Backmatten Hundekekse mit Frischkäse und Birne

Nina Rottig
Zubereitet von Nina Rottig · aktualisiert am
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Backmatten Hundekekse mit Frischkäse und Birne sind eine schöne Idee, wenn Du für Deinen Hund etwas Mildes, Vegetarisches und trotzdem Besonderes backen möchtest. Die kleinen Hundekekse bekommen durch den körnigen Frischkäse eine herzhafte Note, während die Birne für eine leichte natürliche Süße und etwas Feuchtigkeit im Teig sorgt.

Gerade für die Backmatte ist dieses Rezept praktisch, weil der Teig nicht komplett flüssig ist, sondern eher eine weiche, formbare Konsistenz hat. Dadurch lässt er sich gut in größere Mulden drücken und ergibt nach dem Backen kleine Stangen, Riegel oder Häppchen, die sich wunderbar als Snack für zwischendurch eignen.

Durch Buchweizen, Kartoffelmehl und geschrotete Leinsamen wird der Teig gut gebunden, ohne dass klassische Getreidemehle wie Weizen- oder Dinkelmehl nötig sind. Nach dem Backen sollten die Hundekekse noch gründlich trocknen, damit sie fester werden und sich besser aufbewahren lassen.

Warum dieses Backmatten-Rezept gut funktioniert

Bei Backmatten-Rezepten kommt es vor allem auf die richtige Teigstruktur an. Der Teig darf nicht zu trocken sein, sonst lässt er sich schlecht in die Mulden drücken. Er darf aber auch nicht zu flüssig sein, weil die Kekse sonst nach dem Backen weich bleiben oder sich nur schwer aus der Matte lösen lassen.

Bei diesen Backmatten Hundekeksen mit Frischkäse und Birne entsteht eine gute Mischung aus Feuchtigkeit und Bindung. Die Birne bringt Saftigkeit in den Teig, der körnige Frischkäse macht ihn cremiger und die Leinsamen helfen dabei, die Masse etwas stabiler zu machen. Buchweizenflocken und gepuffter Buchweizen geben zusätzlich Struktur.

Das Ergebnis sind Hundekekse, die nach dem Backen erst einmal eher weich-fest sind und durch das anschließende Trocknen deutlich stabiler werden.

Frischkäse in Hundekeksen

Frischkäse kann in Hundekeksen eine sehr praktische Zutat sein, wenn Dein Hund Milchprodukte gut verträgt. Er bringt Geschmack, Feuchtigkeit und etwas Eiweiß in den Teig. Für dieses Rezept wird körniger Frischkäse natur verwendet, weil er gut zur Birne passt und den Keksen eine herzhafte, milde Note gibt.

Wichtig ist, dass Du wirklich Frischkäse ohne Zusätze verwendest. Kräuterfrischkäse, gewürzte Varianten oder Frischkäse mit Zwiebeln, Knoblauch oder anderen Würzzutaten sind für Hundekekse nicht geeignet.

Wenn Dein Hund empfindlich auf Milchprodukte reagiert, solltest Du dieses Rezept lieber erst in einer kleinen Menge testen oder ein Rezept ohne Frischkäse wählen.

Birne als natürliche Zutat

Birne passt sehr gut in selbstgebackene Hundekekse, weil sie von Natur aus mild, leicht süßlich und saftig ist. Besonders reife Birnen lassen sich gut pürieren und verteilen sich gleichmäßig im Teig.

Für Hunde sollte die Birne immer gründlich vorbereitet werden. Entferne Stiel, Kerngehäuse und Kerne vollständig. Die Schale kannst Du mitverwenden, wenn Dein Hund sie gut verträgt und die Birne fein püriert wird. Bei empfindlichen Hunden würde ich die Birne lieber schälen.

In diesem Rezept wird die Birne nicht als süßer Hauptbestandteil verwendet, sondern eher als feuchtigkeitsspendende Zutat, die den Teig geschmeidiger macht.

Leinsamen für mehr Bindung im Teig

Geschrotete Leinsamen sind in Backmatten-Rezepten sehr hilfreich, weil sie Flüssigkeit aufnehmen und den Teig etwas besser zusammenhalten. Außerdem bringen sie Ballaststoffe mit und sorgen dafür, dass die Hundekekse nach dem Backen eine angenehmere Struktur bekommen.

Verwende am besten geschrotete Leinsamen. Ganze Leinsamen werden von vielen Hunden nicht besonders gut aufgeschlossen und haben im Teig weniger Bindewirkung.

Da Leinsamen die Verdauung beeinflussen können, solltest Du die Kekse wie alle neuen Snacks erst einmal in kleinen Mengen füttern.

Für welche Backmatten eignet sich der Teig?

