Hundekekse backen mit Leber und Hüttenkäse
Kennst Du das freudige Funkeln in den Augen Deines Hundes, wenn er den Geruch von Leber wahrnimmt? Mit diesen selbstgemachten Leberknochen kannst Du dieses Glück ganz einfach in Deine Küche zaubern!
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Leber steht bei den meisten Hunden ganz oben auf der Lieblingsspeisen-Liste – und das aus gutem Grund. Ihr intensives Aroma ist für Hundemäuler einfach unwiderstehlich, und gleichzeitig ist sie ein wahres Nährstoffwunder. Wenn Du diese köstliche Zutat mit cremigem Hüttenkäse und gut verträglichem Buchweizen kombinierst, entsteht ein Hundesnack, der nicht nur schmeckt, sondern auch richtig gut tut.
Das Schöne am Selbstbacken? Du weißt genau, was drin steckt. Keine versteckten Zucker, keine fragwürdigen Konservierungsstoffe – nur natürliche, hochwertige Zutaten, die Deinem Vierbeiner schmecken und guttun. Ob als besondere Belohnung beim Training, als kleines Leckerli zwischendurch oder als Mitbringsel für den nächsten Hundegeburtstag – diese Knochen-Kekse werden mit Sicherheit für Begeisterung sorgen.
Warum Leber so wertvoll für Hunde ist
Rinderleber ist mehr als nur ein Geschmackserlebnis für Deinen Hund:
Sie steckt voller Vitamine, besonders Vitamin A und B-Vitamine, die für gesunde Augen, ein glänzendes Fell und eine gute Energieversorgung sorgen. Das enthaltene Eisen unterstützt die Blutbildung und sorgt für Vitalität, während Zink und Kupfer das Immunsystem stärken.
Das Vorkochen der Leber macht sie nicht nur bekömmlicher, sondern erleichtert auch die Verarbeitung. Der intensive Geruch, der sich dabei in Deiner Küche ausbreitet, wird Deinen Hund wahrscheinlich schon während der Zubereitung anlocken – sei also auf bettelende Blicke gefasst!
Die Buchweizen-Basis: Gut für empfindliche Hundemägen
Buchweizen ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Das macht ihn besonders wertvoll für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten:
Die Buchweizenflocken geben den Keksen eine angenehme Textur und sorgen mit ihren Ballaststoffen für eine gesunde Verdauung. Das Buchweizenmehl bindet den Teig und verleiht den Keksen ihre knusprige Konsistenz.
Diese glutenfreie Alternative zu herkömmlichem Weizenmehl liegt leichter im Hundemagen und liefert trotzdem wertvolle Energie und Nährstoffe. Der leicht nussige Geschmack harmoniert zudem perfekt mit dem kräftigen Leberaroma.
So gelingt der perfekte Teig
Den richtigen Teig für Ausstecher zu bekommen, ist ganz einfach, wenn Du ein paar Tipps beachtest:
Zuerst die Leber und den Hüttenkäse richtig cremig pürieren – keine Sorge, wenn Dein Hund dabei schon sehnsüchtig zuschaut! Diese Masse gibt den Keksen ihren unwiderstehlichen Geschmack und sorgt für eine gute Bindung.
Wenn Du die trockenen Zutaten einarbeitest, tu dies nach und nach. Der Teig sollte am Ende etwa die Konsistenz von Mürbeteig haben – nicht mehr klebrig, aber noch geschmeidig genug zum Ausrollen.
Bei der Mehlmenge kannst Du ganz nach Gefühl gehen. An feuchten Tagen oder wenn die Leber etwas wässriger ist, brauchst Du vielleicht etwas mehr Mehl. Wichtig ist, dass sich der Teig gut ausrollen lässt, ohne an der Arbeitsfläche zu kleben.
Die Ausrolldicke ist eine Frage der Hundegröße und Vorliebe. Für kleine Hunde etwa 5 mm, für größere Vierbeiner darfst Du auch 7-8 mm wählen. Je dicker die Kekse, desto länger bleiben sie beim Kauen interessant.
Der Dörr-Trick für lange Haltbarkeit
Das Trocknen der Kekse bei niedriger Temperatur mag zeitaufwendig erscheinen, doch dieser Schritt lohnt sich aus mehreren Gründen:
Die Kekse werden richtig knusprig und trainieren beim Kauen sanft die Zähne Deines Hundes. Durch die Entfernung der Restfeuchtigkeit halten sie sich viel länger frisch – ohne dass Du Konservierungsstoffe zusetzen musst.
Ein Tipp aus der Praxis: Wenn Du sowieso den Backofen anhast, backe die Kekse ganz normal. Den Trocknungsvorgang kannst Du später machen, etwa am Abend, wenn Du den Ofen nicht mehr brauchst. So sparst Du Energie und kannst die Trocknungszeit über Nacht laufen lassen.
