Basis-Hundekeks-Rezept für Backmatten

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In einer Welt voller industriell gefertigter Hundesnacks mit fragwürdigen Inhaltsstoffen und Konservierungsmitteln, wird das Selbstbacken von Hundekeksen zur wahren Liebeserklärung an deinen Vierbeiner. Als Hundehalter kennst du es sicher: Du möchtest nur das Beste für deinen pelzigen Freund, und was könnte besser sein als Leckerbissen, deren Zutaten du selbst ausgewählt hast?

Das Backen von Hundekeksen ist nicht nur ein Trend, sondern eine bewusste Entscheidung für mehr Tierwohl und artgerechte Ernährung. Mit qualitativ hochwertigem Backzubehör und nachhaltigen, getreidefreien Zutaten kannst du Snacks kreieren, die speziell auf die Bedürfnisse deines Hundes abgestimmt sind. Anders als bei kommerziellen Produkten hast du die volle Kontrolle über Inhaltsstoffe, Nährwertprofil und Geschmacksrichtungen – ein unschätzbarer Vorteil für Allergiker-Hunde oder Vierbeiner mit empfindlichem Verdauungssystem.

Warum ein Grundrezept für Hundekekse?

Ein gutes Grundrezept ist die Basis für unzählige Variationen. Mit diesem bewährten Rezept kannst du: – Die Zutaten an die Bedürfnisse deines Hundes anpassen – Allergien und Unverträglichkeiten berücksichtigen – Immer wieder neue Geschmacksrichtungen ausprobieren – Zeit und Geld sparen durch selbst gebackene Leckerlis Dieses Grundrezept haben wir seit 2016 kontinuierlich verbessert und mit tausenden Hundebesitzern getestet. Es ist die Grundlage für über 100 Rezepte hier auf Dog Bakery.

Die Wissenschaft hinter hundefreundlichen Zutaten

Bei der Zubereitung von Hundekeksen spielt die Auswahl der richtigen Mehle eine entscheidende Rolle. Während klassische Getreidemehle wie Weizen, Dinkel oder Vollkorn bei vielen Hunden Unverträglichkeiten auslösen können, bieten alternative Optionen wie Buchweizen- und Kartoffelmehl bedeutende ernährungsphysiologische Vorteile. Buchweizen ist trotz seines Namens kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Knöterichgewächse und ist reich an essentiellen Aminosäuren und Antioxidantien. Kartoffelmehl wiederum liefert komplexe Kohlenhydrate, die für langanhaltende Energie sorgen, ohne den Blutzuckerspiegel deines Hundes in die Höhe zu treiben.

Die Kombination dieser beiden Mehle mit hochwertigen tierischen Proteinen wie magerem Huhn, Rind oder Fisch schafft eine ausgewogene Nährstoffbasis. Proteine sind die Bausteine für Muskeln, Haut, Fell und Immunsystem deines Hundes. Ergänzt durch nährstoffreiche Gemüsesorten wie Karotten oder Süßkartoffeln, die nicht nur Ballaststoffe, sondern auch wichtige Vitamine liefern, entsteht ein wahres Superfood für deinen Vierbeiner.

Die Zutaten im Detail – so stellst Du Dir Dein Grundrezept richtig zusammen

Wenn ein Hundekeks „funktioniert“, liegt das fast nie am Zufall – sondern daran, dass jede Zutat eine Aufgabe hat: binden, Feuchtigkeit halten, knusprig werden, Aroma tragen oder den Teig formbar machen. Genau da setzt dieses Baukastensystem an: Du verstehst, warum etwas im Teig ist – und kannst es dann passend zu Deinem Hund austauschen.


Proteinquellen – was passt zu Deinem Hund?

Protein ist nicht nur „Sattmacher“, sondern vor allem Strukturgeber im Keks: Es beeinflusst, wie fest der Teig wird, wie gut er zusammenhält und wie intensiv er riecht.

Fleisch (gekocht, fein zerkleinert oder als Muskelfleisch)

  • Huhn: Meist gut verträglich, angenehm neutral im Geruch. Praktisch, wenn Du einen Teig willst, der nicht zu fettig wird und sich gut formen lässt.
  • Pute: Sehr mager und oft eine gute Wahl, wenn Du bei Unverträglichkeiten vorsichtig starten willst. Der Teig kann etwas „trockener“ wirken – dann braucht er häufig einen kleinen Feuchtigkeitsausgleich (z. B. über Gemüse oder etwas mehr Milchprodukt).
  • Rind: Kräftiger Geschmack, viele Hunde lieben das. Durch mehr Fett kann der Teig schneller weich werden – und die Kekse werden tendenziell weniger knusprig. Das ist nicht schlecht, aber Du solltest es beim Backen einkalkulieren (eher länger und niedriger backen, wenn Du knuspriger möchtest).

Back-Tipp: Je feiner das Fleisch verarbeitet ist, desto gleichmäßiger wird der Teig. Grobe Fasern machen Ausstechteige gerne bröselig oder lassen die Oberfläche reißen.

