °C Umluft oder 175 °C Ober- und Unterhitze vor. Lege die Backmatte auf ein stabiles Backblech oder einen Backrost, bevor Du sie befüllst.
  • Lasse die Makrele in einem Sieb gründlich abtropfen. Kontrolliere den Fisch auf eventuell vorhandene harte Gräten.
  • Gib Makrele, Pastinake, Ei und Rapsöl in eine hohe Rührschüssel. Püriere alles mit dem Stabmixer, bis keine größeren Fisch- oder Gemüsestückchen mehr erkennbar sind.
  • Gib das Kartoffelmehl und das Buchweizenmehl nach und nach zur Fischmasse. Verrühre den Teig gründlich und lasse ihn etwa fünf Minuten stehen. In dieser Zeit kann das Buchweizenmehl noch etwas Flüssigkeit aufnehmen.
  • Prüfe anschließend die Konsistenz. Der Teig sollte cremig und dickflüssig sein. Er darf nicht wie Wasser aus der Schüssel laufen, sollte sich aber ohne großen Kraftaufwand mit dem Teigschaber verstreichen lassen.
  • Verteile den Teig auf der Backmatte. Streiche mehrmals mit leichtem Druck über die Oberfläche, damit der Teig bis in die Ecken und feinen Konturen der Formen gelangt.
  • Ziehe überschüssigen Teig sorgfältig von den Zwischenräumen der Backmatte ab. Je sauberer die Oberfläche ist, desto leichter lassen sich die einzelnen Hundekekse später voneinander trennen.
  • Backe die Hundekekse abhängig von der Größe der Formen für etwa 20 bis 30 Minuten. Kleine Formen sind meist früher fertig als tiefe oder große Backmattenformen.
  • Löse zunächst einen einzelnen Hundekeks aus der Matte. Bleibt er hängen oder verformt er sich stark, benötigt der Teig noch etwas Zeit im Backofen.
  • Nimm die Backmatte aus dem Ofen und lasse sie kurz abkühlen. Löse die Hundekekse anschließend vorsichtig aus den Vertiefungen.
  • Verteile die Hundekekse ohne Backmatte auf einem Backblech oder Backrost. Trockne sie bei etwa 70 °C Umluft für drei bis vier Stunden nach. Klemme einen Holzlöffel in die Backofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lasse die Hundekekse nach dem Trocknen vollständig auskühlen, bevor Du sie aufbewahrst.

Notizen

Bitte heize den Backofen auf 160° Umluft (175°C Ober-/Unterhitze) vor.
Keyword Backmatten Hundekekse

So sollte der Teig für die Backmatte aussehen

Die richtige Teigkonsistenz ist bei diesem Rezept besonders wichtig. Ist der Teig zu flüssig, läuft er über die Formen und bildet nach dem Backen dünne Verbindungen zwischen den Keksen. Ist er zu fest, lässt er sich nicht sauber in kleine Konturen drücken.

Der fertige Teig sollte langsam und in einem breiten Band vom Teigschaber fallen. Beim Verstreichen bleibt er in den Mulden liegen, ohne sofort wieder herauszulaufen.

Falls der Teig nach der Ruhezeit zu fest geworden ist, kannst Du zunächst 5 g Wasser unterrühren. Prüfe danach erneut die Konsistenz. Ist er zu dünn, gib 5 g Buchweizenmehl hinzu und lasse ihn noch einmal kurz stehen.

Verändere die Konsistenz immer nur in kleinen Schritten. Schon wenige Gramm können bei einem Backmattenteig einen deutlichen Unterschied machen.

Für welche Backmattenformen eignet sich das Rezept?

Der fein pürierte Teig eignet sich besonders gut für kleine und mittelgroße Formen. Dazu gehören beispielsweise kleine Halbkugeln, Pfoten, Herzen, Knochen oder Fischformen.

Für Backmatten mit sehr feinen Konturen solltest Du besonders gründlich pürieren. Kleine Fasern der Makrele oder einzelne Pastinakenstückchen können sonst verhindern, dass sich die Formen vollständig füllen.

Auch größere Backmattenformen funktionieren mit diesem Rezept. Sie benötigen allerdings eine längere Back- und Trocknungszeit. Prüfe deshalb nicht nur die Oberfläche, sondern brich nach dem Auskühlen einen Keks auf. Im Inneren sollte keine feuchte oder teigige Stelle mehr erkennbar sein.

Woran erkennst Du, dass die Hundekekse fertig sind?

Nach dem ersten Backdurchgang sollten die Hundekekse ihre Form behalten und sich weitgehend sauber aus der Matte lösen lassen. Je nach Form können sie zu diesem Zeitpunkt noch leicht weich sein.

Die eigentliche Knusprigkeit entsteht erst beim Nachtrocknen. Fertig getrocknete Hundekekse fühlen sich auch im Inneren fest an. Bei größeren Formen kannst Du einen Probekeks durchbrechen. Die Bruchstelle sollte trocken aussehen und sich nicht mehr weich zusammendrücken lassen.

Lasse die Kekse danach vollständig auskühlen. Warme Hundekekse geben weiterhin Feuchtigkeit ab und dürfen deshalb nicht direkt in eine Dose gefüllt werden.

Die häufigsten Probleme bei diesem Rezept

Die Hundekekse bleiben in der Backmatte kleben

In diesem Fall enthalten sie meistens noch zu viel Feuchtigkeit. Verlängere die Backzeit zunächst um fünf bis zehn Minuten. Bei stark gebräunten Oberflächen kannst Du die Temperatur etwas reduzieren.