Die leicht geöffnete Ofentür ist dabei kein Schnickschnack: Sie lässt die Feuchtigkeit entweichen und verhindert, dass die Kekse im eigenen Dampf wieder weich werden.
Aufbewahrung mit System
Richtig getrocknete Leberknochen halten sich erstaunlich lange:
In einem luftdurchlässigen Behälter bleiben sie bei Zimmertemperatur etwa 3 – 6 Wochen frisch.
Ein kleiner Trick aus der Hundebäckerei: Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, es nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und hält die Kekse länger knusprig.
Anpassen nach Hundewunsch
Jeder Hund hat seine Eigenheiten – zum Glück lässt sich das Grundrezept leicht variieren:
Für den wählerischen Feinschmecker: Ersetze einen Teil des Hüttenkäses durch geriebenen Gouda für noch mehr Geschmack.
Für den älteren Hund mit empfindlichen Zähnen: Verkürze die Trocknungszeit um die Hälfte für einen weicheren Biss.
Für den aktiven Vierbeiner: Gib einen Esslöffel Kokosflocken mit in den Teig für einen Extra-Energiekick.
Für den Hund mit empfindlichem Magen: Tausche die Hälfte der Leber gegen mageres, gekochtes Hühnerfleisch aus.
Mit diesen selbstgebackenen Leberknochen bereitest Du Deinem treuen Begleiter eine Freude, die alle Sinne anspricht. Der intensive Geruch von Leber, die knusprige Textur und die Knochenform, die zum Spielen einlädt – hier kommt alles zusammen, was Hundeherzen höherschlagen lässt.
Während industriell hergestellte Snacks oft mit künstlichen Aromen, versteckten Zuckern und fragwürdigen Füllstoffen aufwarten, weißt Du bei Deinen selbstgemachten Köstlichkeiten genau, was drin ist. Die Kombination aus hochwertiger Leber, Hüttenkäse und bekömmlichem Buchweizen schafft eine nährstoffreiche Belohnung, die Du mit gutem Gewissen füttern kannst.
Ja, der Backofen läuft etwas länger als für menschliche Kekse – aber der strahlende Blick Deines Vierbeiners, wenn er seinen Lieblingskeks erhält, ist jede Minute wert. Und mal ehrlich: Gibt es etwas Schöneres, als die Freude in den Augen Deines Hundes zu sehen, wenn er merkt, dass Du etwas ganz Besonderes nur für ihn gezaubert hast?
Probier diese Leberknochen einfach mal aus – ich bin sicher, sie werden schnell zum festen Bestandteil Deines Hundekeks-Repertoires. Und vielleicht entdeckst Du dabei ja auch die Freude am Experimentieren mit weiteren Rezepten für Deinen vierbeinigen Feinschmecker!

Hundeknochen mit Leber
Zubehör
- Küchenwaage
- kleiner Kochtopf
- Große Rührschüssel
- Stabmixer
- Backpapier
- Backblech
- Teigroller (Nudelholz)
- Löffel
- Knochenausstechförmchen
Zutaten
- 175 gr Rinderleber
- 150 gr Hüttenkäse
- 1 Eigelb
- 100 gr Buchweizenflocken
- ca. 250 gr Buchweizenmehl
- 1 TL Rapskernöl
Anleitung
- Die Rinderleber ca. 10 – 20 Minuten in einem kleinen Kochtopf kochen. Die abgekühlte Leber, den Hüttenkäse und etwas Wasser in eine Rührschüssel geben. Anschließend mit einem Stabmixer pürieren bis eine feine Masse entsteht.
- Das Eigelb und die Buchweizenflocken mit einem Schneebesen unterheben. Anschließend nach und nach das Mehl unterheben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Evtl. benötigt ihr etwas mehr oder weniger Mehl als oben angegeben.)
- Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem Keksausstecher ausstechen. Die ausgestochenen Kekse auf ein, mit Backpapier ausgelegtem, Backblech legen und so lange backen bis die Ränder leicht braun werden.
- Die Backzeit pro Blech beträgt ca. 15 Minuten. Am Ende alle Hundekekse wieder auf dem Blech verteilen und so lange im Backofen bei ca. 80°C trocknen bis sie richtig hart sind. Das kann ca. 5-6 Stunden dauern, je nachdem wie dick die Kekse sind. Bitte die Backofentür einen Spalt breit offen lassen. Viel Spaß beim Backen!
Notizen
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Regina
wo finde ich das Eigelb aus Schritt 2. Oder sind es vielleicht sogar mehrere?
Nina Rottig - Dog Bakery Team
Liebe Regina,
vielen lieben Dank für deinen Hinweis! Du hast vollkommen recht – beim Übertragen unserer Rezepte in das neue System ist das Eigelb leider untergegangen. Ich habe das Rezept inzwischen korrigiert.
Ganz liebe Grüße
Nina