Fisch (ideal, wenn Du „Aroma“ brauchst)

  • Thunfisch: Sehr intensiver Geruch – perfekt, wenn Du Kekse für „mäkelige“ Hunde backst. Achte darauf, dass er ohne Salz und ohne Gewürze ist.
  • Lachs: Bringt Fett und Aroma mit. Das macht den Teig oft geschmeidig, kann aber auch dazu führen, dass Kekse schneller weich werden. Dann hilft: dünner ausrollen oder etwas mehr bindende Komponente (z. B. Kartoffelstärke oder Tapioka).

Back-Tipp: Fischteige werden oft schneller „klebrig“. Wenn Du ausstechen willst, kühl den Teig 20–30 Minuten, dann lässt er sich deutlich stressfreier verarbeiten.

Milchprodukte (für milde Kekse & gute Teigführung)

  • Hüttenkäse / körniger Frischkäse: Super praktisch, weil er Feuchtigkeit + Protein liefert, ohne den Teig zu flüssig zu machen. Für Backmatten-Teige ein echter „Stabilisator“.
  • Quark: Macht den Teig cremiger und die Kekse eher zart. Für knusprige Kekse musst Du meist länger trocknen/backen.
  • Naturjoghurt: Gut für geschmeidige Teige, aber je nach Sorte kann er den Teig schneller zu weich machen – dann mit bindenden Zutaten gegensteuern.

Wichtig für empfindliche Hunde: Milchprodukte langsam antesten, vor allem, wenn Dein Hund zu weichem Kot neigt.

Ei (wenn Du Bindung brauchst)

Ei ist in Hundekeksen oft der „Kleber“, der alles zusammenhält – besonders bei mehlfreien oder stärkebasierten Teigen.

  • Für Ausstechteig sorgt Ei für bessere Stabilität beim Ausrollen.
  • Für Backmatten-Teig gibt Ei Struktur, damit die Kekse nach dem Backen nicht krümeln.

Kohlenhydrate & Bindung – damit der Keks Form bekommt

Hier entscheidet sich, ob der Teig „schön“ wird oder Dich in den Wahnsinn treibt. In der Praxis haben sich stärkebasierte und pseudo-getreidefreie Optionen bewährt, weil sie gut binden und verlässlich zu verarbeiten sind.

Stärke-Basics (neutral, zuverlässig, easy)

  • Kartoffelstärke: Sehr neutral, bindet gut und macht Kekse oft schön knusprig – wenn Du lang genug bäckst/trocknest.
  • Maisstärke: Ähnlich zuverlässig, oft etwas „keksiger“ in der Textur.
  • Tapioka: Macht Teige elastischer und geschmeidiger. Ideal, wenn Dein Ausstechteig beim Ausrollen reißt oder bröselt.

Teig-Logik:

  • Wird der Teig bröselig → mehr geschmeidige Bindung (z. B. Tapioka) oder etwas mehr Feuchtigkeit.
  • Wird der Teig zu klebrig → mehr Stärke (Kartoffel- oder Maisstärke) und/oder kühlen.

Pseudo-Getreide / glutenfrei (für mehr „Teiggefühl“)

  • Buchweizenmehl: Gibt Struktur und ein „echteres“ Keksgefühl. Geschmacklich etwas kräftiger – viele Hunde mögen das, manche brauchen 1–2 Backdurchgänge, bis es „normal“ ist.
  • Kichererbsenmehl: Gibt Biss und Aroma, kann aber bei empfindlichen Hunden blähen. Wenn Du es nutzt, dann eher in kleinerem Anteil und gut durchbacken.

Back-Tipp: Wenn Du von reiner Stärke auf Buchweizen/Kichererbse umstellst, fühlt sich der Teig oft trockener an. Das heißt nicht, dass er „falsch“ ist – gib ihm 5 Minuten Ruhezeit, dann zieht er nach.

Ballaststoffe (für Sättigung & schöne Konsistenz – mit Gefühl)

  • Flohsamenschalen (sehr sparsam): Binden enorm viel Wasser und stabilisieren Backmatten-Teige. Zu viel davon macht Kekse schnell „gummiartig“.
  • Gemüsefasern (z. B. Möhre fein gerieben): Bringen Struktur, aber auch Feuchtigkeit – das ist für weiche Kekse toll, für knusprige brauchst Du längere Back-/Trockenzeit.

Gemüse & Obst – Mehrwert, ohne dass der Teig zickig wird

Gemüse ist im Hundekeks nicht nur „gesund“, sondern vor allem ein Teigwerkzeug: es steuert Feuchtigkeit, Bindung und Textur.

  • Möhre (fein gerieben oder püriert): Gibt einen stabilen, gut formbaren Teig.
  • Kürbis (püriert): Sehr saftig – perfekt für Backmatten, aber für Ausstechen oft zu feucht, wenn Du nicht mit Stärke ausgleichst.
  • Zucchini: Viel Wasser, deshalb eher für weiche Kekse oder dann gut ausgedrückt verwenden.
  • Apfel (gerieben/püriert): Bringt Aroma, aber auch Feuchtigkeit und Fruchtzucker – ideal, wenn Du ohne viel Fett Geschmack willst.

Praxisregel: Je „nasser“ das Gemüse, desto mehr brauchst Du eine klare Bindekomponente (Stärke/Tapioka), sonst bleiben Kekse nach dem Backen weich.