Manchmal hilft es auch, die Backmatte nach dem Backen einige Minuten abkühlen zu lassen. Die Kekse werden dabei fester und lassen sich anschließend leichter herausdrücken.

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Die Konturen sind nicht vollständig ausgefüllt

Der Teig war möglicherweise zu fest oder wurde nicht tief genug in die Mulden gestrichen. Drücke den Teig beim Befüllen aus mehreren Richtungen in die Formen und streiche anschließend die Oberfläche sauber ab.

Bei sehr kleinen Formen sollte die Makrelen-Pastinaken-Masse besonders fein püriert werden.

Die Kekse zerbrechen beim Herauslösen

Lasse sie zunächst etwas abkühlen. Direkt aus dem heißen Backofen sind sie häufig noch empfindlicher.

Brechen sie auch nach dem Abkühlen, kann der Teig zu trocken gewesen sein. Beim nächsten Backen kannst Du die Mehlmenge überprüfen oder wenige Gramm Wasser ergänzen.

Die Hundekekse werden nach einem Tag wieder weich

Dann war noch Restfeuchtigkeit vorhanden oder die Kekse wurden zu früh verpackt. Trockne sie erneut bei niedriger Temperatur und lasse sie danach vollständig offen auskühlen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Selbst gebackene Hundekekse enthalten keine Konservierungsstoffe. Ihre Haltbarkeit hängt deshalb stark von der Größe, der Restfeuchtigkeit und der Lagerung ab.

Vollständig durchgetrocknete Hundekekse kannst Du in einem Baumwollbeutel oder in einer nicht komplett luftdicht verschlossenen Dose aufbewahren. Kontrolliere sie regelmäßig auf Veränderungen bei Geruch, Oberfläche und Konsistenz.

Sind die Kekse innen noch etwas weich, solltest Du sie nur wenige Tage im Kühlschrank lagern. Gib sie erst in den Kühlschrank, wenn sie vollständig ausgekühlt sind, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.

Für eine längere Aufbewahrung kannst Du die Hundekekse portionsweise einfrieren. So musst Du nicht versuchen, eine große Menge über mehrere Wochen zu lagern.

Sobald die Kekse ungewöhnlich riechen, feucht werden oder sichtbare Veränderungen zeigen, sollten sie nicht mehr verfüttert werden.

Für welche Hunde eignet sich das Rezept?

Die Hundekekse sind als gelegentliche Belohnung für gesunde, ausgewachsene Hunde gedacht, die Makrele, Ei, Pastinake und Buchweizen vertragen.

Bei einem Hund mit Futtermittelallergien, einer tierärztlich begleiteten Ausschlussdiät oder einer Erkrankung, bei der Fett, Eiweiß oder bestimmte Mineralstoffe begrenzt werden müssen, solltest Du das Rezept vorher mit der behandelnden Tierarztpraxis oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abstimmen.

Makrele gehört zu den fettreicheren Fischsorten. Das macht sie besonders aromatisch, bedeutet aber auch, dass die Kekse sparsam verfüttert werden sollten.

Wie viele Hundekekse darf mein Hund bekommen?

Die passende Menge hängt von der Größe der Formen, dem Körpergewicht, der Aktivität und der übrigen Fütterung Deines Hundes ab. Ein kleiner Hund benötigt deutlich weniger Kekse als ein großer und aktiver Hund.

Selbst gebackene Hundekekse sind Ergänzungsfuttermittel und ersetzen keine ausgewogene Hauptmahlzeit. Leckerlis und andere nicht vollwertige Ergänzungen sollten zusammen höchstens etwa zehn Prozent der täglichen Kalorienmenge ausmachen.

Besonders kleine Backmattenformen sind praktisch, weil Du Deinen Hund häufiger belohnen kannst, ohne ihm jedes Mal einen großen Keks zu geben.

Fragen aus der Dog Bakery Community

Kann mein Hund Makrele essen?

Naturbelassene, gegarte und grätenfreie Makrele kann gelegentlich als Zutat für Hundesnacks verwendet werden. Sie sollte nicht gewürzt, geräuchert oder in stark gesalzener Sauce eingelegt sein.

Muss ich die Pastinake vorher kochen?

Ja. Durch das Kochen wird die Pastinake weich und lässt sich gemeinsam mit der Makrele zu einer glatten Masse pürieren. Rohe Pastinake würde in diesem Rezept eine gröbere Struktur ergeben und könnte besonders kleine Backmattenformen schlechter ausfüllen.

Warum müssen die Hundekekse so lange nachtrocknen?

Makrele, Pastinake und Ei bringen viel Feuchtigkeit in den Teig. Beim normalen Backen wird die Form stabil, aber nicht zwangsläufig der gesamte Keks trocken. Das Nachtrocknen reduziert die Restfeuchtigkeit und sorgt für eine festere Konsistenz.

Kann ich das Rezept im Dörrautomaten trocknen?

Nach dem Backen kannst Du die Hundekekse auch in einem Dörrautomaten nachtrocknen. Verteile sie mit etwas Abstand auf den Dörrgittern und trockne sie bei niedriger Temperatur, bis auch das Innere vollständig trocken ist. Die genaue Dauer hängt von der Größe und Tiefe der Formen ab.

Eignet sich das Rezept für das Hundetraining?

Für das Training eignen sich vor allem kleine Backmattenformen. Die Kekse sollten so klein sein, dass Dein Hund sie schnell fressen kann und nicht lange kauen muss. Bei sehr fettreicher Makrele solltest Du die Menge trotzdem im Blick behalten.

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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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