Der Teig für diese Backmatten Hundekekse ist eher dicklich und nicht flüssig. Deshalb eignet er sich besonders gut für Backmatten mit etwas größeren Formen.

Gut passen zum Beispiel:

  • Stangenformen
  • Riegelformen
  • Knochenformen
  • größere Halbkugeln
  • Pfotenformen mit etwas tieferen Mulden

Für sehr kleine Micro-Backmatten ist der Teig weniger ideal, weil gepuffter Buchweizen und Buchweizenflocken etwas Struktur in die Masse bringen. Wenn Du kleinere Formen verwenden möchtest, kannst Du den gepufften Buchweizen vorher etwas feiner zerdrücken.

Frischkäsestangen mit Birne und Leinsamen

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Backzeit 35 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Gericht Hundekekse
Küche Backmatte
Portionen 1 – 2 Backmatten

Zubehör

  • Rührschüssel
  • Handrührgerät mit Knethaken
  • Küchenwaage
  • Teelöffel
  • Esslöffel
  • Sparschäler
  • Küchenmesser
  • Schneidebrett
  • Stabmixer
  • Backmatte

Zutaten
  

  • 200 gr körnigen Frischkäse
  • 65 gr Buchweizen, gepufft
  • 100 gr Birne, sehr reif
  • 65 gr Hafer- oder Buchweizenflocken
  • 1 Ei
  • 1 TL Rapskernöl
  • 100 gr Kartoffelmehl
  • 2 EL Leinsamen, geschrotet

Anleitung
 

  • Die Birnen waschen, schälen und entkernen.
  • Den Frischkäse, die Birnen, das Ei, die Leinsamen und das Öl in eine Rührschüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren.
  • Den gepufften Buchweizen, die Flocken und das Mehl hinzugeben und mit einem Handrührgerät (inkl. Knethaken) die Zutaten gut miteinander vermengen.
  • Anschließend den Teig mit zwei Teelöffeln in die Backmatte drücken* und auf ein Backblech legen.
  • Das Backblech in den Backofen schieben und ca. 25 -35 Minuten backen.
  • Danach die Kekse vorsichtig aus der Backmatte lösen und bei 50-100 Grad im Backofen ca. 3 -4 Stunden trocknen. (Bitte einen Holzlöffel in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.)
  • *Alternativ kannst du die Stangen mit der Hand formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Notizen

Bitte heize den Backofen auf 160°C Umluft (175°C Ober-/Unterhitze) vor.
Keyword Backmatten Hundekekse

So sollte der Teig aussehen

Der Teig ist bei diesem Rezept nicht so glatt wie ein klassischer Backmatten-Teig aus der Quetschflasche. Durch den gepufften Buchweizen und die Buchweizenflocken bleibt er etwas strukturierter.

Das ist völlig in Ordnung. Er sollte weich, leicht klebrig und gut formbar sein. Wenn Du ihn mit einem Löffel in die Backmatte gibst, sollte er in der Mulde bleiben und nicht davonlaufen.

Ist der Teig zu fest, kannst Du vorsichtig etwas Wasser ergänzen. Gib aber wirklich nur eine kleine Menge dazu, damit der Teig nicht zu weich wird.

Ist der Teig zu weich, kannst Du noch etwas Kartoffelmehl oder Buchweizenflocken einarbeiten. Danach solltest Du ihn kurz ruhen lassen, damit die Zutaten die Feuchtigkeit aufnehmen können.

Warum die Hundekekse nach dem Backen noch trocknen sollten

Frischkäse und Birne bringen relativ viel Feuchtigkeit in den Teig. Deshalb sind die Hundekekse nach dem ersten Backen oft noch nicht richtig hart. Das ist kein Fehler, sondern bei solchen Rezepten ganz normal.

Erst durch das anschließende Trocknen verlieren die Kekse weitere Feuchtigkeit. Dadurch werden sie fester, knuspriger und besser lagerfähig.

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Wenn Du die Kekse nur kurz backst und nicht trocknest, solltest Du sie wie frische Snacks behandeln, im Kühlschrank lagern und zeitnah verbrauchen.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die fertigen Backmatten Hundekekse sollten vor dem Verpacken komplett ausgekühlt und möglichst gut durchgetrocknet sein. Restfeuchtigkeit kann sonst schnell dazu führen, dass die Kekse weich werden oder verderben.

Wenn die Kekse vollständig trocken sind, kannst Du sie in einer luftdurchlässigen Dose, einer Papiertüte oder einem Baumwollsäckchen aufbewahren. Verschließe sie nicht luftdicht, solange Du nicht sicher bist, dass keine Restfeuchtigkeit mehr enthalten ist.