Fette & Öle – sinnvoll dosieren, damit die Kekse nicht weich werden

Fett ist Geschmacksträger und macht den Teig geschmeidig. Zu viel Fett sorgt aber häufig dafür, dass Kekse nach dem Abkühlen weich bleiben oder schneller ranzig werden.

  • Kokosöl: Gibt einen stabilen Teig und ein mildes Aroma.
  • Lachsöl: Intensiver Geruch, viele Hunde lieben es. Für knusprige Kekse nur sparsam einsetzen, weil es den Keks „weicher“ machen kann.
  • Olivenöl: Neutral und unkompliziert, gut wenn Du nur eine kleine Menge für die Teigführung brauchst.

Aufbewahrungs-Tipp: Je mehr Öl/Fisch im Rezept, desto wichtiger ist luftdichte Lagerung und eher kleinere Backmengen.


Feuchtigkeit – das unterschätzte Stellrad

Viele Backprobleme sind eigentlich Feuchtigkeitsprobleme. Deshalb ist es hilfreich, Feuchtigkeit bewusst einzuplanen:

  • Für Ausstechteig willst Du einen Teig, der sich ausrollen lässt, ohne zu kleben. Hier sind „cremige“ Feuchtigkeit (Quark, Ei, Hüttenkäse) oft besser als „wässrige“ (Zucchini, sehr viel Kürbis).
  • Für Backmatten-Teig darf es weicher sein, aber er sollte nicht fließen. Hier helfen Hüttenkäse, Ei und ein kleiner Anteil Stärke als Sicherheitsnetz.

Mini-Trick: Lass den Teig nach dem Mischen 10 Minuten ruhen. Stärke und Mehle ziehen nach – und Du musst später viel seltener „nachkorrigieren“.


So wählst Du die Zutaten passend zum Hund

  • Empfindlicher Magen: mild starten (Pute/Huhn, Hüttenkäse/Quark, Kartoffelstärke). Neue Zutaten immer einzeln testen.
  • Allergie-Verdacht: weniger Zutaten, eine Proteinquelle, eine Bindung, ein Gemüse. Je einfacher, desto leichter findest Du den Auslöser.
  • Senioren / Kauprobleme: eher weiche Kekse (Quark, Kürbis, weniger Stärke, dafür länger bei niedriger Temperatur trocknen, damit sie nicht bröseln).
  • Hunde, die schnell zunehmen: Geschmack über Aroma (Fisch, etwas Apfel/Möhre) statt über viel Fett lösen.

Wenn Dein Hund Erkrankungen hat oder Du therapeutisch füttern musst (z. B. Bauchspeicheldrüse, Niere), würde ich die Auswahl einmal mit Tierarzt oder Ernährungsberatung abklären – dann backst Du sicherer und zielgerichteter.

Grundrezept-Variationen für Backmatten-Kekse

Variation 1: Seniorenfreundliche Backmatten-Kekse

Hier geht es nicht um „superweich“, sondern um zart + gut zu brechen, ohne dass die Kekse innen klitschig bleiben.

So passt Du es für die Backmatte an

  • Teig etwas weicher rühren, damit er sich leichter in die Mulden streichen lässt.
  • Kekse nach dem Backen nur kurz nachtrocknen, damit sie nicht hart werden.
  • Lieber flache Formen wählen (kleine Knochen, Herzen, Mini-Tropfen).

Anpassungen

  • Etwas mehr Feuchtigkeit einplanen (z. B. über Milchprodukt oder Gemüse-Püree).
  • Backzeit normal, aber die Trocknung kürzer halten.
  • Proteine weich und mild wählen.

Empfohlene Zutaten (Beispiel-Kombi)

  • Hüttenkäse
  • gekochtes Huhn (püriert)
  • Kartoffelstärke
  • Karotte (weich gekocht, püriert)

Backmatten-Tipp
Die Kekse erst lösen, wenn sie 5–10 Minuten abgekühlt sind. Warm reißen sie leichter und wirken „zu weich“, obwohl sie nach dem Ausdampfen perfekt werden.


Variation 2: Welpen-Backmatten-Kekse (ab 12 Wochen)

Welpen profitieren von milden Zutaten und vor allem von Mini-Portionen.

So passt Du es für die Backmatte an

  • Kleine Backmattenformen nutzen oder größere Mulden nur dünn ausstreichen.
  • Sehr fein pürieren, damit keine Stückchen hängen bleiben (Welpen schlucken schneller).

Anpassungen

  • Milder Proteinstart: Huhn oder Pute.
  • Wenige Zutaten, keine Experimente.
  • Textur eher „zart“ statt hart knusprig.

Empfohlene Zutaten (Beispiel-Kombi)

  • Huhn oder Pute (gekocht, püriert)
  • Karotte (weich gekocht, püriert)
  • Kartoffelstärke

Backmatten-Tipp
Für Welpen lieber kleine, dünne Kekse backen und danach gut auskühlen lassen. So kannst Du sauber dosieren und brichst sie bei Bedarf in noch kleinere Stücke.


Variation 3: Diät-Backmatten-Kekse (kalorienärmer)

Bei Backmatten klappt „kalorienarm“ super – wenn Du den Wasseranteil im Gemüse im Griff hast.

So passt Du es für die Backmatte an

  • Öl weglassen oder minimal halten.
  • Mehr Gemüse für Volumen, aber dann konsequent mit Bindung arbeiten.
  • Teig sollte streichfähig sein, aber nicht „laufen“.

