Knabberknochen für Hunde mit Apfel und Karotte – Backmatten Rezept
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Diese Knabberknochen für Hunde sind ein fruchtig-mildes Backmatten-Rezept mit Apfel, Karotte, Hüttenkäse und Buchweizen. Sie werden nicht wie ein klassischer Ausstechkeks ausgerollt, sondern als kompakter Teig in eine Knochen-Backmatte gedrückt. Nach dem Backen werden die kleinen Knochen noch getrocknet, damit sie fester werden und Dein Hund etwas mehr daran zu knabbern hat.
Wichtig ist: Diese Knabberknochen sind selbstgebackene Hundekekse in Knochenform. Sie sind kein Ersatz für richtige Kauartikel und sollten auch nicht als Zahnpflegeprodukt verstanden werden. Sie sind ein besonderer Snack für zwischendurch, den Du durch Backzeit und Trocknung gut an Deinen Hund anpassen kannst.
Durch Apfel und Karotte bekommen die Knabberknochen eine leichte natürliche Süße. Der gekochte Buchweizen sorgt für eine etwas kernigere Struktur, während Hüttenkäse den Teig weicher und saftiger macht. Haferflocken, Buchweizenmehl und Kokosmehl helfen dabei, die Feuchtigkeit zu binden, damit die Masse gut in der Backmatte hält.
Warum dieses Rezept gut für Knochen-Backmatten passt
Für eine Knochen-Backmatte brauchst Du keinen flüssigen Backmattenteig, sondern eher eine kompakte, formbare Masse. Genau dafür eignet sich dieses Rezept besonders gut. Der Teig lässt sich mit einem Löffel, Teigschaber oder leicht angefeuchteten Fingern in die Vertiefungen drücken.
Das ist wichtig, weil Knochenformen oft etwas tiefer sind als kleine Noppenmatten. Wenn der Teig zu weich ist, bleiben die Knochen instabil. Ist er zu trocken, lässt er sich schlecht einfüllen und kann später schneller brechen. Die richtige Konsistenz liegt irgendwo dazwischen: weich genug zum Formen, aber fest genug, um in der Matte zu bleiben.
Apfel und Karotte im Hundekeks-Teig
Apfel und Karotte bringen Feuchtigkeit, Aroma und eine leichte natürliche Süße in den Teig. Beides passt gut zu milden Hundekeksen, sollte aber sauber vorbereitet werden.
Bei den Äpfeln entfernst Du unbedingt das Kerngehäuse. Die Apfelkerne gehören nicht in den Teig. Für eine feinere Struktur kannst Du die Äpfel schälen. Wenn Dein Hund Apfelschale gut verträgt und die Äpfel gründlich gewaschen sind, kannst Du sie auch mit Schale verwenden.
Karotten kannst Du fein oder grob reiben. Für gleichmäßigere Knabberknochen empfehle ich eher eine feine bis mittlere Reibe. So verteilen sich die Stückchen besser und die fertigen Knochen brechen nicht so leicht an einzelnen groben Gemüsestücken.
Die richtige Konsistenz für Knabberknochen
Der Teig sollte nach dem Mischen kompakt, leicht feucht und gut formbar sein. Er darf nicht fließen und sollte sich nicht wie ein Rührteig verhalten. Wenn Du ihn mit einem Löffel zusammendrückst, sollte er seine Form behalten.
Nach dem Einrühren von Haferflocken, Buchweizenmehl und Kokosmehl ist eine kurze Ruhezeit hilfreich. Besonders Kokosmehl zieht noch Flüssigkeit. Deshalb wirkt der Teig direkt nach dem Mischen manchmal weicher als nach 10 bis 15 Minuten.
Wenn der Teig nach der Ruhezeit noch sehr weich ist, kannst Du ihn mit etwas Buchweizenmehl fester machen. Wenn er zu trocken wirkt und sich nicht gut in die Matte drücken lässt, kannst Du eine kleine Menge Wasser oder etwas Flüssigkeit vom Hüttenkäse ergänzen.

