Herbstliche Hundefrikadellen mit Hokkaido-Kürbis
Wenn es draußen kühler wird und überall die ersten Hokkaido-Kürbisse liegen, darf auch für Deinen Hund etwas Herbstliches in den Napf oder in die Leckerli-Dose wandern. Diese Hundefrikadellen mit Kürbis sind saftig, herzhaft und lassen sich wunderbar vorbereiten.
Sie bestehen aus wenigen, gut verständlichen Zutaten und werden im Ofen gebacken. Dadurch brauchst Du kein zusätzliches Fett zum Anbraten und die Frikadellen garen gleichmäßig durch. Besonders praktisch: Du kannst sie als besondere Belohnung, als Topping zum normalen Futter oder portionsweise als kleinen Herbstsnack verwenden.
Wichtig ist nur: Diese Hundefrikadellen sind kein vollständig ausgewogenes Alleinfutter für jeden Tag, sondern eine selbstgemachte Ergänzung. Gerade bei empfindlichen Hunden, Allergien, Bauchspeicheldrüsenproblemen oder einer speziellen Diät solltest Du die Zutaten vorher passend abstimmen.
Warum Hokkaido-Kürbis gut in Hunderezepte passt
Hokkaido-Kürbis ist für Hunderezepte besonders praktisch, weil er nach dem Garen schön weich wird und dem Teig Feuchtigkeit gibt. Dadurch werden die Frikadellen nicht trocken, sondern bleiben angenehm saftig.
Der leicht süßliche Geschmack passt sehr gut zu Rind oder Pute. Außerdem bringt Kürbis Ballaststoffe mit, die die Verdauung unterstützen können. Bitte verwende für Deinen Hund aber nur essbaren Speisekürbis und niemals Zierkürbisse.
Beim Hokkaido kannst Du die Schale grundsätzlich mitverwenden, wenn sie gründlich gewaschen und weich gegart wird. Für besonders empfindliche Hunde oder wenn Du eine feinere Konsistenz möchtest, kannst Du den Kürbis aber auch schälen.
Rind oder Pute – was passt besser?
Für dieses Rezept kannst Du mageres Rinderhack oder Putenhack verwenden.
Rinderhack schmeckt kräftiger und wird von vielen Hunden sehr gerne gefressen. Achte am besten darauf, eine möglichst magere Variante zu verwenden, damit die Frikadellen nicht zu fettig werden.
Putenhack ist milder und oft etwas leichter. Es eignet sich gut, wenn Dein Hund eher empfindlich reagiert oder wenn Du eine fettärmere Variante backen möchtest.
Wichtig ist bei beiden Sorten: Die Frikadellen müssen vollständig durchgegart sein. Rohes oder halbgares Hackfleisch gehört nicht in den Napf.
Wofür eignen sich die Hundefrikadellen?
Diese Hundefrikadellen kannst Du ganz unterschiedlich verwenden. Sie eignen sich als besondere Belohnung, als kleines Topping zum Futter oder als herzhafter Snack für zwischendurch.
Fürs Training sind sie nur bedingt praktisch, weil sie weicher und saftiger sind als klassische Hundekekse. Wenn Du sie sehr klein formst oder nach dem Backen in Stücke schneidest, kannst Du sie aber auch gut als hochwertige Belohnung nutzen.
Für unterwegs würde ich sie nur mitnehmen, wenn Du sie gekühlt transportieren kannst und sie nicht zu lange warm liegen.
Einfach selbst gemacht.

Herbstliche Hundefrikadellen mit Hokkaido-Kürbis
Zubehör
- Große Rührschüssel
- Rührgerät
- Sparschäler
- Schneidebrett
- Küchenmesser
- kleiner Kochtopf
- Küchenwaage
- Esslöffel
- Backpapier
- Backblech
Zutaten
- 500 gr Rinder- oder Putenhackfleisch
- 100 gr Hokkaido-Kürbis
- ein ganzes Ei
- 3 EL Haferflocke, gemahlen
Anleitung
- Den Hokkaido Kürbis schälen, entkernen und in einem kleine Kochtopf weich kochen. Anschließend abkühlen lassen.
- Das Hackfleisch, den Kürbis, das Ei und die gemahlenen Haferflocken in eine Rührschüssel geben.
- Mit einem Handrührgerät die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
- Aus dem Hackfleischteig möglichst kleine Frikadellen formen und auf ein Backblech legen.
- Das Backblech in den Backofen schieben und bei 180°C Umluft ca. 20-30 Minuten backen. (Wichtig!: Die Frikadellen müssen komplett durchgegart sein.)
Notizen
Tipp zur Größe
Forme die Hundefrikadellen lieber etwas kleiner und flacher. So garen sie gleichmäßiger durch und lassen sich später besser portionieren.
Für kleine Hunde kannst Du die Frikadellen nach dem Backen zusätzlich in kleinere Stücke schneiden.
Aufbewahrung
Da diese Hundefrikadellen Fleisch enthalten und weich bleiben, gehören sie nach dem Abkühlen in den Kühlschrank. Bewahre sie gut verschlossen auf und verfüttere sie innerhalb weniger Tage.
Du kannst die Frikadellen auch einfrieren. Das ist besonders praktisch, wenn Du nicht alle auf einmal verfüttern möchtest. Friere sie am besten portionsweise ein, damit Du später nur so viele entnehmen kannst, wie Du gerade brauchst.
Nach dem Auftauen sollten sie nicht erneut eingefroren werden.
Fütterungshinweis
Diese Hundefrikadellen sind als besonderer Snack oder als kleine Ergänzung gedacht. Sie ersetzen keine ausgewogene Hauptmahlzeit, wenn Dein Hund dauerhaft selbstgekochtes Futter bekommt.
Passe die Menge immer an die Größe, das Gewicht, die Aktivität und die Verträglichkeit Deines Hundes an. Bei empfindlichen Hunden solltest Du neue Rezepte langsam testen und erst einmal nur eine kleine Menge anbieten.
Fragen aus der Dog Bakery Community
In diesem Rezept wird der Hokkaido-Kürbis geschält, entkernt und weich gekocht. So wird die Masse feiner und die Frikadellen bekommen eine angenehmere Konsistenz.
Ja, das geht grundsätzlich. Dann verlängert sich aber die Backzeit. Wichtig ist, dass die Frikadellen innen vollständig durchgegart sind.
Für Hunde würde ich sie lieber im Backofen zubereiten. So brauchst Du kein zusätzliches Fett und die Frikadellen garen gleichmäßiger.
Die Frikadellen bleiben eher weich und saftig. Sie sind also nicht mit trockenen Hundekeksen vergleichbar.
Ja, das funktioniert gut. Am besten frierst Du sie portionsweise ein und taust sie bei Bedarf im Kühlschrank auf.