Anpassungen

  • Mageres Protein wählen.
  • Gemüseanteil erhöhen.
  • Bindung erhöhen, damit die Kekse nach dem Backen stabil bleiben.

Empfohlene Zutaten (Beispiel-Kombi)

  • Pute (gekocht, püriert)
  • Magerquark
  • Zucchini (gerieben, gut ausgedrückt oder als kleines Püree in Maßen)
  • Kartoffelstärke

Backmatten-Tipp
Wenn Du viel Gemüse nutzt: Nach dem Backen die Kekse bei leicht geöffneter Ofentür 20–40 Minuten nachtrocknen. Das spart Dir „weich bleibende“ Diätkekse.


Variation 4: Allergiker-Backmatten-Kekse

Für Backmatten ist das ideal, weil Du sehr gut mit wenigen Zutaten arbeiten kannst und trotzdem saubere Formen bekommst.

So passt Du es für die Backmatte an

  • Eine Proteinquelle + eine Bindung + optional ein Gemüse, mehr nicht.
  • Teig sehr fein pürieren, damit er homogen ist.

Anpassungen

  • Hypoallergenes Protein (z. B. Pferd oder Wild) verwenden.
  • Komplett getreidefrei.
  • Keine Milchprodukte, wenn Du konsequent eliminieren willst.

Empfohlene Zutaten (Beispiel-Kombi)

  • Pferd oder Wild (gekocht, püriert)
  • Süßkartoffel (gekocht, püriert)
  • Kartoffelstärke
  • optional: Kokosmehl sehr sparsam (bindet stark und macht Backmatten-Teig sonst schnell zu dick)

Backmatten-Tipp
Bei „nur Stärke + Fleisch“ wird der Teig manchmal zu kompakt. Dann lieber über Süßkartoffel-Püree oder etwas mehr Flüssigkeit streichfähig machen – und nicht über Öl.

Häufige Probleme & Lösungen bei Backmatten-Keksen

Bei Backmatten-Keksen kommen die meisten „Backpannen“ nicht von den Zutaten, sondern von zwei Dingen: Teigkonsistenz und Trocknung. Wenn Du diese beiden Stellschrauben im Griff hast, werden die Kekse richtig zuverlässig – egal ob Du mit Fleisch, Milchprodukten oder Gemüse arbeitest.


Der Teig ist zu flüssig

Typisches Bild: Du streichst den Teig in die Mulden, aber er „läuft“ wieder raus, setzt sich dünn ab oder verteilt sich von selbst.

Häufige Ursachen

  • Sehr wasserreiche Zutaten (z. B. Apfelmus, Zucchini, Gurke, frisches Obstpüree).
  • Zu viel zusätzliche Flüssigkeit.
  • Sehr „feuchte“ Proteine (z. B. viel Kochwasser am Fleisch, sehr nasser Fisch).

Lösungen, die wirklich funktionieren

  • Kartoffelstärke in kleinen Schritten einrühren, bis der Teig streichfähig wird.
  • Teig 5–10 Minuten stehen lassen, bevor Du weiter korrigierst. Stärke zieht nach – und oft passt es dann schon.
  • Bei Zucchini & Co.: vorher ausdrücken, sonst kämpfst Du ständig gegen das Wasser.

Merksatz für die Backmatte: Der Teig soll sich wie ein fester Dip streichen lassen – nicht wie Pfannkuchenteig fließen.


Der Teig ist zu fest und lässt sich schlecht verteilen

Typisches Bild: Du bekommst den Teig nicht sauber in die Formen, er bleibt „klumpig“ oder zieht Fäden und reißt beim Streichen.

Häufige Ursachen

  • Zu viel Bindung (Stärke, Kokosmehl, Ballaststoffe).
  • Sehr trockenes Protein (mageres Fleisch, zu lange gekocht, wenig Feuchtigkeit im Mix).
  • Teig stand lange und ist nachgezogen.

Lösungen

  • Flüssigkeit wirklich in Mini-Schritten ergänzen und dazwischen gut verrühren.
  • Wenn Du mit Kokosmehl arbeitest: lieber sparsam dosieren, es bindet extrem stark und „zieht“ schnell zu.
  • Bei sehr mageren Fleischteigen hilft oft ein kleiner Anteil Gemüsepüree (z. B. Karotte), weil es Feuchtigkeit bringt und trotzdem Struktur gibt.

Backmatten-Tipp: Ein Teig, der sich schwer streichen lässt, wird später oft ungleichmäßig trocken – manche Kekse werden hart, andere bleiben weich.


Die Kekse lösen sich nicht aus der Backmatte

Typisches Bild: Du ziehst, sie reißen, bleiben hängen oder kommen nur halb raus.

Häufige Ursachen

  • Noch zu warm oder noch zu weich (auch wenn sie oben „fertig“ aussehen).
  • Nicht lang genug gebacken/angetrocknet.
  • Sehr zucker-/fruchtige Teige (kleben stärker).
  • Matte nicht sauber/fettfrei (alte Fettschicht kann wie Kleber wirken).