Knabberknochen für Hunde mit Apfel und Kartotte
Zubehör
- kleinen Kochtopf
- Handrührgerät
- Rührschüssel
- Sparschäler
- Schneidebrett
- Küchenreibe
- Teigschaber
- Backmatte aus Silikon
Zutaten
- 125 gr Buchweizen
- 2 Stck. Äpfel
- 2 Stck. Karotten
- 2 ganze Eier, ohne Schale
- 1 Becher Hüttenkäse
- 80 gr Haferflocken
- 1 Becher Buchweizenmehl
- 1/2 Becher Kokosmehl
- 1 EL Kokosöl
Anleitung
- Vorbereitung der Zutaten: Zunächst wiegst du alle Zutaten genau ab. Nutze den Becher des Hüttenkäses als Maßeinheit für das Mehl. Dieser Schritt sorgt für die korrekten Proportionen der Zutaten.
- Buchweizen kochen: Koche den Buchweizen gemäß der Packungsanleitung, bis er weich ist. Lass ihn anschließend abkühlen. Während der Buchweizen kocht, kannst du mit den nächsten Schritten fortfahren.
- Vorbereitung von Äpfeln und Karotten: Wasche und schäle die Äpfel und Karotten. Reibe sie danach mit einer Küchenreibe grob. Diese Vorbereitung ist wichtig, damit die Stücke in den Kausticks gut verteilt sind und leichter verarbeitet werden können.
- Zutaten mischen: Gib die geraspelten Äpfel und Karotten, den abgekühlten Buchweizen, die Eier, das Kokosöl und den Hüttenkäse in eine große Rührschüssel. Verwende ein Handrührgerät, um diese Zutaten gründlich miteinander zu vermischen.
- Mehle und Haferflocken hinzufügen: Füge nun nach und nach das Buchweizenmehl, das Kokosmehl und die Haferflocken hinzu. Mische alles weiter, bis ein kompakter und gut formbarer Teig entsteht.
- Teig kühlen: Stelle den Teig für 15 Minuten kalt. Durch das Kühlen verbessert sich die Bindung des Teiges, was das Formen der Kausticks erleichtert.
- Teig in Backmatte füllen: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und drücke ihn mit einem Löffel oder mit den Händen in die Vertiefungen einer Backmatte. Lege die Backmatte anschließend auf ein Backblech.
- Backen: Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Backofen und backe die Kausticks für ca. 25 bis 45 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen und gewünschter Knusprigkeit variieren.
- Trocknen: Nach dem Backen löse die Kausticks vorsichtig aus der Backmatte. Trockne sie im Backofen bei 70 Grad für etwa 3 bis 4 Stunden. Klemme einen Holzlöffel in die Backofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Diese Trocknungsphase ist wichtig, um die Kausticks haltbar zu machen und ihnen eine angenehme Konsistenz zu verleihen.
Notizen
Backzeit und Trocknungszeit
Die Backzeit hängt stark von Deiner Backmatte ab. Kleine, flache Knochen sind schneller fertig. Tiefe Formen brauchen deutlich länger, weil der Teig mehr Feuchtigkeit enthält.
Direkt nach dem Backen sind die Knabberknochen meist noch nicht komplett hart. Das ist bei diesem Rezept normal. Apfel, Karotte, Hüttenkäse und gekochter Buchweizen bringen viel Feuchtigkeit mit. Die festere Konsistenz entsteht erst durch das anschließende Trocknen.
Wenn Du weichere Knabberknochen möchtest, zum Beispiel für ältere Hunde, kannst Du die Trocknungszeit etwas verkürzen. Dann solltest Du sie aber im Kühlschrank aufbewahren und schneller verbrauchen.
Wenn die Knabberknochen länger haltbar und knackiger werden sollen, müssen sie gründlich durchtrocknen.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Lasse die Knabberknochen nach dem Trocknen vollständig auskühlen. Verpacke sie nicht warm und nicht zu früh luftdicht, weil sich sonst Restfeuchtigkeit sammeln kann.