Bei Rezepten mit Frischkäse und Obst ist es immer sinnvoll, etwas vorsichtiger zu sein. Wenn Du die Kekse weicher lässt oder Dir unsicher bist, bewahre sie lieber im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb weniger Tage.

Du kannst die Hundekekse auch einfrieren. So hast Du immer eine kleine Portion selbstgebackene Snacks auf Vorrat und kannst sie nach Bedarf auftauen.

Für welche Hunde sind die Hundekekse geeignet?

Diese Backmatten Hundekekse mit Frischkäse und Birne eignen sich für gesunde, ausgewachsene Hunde, die Frischkäse und Birne gut vertragen. Sie sind mild im Geschmack und kommen ohne Fleisch aus.

Für Hunde mit empfindlichem Magen, bekannten Unverträglichkeiten oder Erkrankungen solltest Du neue Zutaten immer vorsichtig testen. Besonders bei Milchprodukten reagieren manche Hunde mit weichem Kot oder Bauchgrummeln.

Auch bei gesunden Hunden gilt: Selbstgebackene Hundekekse sind eine Ergänzung und kein Hauptfutter. Füttere sie in kleinen Mengen und rechne sie bei der täglichen Futtermenge mit ein.

Kann man die Hundekekse auch ohne Backmatte backen?

Ja, das funktioniert. Du kannst den Teig auch mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen Stangen oder Talern formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Die Hundekekse sehen dann etwas rustikaler aus, schmecken aber genauso. Achte nur darauf, die Stücke nicht zu dick zu formen, damit sie gleichmäßig durchbacken und später gut trocknen können.

Mögliche Abwandlungen

Wenn Dein Hund Birne gut verträgt, kannst Du das Rezept später auch leicht abwandeln. Statt Birne eignet sich zum Beispiel Apfel. Auch hier müssen Kerngehäuse und Kerne vollständig entfernt werden.

Wenn Du die Konsistenz feiner haben möchtest, kannst Du den gepufften Buchweizen vor dem Unterkneten etwas zerdrücken. Dadurch wird der Teig gleichmäßiger und lässt sich besser in kleinere Backmattenformen drücken.

Du kannst die Kekse außerdem etwas kleiner backen, wenn Du sie als Belohnung für zwischendurch verwenden möchtest. Für häufiges Training sind sie durch Frischkäse und Birne eher etwas gehaltvoll, als kleine Snackportion passen sie aber sehr gut.

Fragen aus der Dog Bakery Community

Kann ich statt körnigem Frischkäse normalen Frischkäse verwenden?

Ja, das ist möglich. Der Teig wird dadurch meist etwas cremiger und weicher. Verwende aber unbedingt Frischkäse natur ohne Kräuter, Gewürze, Zwiebeln oder Knoblauch.

Kann ich die Birne mit Schale verwenden?

Ja, wenn Dein Hund Birnenschale gut verträgt und die Birne fein püriert wird. Bei empfindlichen Hunden würde ich die Birne lieber schälen.

Warum muss ich die Birnenkerne entfernen?

Birnenkerne und das Kerngehäuse gehören nicht in Hundekekse. Entferne sie immer vollständig, bevor Du die Birne weiterverarbeitest.

Werden die Hundekekse richtig knusprig?

Nach dem Backen sind sie meist noch etwas weich. Durch das anschließende Trocknen werden sie deutlich fester. Wie knusprig sie werden, hängt von der Größe der Kekse und der Trocknungszeit ab.

Kann ich die Leinsamen weglassen?

Ja, Du kannst die Leinsamen weglassen. Der Teig bindet dann aber etwas anders. Eventuell brauchst Du ein wenig mehr Buchweizenflocken oder Kartoffelmehl, damit die Masse nicht zu weich bleibt.

Sind die Hundekekse für Welpen geeignet?

Für Welpen würde ich neue Snacks immer besonders vorsichtig testen und nur sehr kleine Mengen geben. Da das Rezept Frischkäse enthält, ist es eher für Hunde geeignet, die Milchprodukte bereits gut vertragen.

Fazit

Backmatten Hundekekse mit Frischkäse und Birne sind eine schöne Abwechslung, wenn Du vegetarische Hundekekse selber backen möchtest. Der Teig ist mild, leicht fruchtig und durch Frischkäse besonders aromatisch.

Durch Buchweizen, Kartoffelmehl und Leinsamen bekommt der Teig eine gute Struktur und lässt sich gut in größere Backmattenformen drücken. Wichtig ist vor allem, die Kekse nach dem Backen gründlich zu trocknen, damit sie fester werden und sich besser aufbewahren lassen.

So entstehen kleine herzhafte Hundekekse mit einer feinen Birnennote, die sich wunderbar als selbstgemachter Snack für zwischendurch eignen.

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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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