Lösungen

  • Erst 5–10 Minuten abkühlen lassen, dann lösen. Warm sind Backmatten-Kekse am empfindlichsten.
  • Wenn’s trotzdem klemmt: nochmal 5–10 Minuten nachbacken.
  • Matte nach dem Backen kurz leicht biegen und von hinten drücken – nicht vorne ziehen.

Die Kekse werden nicht knusprig

Wichtig: Bei Backmatten entsteht Knusprigkeit fast immer über Trocknung, nicht über „mehr Hitze“.

Häufige Ursachen

  • Zu kurze Trocknungszeit.
  • Ofen ist zu dicht (Dampf bleibt drin).
  • Sehr feuchte Zutaten (viel Gemüse/Obst, Quark, Fisch).
  • Kekse sind zu dick ausgestrichen.

Lösungen

  • Nach dem Backen bei niedriger Temperatur nachtrocknen und die Ofentür einen Spalt offen lassen (Holzlöffel ist perfekt).
  • Kekse möglichst dünn in der Matte ausstreichen – dicke Kekse bleiben innen länger weich.
  • Wenn Du sehr feuchte Zutaten nutzt: lieber eine längere, sanfte Trocknungsphase einplanen als die Temperatur hochdrehen.

Die Kekse schimmeln nach wenigen Tagen

Das ist fast immer ein Feuchtigkeits-Thema.

Häufige Ursachen

  • Kekse waren innen noch feucht und wurden dann luftdicht verpackt.
  • Zu große/zu dicke Kekse, die innen nicht komplett durchtrocknen.
  • Lagerung zu warm oder im geschlossenen Glas direkt nach dem Backen.

Lösungen

  • Kekse nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und erst dann lagern.
  • Wenn Du weiche Kekse möchtest: lieber kleinere Mengen backen und schneller verbrauchen.
  • Für längere Haltbarkeit: wirklich konsequent nachtrocknen, bis sie komplett durch sind.

Lager-Tipp: Komplett knusprige Kekse dürfen luftdicht. Kekse mit Restfeuchte lieber nicht „einsperren“.


Die Kekse sind innen noch feucht

Typisches Bild: Außen stabil, innen aber weich/klitschig – oft merkst Du es erst beim Durchbrechen.

Häufige Ursachen

  • Temperatur zu hoch: außen „zu“ und innen bleibt Feuchtigkeit.
  • Kekse zu dick ausgestrichen.
  • Sehr feuchter Teig.

Lösungen

  • Temperatur runter, dafür länger backen und danach nachtrocknen.
  • Dünner ausstreichen und lieber zwei Matten nacheinander backen.
  • Teig vorher etwas stärker binden, damit er nicht so „nass“ in die Matte geht.

Mini-Test: Brich nach dem Abkühlen einen Keks durch. Wenn die Mitte dunkler/feuchter wirkt, braucht er mehr Trocknung.

Backtechnik-Tipps für perfekte Backmatten-Hundekekse

Backmatten sind beim Hundekeks-Backen so ein kleiner Gamechanger: Du bekommst gleichmäßige Formen, eine saubere Optik und vor allem Kekse, die nicht „auf dem halben Blech perfekt und auf der anderen Hälfte zu weich“ sind. Damit das wirklich zuverlässig klappt, brauchst Du vor allem zwei Dinge im Griff: Teigkonsistenz und Trocknung.

1) Die richtige Teigkonsistenz: streichfähig, nicht flüssig

Für Backmatten soll der Teig nicht laufen wie Pfannkuchenteig, sondern sich wie ein dickes Püree in die Mulden streichen lassen. Stell Dir die Konsistenz wie sehr festen Joghurt vor: formbar mit dem Löffel, aber nicht fließend.

So erkennst Du, dass es passt:
Der Teig bleibt in der Mulde, wenn Du über die Matte streichst, ohne dass er wieder herausläuft. Die Oberfläche wird glatt, und Du kannst Überschuss sauber abziehen.

Mini-Trick aus der Praxis:
Lass den Teig nach dem Mischen 5–10 Minuten stehen. Stärke, Flocken oder Gemüsefasern ziehen nach – und oft wirkt der Teig danach automatisch stabiler.

2) Richtig einstreichen: lieber flacher als zu dick

Bei Backmatten wird’s am sichersten, wenn Du die Mulden gleichmäßig und eher flach füllst. Dicke Kekse bleiben innen schneller feucht und brauchen deutlich mehr Trockenzeit.

So klappt’s sauber:
Nutze einen kleinen Teigschaber oder die Rückseite eines Löffels. Streiche den Teig in die Mulden und ziehe dann die Oberfläche glatt, damit überall ungefähr die gleiche Höhe entsteht.

3) Backen und Trocknen: zwei Schritte, ein Ergebnis

Bei Backmatten-Keksen ist die Trocknung kein Extra, sondern ein Teil des Rezepts. Vor allem bei Zutaten wie Quark, Hüttenkäse, Fisch oder viel Gemüse kommt die Knusprigkeit nicht durch „mehr Hitze“, sondern durch mehr Zeit zum Austrocknen.

Warum Trocknung so wichtig ist:
Sie sorgt für Crunch, macht die Kekse haltbarer und verhindert, dass sie innen feucht bleiben. Das ist auch der häufigste Grund, warum Kekse nach dem Abkühlen weich werden, obwohl sie im Ofen „fertig“ aussahen.