Gut durchgetrocknete Knabberknochen kannst Du kühl, trocken und luftig lagern. Wenn sie innen noch leicht weich sind, gehören sie in den Kühlschrank und sollten zeitnah verfüttert werden.
Für eine längere Aufbewahrung kannst Du die Knabberknochen portionsweise einfrieren. So hast Du immer einen kleinen Vorrat und kannst nur die Menge auftauen, die Du gerade brauchst.
Für welche Hunde eignen sich die Knabberknochen?
Die Knabberknochen eignen sich für Hunde, die fruchtig-milde Hundekekse mögen und etwas mehr zu knabbern haben sollen als bei sehr kleinen Trainingsleckerlis. Durch die Knochenform wirken sie wie ein besonderer Snack, bleiben aber ein selbstgebackener Hundekeks.
Für kleine Hunde kannst Du kleinere Knochenformen verwenden oder die Knabberknochen vor dem Füttern teilen. Bei hastigen Hunden solltest Du darauf achten, dass die Stücke nicht zu klein sind, damit sie nicht direkt geschluckt werden.
Für Senioren kannst Du die Knabberknochen etwas weicher lassen. Dann sind sie leichter zu kauen, aber nicht so lange haltbar.
Häufige Fehler bei diesem Rezept
Wenn der Teig zu weich ist, war der Buchweizen möglicherweise noch sehr feucht oder Apfel und Karotte haben viel Saft abgegeben. Lasse die Masse zuerst ruhen. Oft wird sie durch Haferflocken und Kokosmehl noch fester.
Wenn die Knabberknochen beim Herauslösen brechen, waren sie wahrscheinlich noch nicht lange genug gebacken oder der Teig wurde nicht fest genug in die Form gedrückt. Schiebe die Matte lieber noch ein paar Minuten zurück in den Ofen, bevor Du die Knochen herauslöst.
Wenn die Knabberknochen nach dem Lagern wieder weich werden, waren sie vermutlich noch nicht vollständig durchgetrocknet oder wurden zu früh luftdicht verpackt. In diesem Fall kannst Du sie noch einmal bei niedriger Temperatur nachtrocknen.
Fragen aus der Dog Bakery Community
Nein, diese Knabberknochen sind selbstgebackene Hundekekse in Knochenform. Sie können etwas fester gebacken und getrocknet werden, sind aber nicht mit klassischen Kauartikeln wie getrockneter Kopfhaut, Sehnen oder Kauwurzeln vergleichbar.
„Knabberknochen“ passt besser, weil es sich um gebackene Hundekekse handelt. Der Begriff klingt weniger nach einem extrem harten, langanhaltenden Kauartikel und beschreibt die Konsistenz realistischer.
Ja, der Buchweizen sollte vorher gekocht werden. Dadurch wird er weich und verbindet sich besser mit den anderen Zutaten. Roher Buchweizen würde die Struktur stark verändern und könnte im fertigen Hundekeks unangenehm hart bleiben.
Ja, wenn Dein Hund Apfelschale gut verträgt und die Äpfel gründlich gewaschen sind. Für eine feinere Konsistenz kannst Du die Äpfel aber schälen. Wichtig ist, dass Du das Kerngehäuse vollständig entfernst.
Kokosmehl bindet sehr viel Feuchtigkeit. Das ist bei diesem Rezept hilfreich, weil Apfel, Karotte, Hüttenkäse und gekochter Buchweizen den Teig recht feucht machen. Schon eine kleine Menge Kokosmehl kann die Masse deutlich kompakter machen.
Meist sind sie dann noch nicht lange genug gebacken. Gerade tiefere Knochenformen brauchen etwas Zeit, bis der Teig stabil wird. Backe sie ein paar Minuten länger und teste dann erneut vorsichtig, ob sie sich lösen lassen.
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