Merksatz:
Wenn die Kekse weich bleiben, brauchst Du meistens nicht höhere Temperatur – sondern mehr Trocknung.

4) Ofen-Fehler, die Backmatten-Kekse weich machen

  • Ofentür komplett geschlossen beim Trocknen: Feuchtigkeit bleibt im Ofen und die Kekse werden nicht richtig trocken.
  • Zu hohe Temperatur: außen wirkt alles fertig, innen bleibt es feucht.
  • Zu dick ausgestrichen: die Mitte trocknet viel langsamer als die Oberfläche.

Wenn Du trocknest, darf die Ofentür ruhig einen kleinen Spalt offen sein, damit der Dampf entweichen kann.

5) Der „Bruch-Test“: so weißt Du, ob sie wirklich durch sind

Wenn Du Dir unsicher bist, mach es ganz simpel: Lass die Kekse abkühlen und brich einen durch.
Ist die Mitte noch dunkler oder fühlt sich weich an, brauchen sie noch Trockenzeit. Sind sie innen gleichmäßig trocken, passt es.

Das ist der zuverlässigste Trick, um Schimmel und kurze Haltbarkeit zu vermeiden.

6) Anpassungen nach Hundetyp: mit Technik statt Zutatenchaos

Selberbacken ist vor allem dann stark, wenn Du es passend machen willst:
Für Welpen backst Du mini und mild. Für Senioren eher zart und gut brechbar. Für Diät-Kekse arbeitest Du mit kleinen Formen und wenig Fett. Und wenn Du allergieverdächtig fütterst, hältst Du die Zutatenliste kurz und testest sauber.

Der Punkt ist: Du musst nicht zehn „besondere Zusätze“ kaufen. Du brauchst eine stabile Konsistenz, gleichmäßiges Füllen und ein gutes Trocken-Finish.

7) Haltbarkeit: entscheidet sich nach dem Backen

Die meisten Kekse schimmeln nicht, weil das Rezept „schlecht“ ist, sondern weil sie zu früh luftdicht verpackt werden.

So machst Du es sicherer:
Lass sie komplett auskühlen und verpacke sie erst, wenn sie wirklich trocken sind. Wenn sie noch minimal Restfeuchte haben, lagere sie lieber nicht komplett luftdicht und verbrauche sie schneller.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Frisch gebackene Backmatten-Kekse duften herrlich – aber ob sie nach ein paar Tagen noch schön knuspern (und nicht plötzlich weich werden oder sogar schimmeln), entscheidet sich erst nach dem Backen. Mit der richtigen Aufbewahrung holst Du aus Deinem Grundrezept das Maximum raus: bessere Textur, längere Haltbarkeit und weniger „Keks-Frust“ im Alltag.

So bleiben Deine Backmatten-Hundekekse länger gut

Der wichtigste Punkt ist Restfeuchtigkeit. Backmatten-Kekse sehen oft fertig aus, obwohl innen noch ein kleines bisschen Feuchte steckt. Genau das ist später der Grund für weiche Kekse oder Schimmel.

1) Erst vollständig auskühlen lassen
Verpacke Kekse nie warm. Beim Abkühlen entsteht sonst Kondenswasser – und das macht selbst gut gebackene Kekse wieder weich.

2) Bruch-Test statt Raten
Brich nach dem Abkühlen einen Keks durch. Fühlt sich die Mitte noch weich an oder wirkt dunkler, brauchen die Kekse noch Trockenzeit. Dieser Mini-Test spart Dir später die meisten Probleme.

3) Luftdicht nur, wenn sie wirklich trocken sind
Sind die Kekse komplett durchgetrocknet und knusprig, kannst Du sie in einer Dose oder einem Glas gut lagern. Wenn Du Dir nicht sicher bist, lagere sie lieber „atmend“ (z. B. in einer Box, die nicht komplett dicht ist) und verbrauche sie schneller.

4) Knusprig bleiben sie mit Trocken-Reserve
Wenn Deine Kekse nach ein paar Tagen weich werden, liegt das fast immer daran, dass noch Restfeuchte im Spiel war oder die Lagerung zu feucht/warm war. Dann hilft: beim nächsten Mal etwas länger nachtrocknen und die Kekse wirklich komplett auskühlen lassen, bevor sie in die Dose wandern.

5) Kleine Kekse halten zuverlässiger
Je dicker und größer ein Keks, desto schwieriger trocknet er komplett durch. Gerade bei Backmatten lohnt es sich oft, eher flache Formen zu nutzen oder etwas dünner auszustreichen, wenn Du längere Haltbarkeit möchtest.


👉 Wenn Du tiefer einsteigen willst, lies auch unsere beiden Blogartikel rund um Aufbewahrung, Haltbarkeit und das richtige Trocknen:

Fragen aus der Dog Bakery Community

Kann ich das Grundrezept auch ohne Backmatte verwenden?

Du kannst es grundsätzlich umwandeln – aber: Ein Backmatten-Teig ist meist streichfähig und nicht automatisch ideal zum Ausrollen. Wenn Du ausstechen willst, brauchst Du eine deutlich festere Konsistenz.

Am einfachsten klappt es so: Gib dem Teig mehr Bindung (Mehl und oder Flocken), bis er knetbar wird, lass ihn kurz ruhen und rolle ihn dann aus. Backzeit und Temperatur hängen stark von Dicke und Zutaten ab. Bei Ausstechkeksen ist der größte Unterschied, dass sie schneller ungleichmäßig werden können (Rand trocken, Mitte noch weich). Wenn Du Ausstecher nutzt, backe eher etwas niedriger und länger, statt mit hoher Hitze zu arbeiten.

Welche Backmatten sind am besten geeignet?

Ich greife am liebsten zu Matten mit kleinen Formen, weil die Kekse darin gleichmäßiger werden und schneller durchtrocknen. Wichtig ist mir außerdem, dass es lebensmittelechtes Silikon ist und die Matte die Ofentemperatur problemlos mitmacht. Ob Pfoten, Knochen oder kleine Herzen ist Geschmackssache – Hauptsache die Mulden sind nicht riesig. Die Marke ist für mich zweitrangig, wenn Material und Verarbeitung stimmen.

Wie viele Kekse ergeben sich aus einer Portion?

Das hängt total von Deiner Matte ab. Mini-Formen geben natürlich viel mehr Kekse als große Mulden – und es macht auch einen Unterschied, ob Du eher flach oder eher „voll“ streichst. Bei mir reicht eine Portion meistens für eine volle Backmatte und je nach Größe bleibt noch ein bisschen Teig für eine zweite übrig. Wenn Du ganz genau planen willst, mach beim ersten Mal einfach kurz ein Foto von der gefüllten Matte – dann weißt Du es fürs nächste Mal sofort.

Kann ich die Kekse auch im Dörrautomaten trocknen?

Ja, und ich mag das sogar richtig gern – vor allem, wenn ich schöne knusprige Kekse möchte. Ich backe sie meistens erst kurz im Ofen an, damit sie stabil sind, und trockne sie dann im Dörrautomaten fertig. Das klappt super zuverlässig, weil die Feuchtigkeit langsam rausgeht und die Kekse gleichmäßig durchziehen.

Sind die Kekse auch für Welpen geeignet?

Ja, ab etwa 12 Wochen kannst Du sie in der Regel gut geben – ich würde bei Welpen nur besonders mild bleiben. Also Huhn oder Pute, ein bisschen Karotte, sonst nichts Wildes. Und ich breche die Kekse am Anfang gern nochmal kleiner, einfach damit es entspannt bleibt und nicht zu „viel auf einmal“ ist.

Wie erkenne ich, ob mein Hund eine Zutat nicht verträgt?

Ich schaue nach neuen Zutaten immer ganz bewusst auf die nächsten ein bis zwei Tage. Wenn der Kot plötzlich weich wird, der Bauch grummelt, es mehr Blähungen gibt oder mein Hund sich auffällig kratzt, war es wahrscheinlich zu viel oder eben nicht gut verträglich. Ich teste neue Zutaten deshalb wirklich immer einzeln und in Mini-Mengen – das macht es so viel leichter, den Übeltäter zu finden.

Kann ich mehrere Proteinquellen mischen?

Ja, das mache ich auch manchmal – einfach für Abwechslung. Ich bleibe dabei aber gern überschaubar, zum Beispiel Huhn plus ein bisschen Hüttenkäse oder Fisch plus Ei. Wenn Dein Hund empfindlich ist oder Du gerade erst testest, würde ich nicht mischen. Dann weißt Du nämlich später nicht, was genau gut (oder nicht gut) war.

Wie oft darf mein Hund diese Kekse bekommen?

Ich sehe Hundekekse als Snack und Belohnung – nicht als „zusätzliche Mahlzeit“. Bei kleinen Backmatten-Keksen ist es schnell passiert, dass man mehr gibt als gedacht, weil sie so mini sind. Ich mache es so: Wenn es an einem Tag mehr Kekse gibt (Training, Spaziergang, Besuch), reduziere ich abends die Futtermenge ein bisschen. So bleibt es insgesamt im Rahmen, ohne dass ich anfangen muss zu rechnen.

Muss ich die Zutaten vorher kochen?

Bei Fleisch und Fisch bin ich immer konsequent: durchgaren. Das ist für mich einfach die sichere Küchenbasis. Hartes Gemüse wie Karotte oder Süßkartoffel koche oder dünste ich, weil es sich dann viel besser pürieren lässt und der Teig gleichmäßiger wird. Weicheres wie Zucchini oder Banane kann auch roh rein – ich achte dann nur darauf, dass der Teig nicht zu flüssig wird.

Kann ich die Kekse auch für andere Haustiere verwenden?

Ich würde sie wirklich als Hundekekse betrachten. Andere Tiere haben komplett andere Bedürfnisse – gerade Katzen oder Nager. Wenn Du für ein anderes Tier backen willst, würde ich dafür lieber ein passendes Rezept nehmen, statt hier einfach „umzuwidmen“.

Basis-Hundekeks-Rezept für Backmatten

Unser Grundrezept für Hundeleckerlies aus einer Backmatte.
Entdecke die Kunst des Hundekeks-Backens und verwöhne deinen treuen Begleiter mit selbstgemachten, gesunden Leckerbissen! Erfahre, warum hausgemachte Snacks die beste Wahl für deinen Hund sind, wie du mit hochwertigen Zutaten wie Buchweizenmehl und Kartoffelmehl arbeitest, und wie spezielle Backmatten dir helfen, professionell aussehende Hundekekse zu zaubern.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Backzeit 45 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden
Gericht Hundekekse
Küche Backmatte
Portionen 1 – 2 Backmatten

Zubehör

  • Rührschüssel
  • Handrührgerät
  • Backmatte
  • Küchenwaage
  • Teigschaber
  • Backblech

Zutaten
  

  • 300 gr Fleisch/Fisch/Obst/Gemüse
  • 150 gr Kartoffelmehl
  • 150 gr Buchweizenmehl
  • 3 ganze Eier, ohne Schale
  • 1 EL ÖL (z.b. Kokosöl)
  • ca. 50 ml Wasser

Anleitung
 

Vorbereitung der Hauptzutat

  • Hauptzutat auswählen: Entscheide dich für die Zutat, die den Geschmack der Hundekekse bestimmen soll. Du hast die Wahl zwischen Fleisch, Fisch, Obst oder Gemüse.
    Beispiele:
    Fleisch: Hühnerbrust, Rinderhackfleisch, Putenfleisch.
    Fisch: Lachsfilet, Thunfisch (frisch oder aus der Dose, im eigenen Saft).
    Obst: Apfel, Banane, Birne.
    Gemüse: Karotten, Süßkartoffeln,Kürbis.
  • Vorbereitung der Hauptzutat:
    •Waschen: Spüle die Zutat gründlich unter fließendem Wasser ab, um Schmutz und Rückstände zu entfernen.
    •Schälen: Entferne die Schale, falls nötig. Dies gilt vor allem für Obst und Gemüse wie Äpfel, Karotten und Süßkartoffeln. Bei Fleisch und Fisch kannst du diesen Schritt normalerweise überspringen.
    •Schneiden: Zerkleinere die Zutat in kleine Stücke, damit sie gleichmäßig und schneller kocht.
  • Kochen der Hauptzutat:
    •Kochen: Gib die geschnittenen Stücke in einen Topf mit Wasser und bringe das Wasser zum Kochen. Lasse die Zutat köcheln, bis sie weich und gut durchgegart ist.
    Die Kochzeit variiert je nach Zutat:
    •Fleisch: ca. 15-20 Minuten.
    •Fisch: ca. 10-15 Minuten.
    •Obst und Gemüse: ca. 10-15 Minuten oder bis sie weich sind.
  • Pürieren der Hauptzutat:
    •Abgießen: Lass die gekochte Zutat abtropfen und etwas abkühlen.
    •Pürieren: Gib die abgekühlten Stücke in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und püriere sie, bis eine gleichmäßige, feine Masse entsteht. Falls die Masse zu dick ist, kannst du etwas Kochwasser hinzufügen, um die richtige Konsistenz zu erreichen.
  • Weiterverarbeiten der Hauptzutat: Die pürierte Hauptzutat ist nun bereit für den Teig. Gib sie in die Rührschüssel und fahre mit den weiteren Schritten des Rezepts fort, um einen gleichmäßigen Teig zu erhalten.
  • Teig herstellen:
    •Wiege alle Zutaten ab und gib sie in die Rührschüssel.
    •Verwende ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine, um die Zutaten zu einem glatten Teig zu verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs haben.
    •Lass den Teig ca. 20-30 Minuten ruhen, damit sich die Zutaten gut verbinden können.
  • Teig in die Backmatte füllen:
    •Lege die Backmatte auf ein Backblech.
    •Nach der Ruhezeit fülle den Teig vorsichtig in die Vertiefungen der Backmatte. Achte darauf, dass sich keine Luftblasen bilden.
    •Verwende einen Teigschaber, um überschüssigen Teig zurück in die Schüssel zu geben.
  • Backen:
    •Heize den Ofen auf 180 °C vor.
    •Stelle das Backblech mit der gefüllten Backmatte in den Ofen.
    •Die Backzeit beträgt ca. 20-45 Minuten, abhängig von deinem Backofen, der Größe der Backmatte und den verwendeten Zutaten. Die Kekse sollten sich leicht aus der Backmatte lösen lassen, wenn sie fertig sind. Falls sie noch festkleben, verlängere die Backzeit ein wenig und passe die Temperatur entsprechend an.
  • Trocknen:
    •Nach dem Backen verteile die Kekse wieder auf dem Backblech.
    •Trockne die Kekse im Ofen bei ca. 80 °C, bis sie richtig hart sind. Das kann etwa 5-6 Stunden dauern, je nach Dicke der Kekse.
    •Lasse die Backofentür einen Spalt breit offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Notizen

Bitte heize den Backofen auf 180°C Umluft (200°C Ober- / Unterhitze) auf.

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👤 von Nina Rottig
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Nina Rottig - Gründerin Dog Bakery

Nina Rottig

10+ Jahre Erfahrung

Gründerin und Inhaberin von Dog Bakery

Nina entwickelt seit 2016 Hundekeks-Rezepte mit viel Liebe und Erfahrung. Alle Rezepte werden selbst getestet und enthalten nur unbedenkliche Zutaten für Hunde.

Bei gesundheitlichen Fragen deines Hundes konsultiere bitte einen Tierarzt.

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